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Anthropic und sechs Pharmafirmen suchen mit Claude nach Muskelkrankheits-Therapie

Anthropic arbeitet mit sechs Pharmaunternehmen zusammen, darunter Bristol Myers Squibb, um mit Claude Behandlungen fuer eine seltene Muskelkrankheit bei Kindern zu finden. Das Projekt laeuft unter dem Namen Anthropic Drug Discovery.

dev.toDienstag 23:02 · 27.10.DE3 Min. Lesezeit
Bild: dev.to

Veröffentlicht am 27. Oktober • Zuerst erschienen auf fathom.news

Anthropic arbeitet mit sechs Pharmaunternehmen zusammen, darunter Bristol Myers Squibb, um seine KI Claude bei der Suche nach Therapien für eine seltene, kinder betreffende Muskelschwunderkrankung einzusetzen.

Das Unternehmen erklärte, sein Life-Sciences-Team stehe in Forschungspartnerschaften mit BigHat Biosciences, Bristol Myers Squibb, Divergence Labs, Enveda, Generate Biomedicines und The Column Group. In einem separaten Forschungsbeitrag wurde beschrieben, wie Claude einen Großteil der wissenschaftlichen und operativen Arbeit in den internen Programmen des Unternehmens übernimmt.

Bisher lag der Fokus der Arbeit von Anthropic auf Aussagen zur Leistungsfähigkeit der Modelle, Sicherheitsforschung und Benchmarks. Mit der Ankündigung am Dienstag wird Claude nun mit namentlich genannten Arzneimittelentwicklern und konkreten Krankheitsprogrammen in Verbindung gebracht, anstatt nur Labor-Demonstrationen. Der Beitrag skizziert, wo Anthropic den Nutzen von Modellen sieht, darunter bei der Zielselection im Bereich Anthropic Drug Discovery, beim Moleküldesign, bei der Optimierung der Herstellung, beim papierkram in klinischen Studien, beim Studiendesign und bei der Studienadministration.

Das sind unterschiedliche Engpässe mit unterschiedlichen Fehlermodi, weshalb Anthropic Claude entlang der gesamten Kette testet und nicht nur bei einer einzelnen chemischen Aufgabe. Dieser Ansatz ist bedeutend, weil viele Modellanbieter enge Verbesserungen anpreisen, etwa eine schnellere Literaturrecherche oder ein frühes Ranking von Molekülen, während Anthropic argumentiert, dass nützliche Automatisierung daraus entstehen kann, viele Aufgaben mit mittlerem Wert miteinander zu verketten, insbesondere Dokumentation und Koordination, die echte Programme ausbremsen und die Zeitpläne der Arzneimittelentwicklung komplizieren. Siehe auch: Anthropic's Hidden Voice Feature Spotted In Claude, No Launch Date Set

Der Vorstoß folgt auf ein Jahr, in dem die KI-Labore nach Unternehmensmärkten suchten, die große Inferenz-Rechnungen tragen können. Eine am Dienstag veröffentlichte Investor-Analyse untersuchte die Wirtschaftlichkeit von Anthropic, nachdem öffentliche Unterlagen und externe Auswertungen aufgezeigt hatten, wie viel Umsatz pro Megawatt Rechenleistung erwirtschaftet werden muss. Die Arzneimittelentwicklung bietet einen Markt, in dem langsame und teure Arbeit erwartet wird.

Studienunterlagen, deren Erstellung Wochen und Tausende Fachstunden beansprucht, können höhere KI-Ausgaben rechtfertigen als Aufgaben von Consumer-Chatbots, erhöhen aber zugleich die Anforderungen an die Zuverlässigkeit, weil medizinische Arbeit geprüft, reguliert und kumulativ ist. Anthropic erklärte, man habe interne Programme unter anderem begonnen, um aufzudecken, wo die eigenen Modelle innerhalb realer Workflows versagen. Interne Programme schaffen eine direkte Konfrontation mit verpassten Schritten, falschen Annahmen und schwachen Quellenangaben, die sich in Partner-Fallstudien schwerer verbergen lassen.

Claude wird künftig weniger anhand von Demonstrationen bewertet als vielmehr danach, ob er über lange Zeiträume und Übergaben zwischen Biologie, Chemie, Betrieb, Herstellung und Aufsichtsbehörden hinweg nützlich bleibt. Kleine Fehler in einer Phase können sich Monate später verstärken. Anthropic machte keine Angaben zu kommerziellen Konditionen, Kapitalbeteiligungen oder Einnahmen aus den sechs Partnerschaften, ebensowenig dazu, ob Claude-unterstützte Arbeit bereits in formale klinische Tests eingegangen ist.

Nahe liegende Belege wären konkrete Ergebnisse: Moleküle, die in präklinische Arbeiten überführt werden, mit Claude erstellte Studienunterlagen oder Aussagen von Partnern über verkürzte Durchlaufzeiten in konkreten Programmen. Ohne solche Belege markiert die Ankündigung eine strategische Wende, die jedoch noch nicht validiert ist.

Die Arbeit von Anthropic ist vor allem für Biotech-Teams relevant, die Zeit zwischen wissenschaftlicher Erkenntnis und formaler Umsetzung verlieren. Claude bedient keine Laborgeräte. Er wird für Planung, Entwürfe, Vergleiche und Entscheidungsunterstützung eingesetzt, also für Aufgaben, die zwischen Wissenschaftlern, Betreibern und Aufsichtsbehörden angesiedelt sind.

Unternehmen wie Generate Biomedicines oder Enveda können Claude nutzen, um frühere Erkenntnisse zu vergleichen, strukturierte Experimentpläne zu entwerfen, widersprüchliche Befunde zusammenzufassen und Ergebnisse in für Menschen überprüfbare Dokumente zu überführen. Bristol Myers Squibb steht vor ähnlichen Koordinationsproblemen, nur in anderem Maßstab. Was sich gegenüber früheren KI-Versprechen in der Arzneimittelentwicklung ändert, ist der Anspruch: Viele Anbieter werben mit besseren Molekülgeneratoren, während Anthropic Claude als universellen Mitarbeiter über ganze Programme hinweg darstellt, einschließlich Antragsunterlagen und operativer Aufgaben, ein riskanterer, aber potenziell größerer Ansatz zur Arbeitsersparnis bei Bemühungen zur Arzneimittelentwicklung.

Anthropics Fokus auf Koordination und Dokumentation signalisiert eine Wette darauf, dass kumulative Gewinne über viele Aufgaben hinweg den Ausschlag in der Arzneimittelentwicklung geben werden, nicht nur einzelne Erfolge in der Chemie. Die internen Programme des Unternehmens sollen diese sich verstärkenden Verbesserungen aufdecken und zeigen, wo Claude noch Schwächen hat. Lesen Sie als Nächstes: SEC Puts 3 Firms On Public List For Tokenized Stock Trading

Automatisch übersetzt. Das Original auf Englisch ist unten aufklappbar.

Original (Englisch) anzeigen

Posted on Oct 27 • Originally published at fathom.news

Anthropic is teaming up with six drug companies, including Bristol Myers Squibb, to use its Claude AI in the hunt for treatments for a rare muscle-wasting disease that strikes children.

The company said its life sciences team has been in research partnerships with BigHat Biosciences, Bristol Myers Squibb, Divergence Labs, Enveda, Generate Biomedicines and The Column Group, and a separate research post described Claude handling much of the scientific and operational work in its internal programs.

Until now Anthropic’s work emphasized model capability claims, safety research and benchmarks. Tuesday’s update ties Claude to named drug developers and specific disease programs instead of lab demos. The post outlines where Anthropic thinks models can help, including Anthropic Drug Discovery target selection, molecule design, manufacturing optimization, clinical trial paperwork, trial design and administration.

Those are distinct bottlenecks with different failure modes, so Anthropic is testing Claude across the full chain rather than a single chemistry task. This approach matters because many model vendors pitch narrow gains, faster literature review or early molecule ranking, while Anthropic argues that useful automation can come from stringing together many medium-value tasks, particularly documentation and coordination that slow real programs and complicate Drug Discovery timelines. Also Read: Anthropic's Hidden Voice Feature Spotted In Claude, No Launch Date Set

The push follows a year in which labs have been hunting enterprise markets that can absorb large inference bills. Investor scrutiny earlier Tuesday examined Anthropic’s economics after public filings and outside analysis highlighted how much revenue must be squeezed from each megawatt of compute. Drug development offers a market where slow, expensive work is expected.

Trial filings taking weeks and thousands of expert hours can justify higher AI spend than consumer chatbot tasks, but raise the bar for reliability because medicine work is audited, regulated and cumulative. Anthropic said it began internal programs partly to reveal where its models fail inside real workflows. Internal programs create direct exposure to missed steps, bad assumptions and weak citations that are harder to hide in partner case studies.

Claude will now be judged less by demos and more by whether it remains useful across long timelines and handoffs between biology, chemistry, operations, manufacturing and regulators. Small errors at one stage can compound months later. Anthropic did not disclose commercial terms, equity stakes or revenue from the six partnerships, nor whether any Claude-assisted work has entered formal clinical testing. Near-term proof points are likely to be concrete outputs, molecules advanced into preclinical work, trial documents drafted with Claude, or partner claims about cycle-time reductions in specific programs. Without those, the announcement marks a strategic shift but not yet a validated one.

Anthropic’s work matters most for biotech teams that lose time between scientific insight and formal execution. Claude is not running lab equipment. It’s being used for planning, drafting, comparison and decision support that sit between scientists, operators and regulators.

Companies like Generate Biomedicines or Enveda can use Claude to compare prior findings, draft structured experiment plans, summarize contradictory evidence and turn results into human-reviewable documents. Bristol Myers Squibb faces similar coordination pain at a different scale. What changes from earlier AI drug claims is scope, with many vendors pitching better molecule generators, while Anthropic frames Claude as a general worker across whole programs, including filings and operational tasks, a riskier but potentially larger labor-saving proposition for Drug Discovery efforts.

Anthropic’s emphasis on coordination and documentation signals a bet that cumulative gains across tasks will move the needle in Drug Discovery, not just isolated chemistry wins. The company’s internal programs aim to find those compounding improvements and surface where Claude still falls short. Read Next: SEC Puts 3 Firms On Public List For Tokenized Stock Trading

Originaltitel: Anthropic's Claude Joins 6 Drug Firms Hunting A Cure For Rare Muscle DiseaseQuelle: dev.to (dev.to). Original öffnen