Alphabet platziert Anleihe über 6 Milliarden Euro als Test für KI-Verschuldung
Google-Mutter Alphabet verkauft Anleihen im Wert von 6 Milliarden Euro. Es ist der erste große Test der Nachfrage nach Tech-Anleihen, nachdem Sorgen über KI-Ausgaben die Märkte erschüttert haben. Die Emission ist in sieben Tranchen aufgeteilt.

Alphabets Mutterkonzern Alphabet begann am Montag mit dem Verkauf von Anleihen im Wert von 6 Milliarden Euro (6,7 Milliarden Dollar). Laut Reuters ist dies der erste große Test für die Nachfrage nach Tech-Anleihen, seit Sorgen über die KI-Ausgaben die Märkte in der vergangenen Woche erschüttert haben.
Der Verkauf ist in sieben Teile gegliedert: eine Anleihe mit variablem Zinssatz und sechs Anleihen mit festem Zinssatz, mit Laufzeiten von zwei bis 19 Jahren. Die Preisgestaltung der Anleihen sollte im Laufe des Tages erfolgen.
Die Orders überstiegen laut Reuters 17 Milliarden Euro, was darauf hindeutet, dass Anleiheinvestoren weiterhin bereit sind, den KI-Aufbau zu finanzieren, selbst nach einer schwierigen Woche für Tech-Aktien.
Es ist Alphabets zweiter Euro-Anleihenverkauf in diesem Jahr nach einem Verkauf über 9 Milliarden Euro im Mai. Barclays, BNP Paribas und die Deutsche Bank betreuen die Transaktion. Alphabet gab an, das Geld für allgemeine Unternehmenszwecke zu verwenden, was auch die Tilgung von Schulden umfassen kann.
Der Zeitpunkt ist heikel. Tech-Aktien fielen im gesamten Oktober, da Investoren die Kosten der künstlichen Intelligenz infrage stellten, und der Nasdaq beendete den Monat mit einem Minus von 5%.
Enttäuschende Quartalsberichte von Alphabet und Amazon, zwei der größten Rechenzentren-Investoren, verstärkten laut Reuters die Volatilität.
Alphabets Aktien fielen am vergangenen Donnerstag um mehr als 12%, ihr schlechtester Tag aller Zeiten, und löschten rund 500 Milliarden Dollar vom Börsenwert des Unternehmens. Investoren verunsicherte das verlangsamte Wachstum bei der Google-Suche sowie der hohe Geldverbrauch des Konzerns. Die Aktie verlor im Oktober fast 19%, ihr schlechtester Monat überhaupt.
Dennoch blieb der Schaden auf die Aktie beschränkt. Alphabets bestehende Anleihen bewegten sich am Montag kaum. Die 4,1-Prozent-Anleihe mit Fälligkeit 2031 wurde mit etwa 95 Cent pro Dollar gehandelt, und die Aktien stiegen vor Handelsbeginn um etwa 1%.
Das Geld wird benötigt. Alphabet rechnet in diesem Jahr mit Kapitalausgaben von bis zu 205 Milliarden Dollar, wovon der größte Teil in Rechenzentren und Chips fließt. Laut der von Reuters zitierten Einreichung hat das Unternehmen zudem künftige Leasingzahlungen in Höhe von 130,5 Milliarden Dollar vereinbart, die noch nicht in der Bilanz ausgewiesen sind.
Alphabet ist nicht allein auf dem Anleihenmarkt. Oracle, das seine neue Kapitalaufnahme in der vergangenen Woche auf 20 Milliarden Dollar begrenzt hatte, begann am Montag einen eigenen Anleihenverkauf über 10 Milliarden Dollar parallel zu einer Aktienplatzierung über 10 Milliarden Dollar.
Analysten erwarten laut Reuters, dass große Tech-Unternehmen weitere Anleihen in Europa platzieren werden, um ihre Infrastrukturpläne zu finanzieren. Die Anleihenmärkte der Region sind tief, und ein Euro-Verkauf verteilt die Kreditaufnahme über den ohnehin stark frequentierten Dollar-Markt hinaus.
Cristian Dina ist Chief Revenue Officer bei The Next Web. Er hat mehr als 300 Branchenführer interviewt und das Buch King of Networking geschrieben und sich damit als eine der bestvernetzten und angesehensten Stimmen im Ökosystem etabliert. Mit nur 23 Jahren wurde Cristian in die Forbes-30-Under-30-Liste 2025 aufgenommen und vertritt damit eine neue Generation von Tech-Machern, mutige Denker, die schnell handeln, mit Zielstrebigkeit bauen und echte Wirkung erzielen.
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Google’s parent company Alphabet began selling €6bn ($6.7bn) of bonds on Monday. The sale is the first big test of demand for tech debt since worries about AI spending shook markets last week, Reuters reported.
The sale is split into seven parts: one floating-rate note and six fixed-rate notes, with maturities of two to 19 years. The bonds were due to be priced later in the day.
Orders passed €17bn, Reuters reported, suggesting bond investors remain willing to fund the AI build-out even after a rough week for tech shares.
It is Alphabet’s second euro bond sale this year, after a €9bn sale in May. Barclays, BNP Paribas and Deutsche Bank are managing the deal. Alphabet said it will use the money for general corporate purposes, which may include repaying debt.
The timing is delicate. Tech shares fell through October as investors questioned the cost of AI, and the Nasdaq ended the month down 5%.
Disappointing quarterly reports from Alphabet and Amazon, two of the biggest data centre spenders, added to the volatility, according to Reuters.
Alphabet’s shares fell more than 12% last Thursday, their worst day on record, wiping about $500bn off the company’s market value. Investors were unsettled by slower growth in Google Search and by how much cash the company is burning. The stock lost almost 19% in October, its worst month ever.
Even so, the damage has stayed in the stock. Alphabet’s existing bonds barely moved on Monday. Its 4.1% note due 2031 traded at about 95 cents on the dollar, and the shares rose about 1% before the market opened.
The money is needed. Alphabet expects capital spending of up to $205bn this year, most of it on data centres and chips. It has also signed $130.5bn in future lease payments that are not yet on its balance sheet, according to the filing cited by Reuters.
Alphabet is not alone in the debt market. Oracle, which capped new fundraising at $20B last week, began its own $10B bond sale alongside a $10B share offering on Monday.
Analysts expect big tech companies to sell more bonds in Europe to fund their infrastructure plans, Reuters reported. The region’s debt markets are deep, and a euro sale spreads the borrowing beyond the crowded dollar market.
Cristian Dina is the CRO at The Next Web. He has interviewed 300+ industry leaders and authored the book King of Networking, establishing hi (show all) Cristian Dina is the CRO at The Next Web. He has interviewed 300+ industry leaders and authored the book King of Networking, establishing himself as one of the most connected and respected voices in the ecosystem. At just 23 years old, Cristian was included in the Forbes 30 Under 30 2025 list, representing a new generation of tech builders, bold thinkers who move fast, build with purpose, and create real impact.
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