AI Search Readiness: Fünf Säulen bewerten, wie fit Websites für die KI-Suche sind
Immer mehr Nutzer fragen ChatGPT, Perplexity oder Gemini nach Empfehlungen und folgen deren Vorschläge. Für Website-Betreiber wird die KI-Suche damit neben Google und Social Media zur dritten wichtigen Quelle.

In den vergangenen zwölf Monaten hat sich eine neue Art von Suchverhalten etabliert: Menschen fragen ChatGPT, Perplexity oder Gemini nach Empfehlungen, etwa nach einem Steuerberater oder der besten CRM-Loesung fuer ein zweikoepfiges Startup, und handeln dann nach der Kurzliste, die ihnen das Modell liefert. Fuer Website-Betreiber ist das neben Google und Social Media eine dritte Anlaufstelle. Und die meisten Websites scheitern daran still: nicht, weil ihre Inhalte schlecht sind, sondern weil Maschinen sie nicht crawlen, parsen oder zitieren koennen.
Wir haben einen kostenlosen AI Search Checker gebaut, der genau das misst. Dieser Beitrag erklaert die Methodik: die fuenf Saeulen, nach denen wir bewerten, was jede einzelne tatsaechlich vorhersagt, und welche Massnahmen die Punktzahl verbessern. Das Tool erfordert keine Registrierung, und nichts davon ist hinter einer Paywall versteckt. Wer nach der Lektuere lieber ein eigenes Audit durchfuehrt, gewinnt genauso.
Jede KI-Antwort wird aus einem Korpus zusammengesetzt. Wenn die Crawler, die dieses Korpus aufbauen, durch Ihre robots.txt blockiert werden, existieren Sie in der Antwort nicht, unabhaengig von der Qualitaet Ihrer Inhalte.
Die unspektakulaere Wahrheit ist, dass die meisten Websites ihre robots.txt nie auf KI-Agenten hin ueberprueft haben. Veraltete Blocks fuer sogenannte Bad Bots nehmen GPTBot, ClaudeBot und PerplexityBot mit einer einzigen Zeile aus. Wir pruefen sechs User Agents explizit: GPTBot, OAI-SearchBot, ClaudeBot, PerplexityBot, Google-Extended und CCBot. Fuer jeden pruefen wir, ob er ausdruecklich erlaubt, standardmaessig erlaubt oder blockiert ist.
Die Loesung besteht aus fuenf Zeilen Konfiguration. Deklarieren Sie explizite Allow-Gruppen fuer jeden KI-Bot. Mehrdeutigkeit ist der Feind: Crawler greifen sonst auf Voreinstellungen zurueck, die Sie nicht kontrollieren.
llms.txt ist ein junger Vorschlag: eine Markdown-Datei im Wurzelverzeichnis Ihrer Website, die LLMs eine kuratierte Uebersicht Ihrer Seiten an die Hand gibt, also was die Website ist und welche Seiten relevant sind, in schlichtem Markdown. Man kann es sich als robots.txt vorstellen, nur fuer das Verstaendnis statt fuer die Erlaubnis.
Es ist bisher nirgendwo ein Ranking-Signal, und das sagen wir auch auf der Ergebnisseite des Tools. Wir bewerten es trotzdem, aus zwei Gruenden: Fruehe Anwender koennen sich noch deutlich abheben, und wer eine solche Datei schreibt, muss die Struktur seiner Website klar formulieren, was die Inhalte in jedem Fall verbessert. Wer es ausprobieren moechte, braucht mit unserem llms.txt-Generator nur zwei Minuten.
Schema.org-Markup ist die Art, wie eine Maschine versteht, was Ihre Seite ist und wer die Aussage trifft. Wir pruefen drei Ebenen:
Der block mit dem groessten Hebel fuer die meisten Websites ist FAQPage auf Seiten, die echte Fragen beantworten. Es ist gleichzeitig der, den die meisten Teams ueberspringen.
An dieser Stelle ueberschneidet sich GEO mit der Content-Strategie. Answer Engines ranken keine Seiten, sie extrahieren Passagen. Eine Passage ist gut entnehmbar, wenn sie in sich abgeschlossen ist: eine als Frage formulierte Ueberschrift, gefolgt von einer direkten Antwort im ersten oder zweiten Satz.
Wir messen die Proxys: eine einzelne H1, eine aussagekraeftige H2- und H3-Struktur, Ueberschriften in Frageform wie etwa Wie viel kostet oder Was ist, ein echter Titel und eine echte Meta-Beschreibung sowie genug inhaltliche Tiefe, damit eine Passage Kontext um sich herum hat. Nichts davon ist exotisches SEO. Es bedeutet einfach, in einer Form zu schreiben, die eine Extraktion uebersteht.
HTTPS, kanonische URLs, mobiler Viewport, OpenGraph. Die unspektakulaeren 15 Punkte. Sie sind wichtig, weil jeder Crawler, ob klassisch oder KI, sie als Kompetenzsignale wertet, und sie lassen sich alle in einer Stunde beheben.
Ein Readiness-Score von 0 bis 100 misst Zugang und Parsebarkeit. Er misst keine Autoritaet: Ob Suchmaschinen sich entschliessen, Sie zu zitieren, haengt weiterhin von der Qualitaet der Inhalte, dem Ruf und Links ab. Diese Grenze machen wir ausdruecklich deutlich: Der Checker zeigt Ihnen, ob Sie aus technischen Gruenden unsichtbar sind; Zitate kann er nicht versprechen.
In den ersten Wochen mit echten Websites war das haeufigste Profil 40 bis 70 Punkte, jeweils mit denselben zwei Luecken: KI-Crawler, die durch eine uebernommene robots.txt blockiert werden, und null FAQPage-Schema. Beides liess sich in zehn Minuten beheben und bringt mehr als 20 Punkte.
Der AI Search Checker ist kostenlos, erfordert keine Registrierung und liefert in etwa fuenfzehn Sekunden eine Zugriffstabelle pro Bot sowie eine priorisierte Liste von Massnahmen. Wer mit unseren Gewichtungen nicht einverstanden ist, hat recht. Die Saeulen stehen auf der Ergebnisseite. Bauen Sie Ihre eigene Bewertungslogik und sagen Sie uns, was wir falsch gemacht haben.
Automatisch übersetzt. Das Original auf Englisch ist unten aufklappbar.
Original (Englisch) anzeigen
Over the last year, a new kind of search behavior went mainstream: people ask ChatGPT, Perplexity or Gemini for recommendations — "find me a CPA", "best CRM for a two-person startup" — and act on the shortlist the model gives them. For site owners, this is a third surface next to Google and social. And most websites fail at it quietly: not because their content is bad, but because the machines can't crawl, parse or quote them.
We built a free AI Search Checker to measure exactly that. This post is the methodology: the five pillars we score, what each one actually predicts, and the fixes that move the number. No signup on the tool, and nothing here is behind a paywall — if you want to roll your own audit after reading, that's a win too.
Every AI answer is assembled from a corpus. If the crawlers that build that corpus are blocked by your robots.txt, you don't exist in the answer — regardless of content quality.
The boring truth is that most sites have never audited their robots.txt for AI agents. Legacy "bad bot" blocks take out GPTBot, ClaudeBot and PerplexityBot in one line. We check six user agents explicitly: GPTBot, OAI-SearchBot, ClaudeBot, PerplexityBot, Google-Extended and CCBot — for each one, whether it's explicitly allowed, default-allowed, or blocked.
The fix is five lines of config. Declare explicit Allow: / groups per AI bot. Ambiguity is the enemy: crawlers fall back to defaults you don't control.
llms.txt is a young proposal: a markdown file at your site root that hands LLMs a curated map of your pages — what the site is, which pages matter, in plain markdown. Think robots.txt, but for comprehension instead of permission.
It's not yet a ranking signal anywhere, and we say so on the tool's own results page. We still score it, for two reasons: adopters are early enough to stand out, and writing one forces you to articulate your site's structure — which improves your content either way. If you want to try it, our llms.txt generator takes two minutes.
Schema.org markup is how a machine knows what your page is and who is making the claim. We check for three layers:
The highest-leverage single block for most sites is FAQPage on pages that answer real questions. It's also the one most teams skip.
This is where GEO overlaps content strategy. Answer engines don't rank pages, they extract passages. A passage is liftable when it's self-contained: a question-shaped heading, followed by a direct answer in the first sentence or two.
We measure the proxies: single H1, meaningful H2/H3 structure, question-form headings ("How much does…", "What is…"), a real title and meta description, and enough content depth that a passage has context around it. None of this is exotic SEO — it's writing in a shape that survives extraction.
HTTPS, canonical URLs, mobile viewport, OpenGraph. The unglamorous 15 points. They matter because every crawler — classic or AI — treats them as competence signals, and they're all one-hour fixes.
A 0–100 readiness score measures access and parseability. It does not measure authority — whether engines choose to cite you still depends on content quality, reputation and links. We're explicit about that boundary: the checker tells you if you're invisible for technical reasons; it can't promise citations.
In the first weeks of running it on real sites, the most common profile we see is 40–70, with the same two gaps: AI crawlers blocked by an inherited robots.txt, and zero FAQPage schema. Both are ten-minute fixes that move you 20+ points.
The AI Search Checker is free, no signup, and returns a per-bot access table plus a prioritized fix list in about fifteen seconds. If you disagree with our weights — good. The pillars are on the results page; build your own rubric and tell us what we got wrong.