Anthropic startet Research Preview des Hintergrund-Agenten Claude Duet
Die neue App laesst den KI-Assistenten weiterarbeiten, waehrend Nutzer abwesend sind. Eine Warteliste ist geoeffnet, womit Anthropic den Wettlauf um KI-Agenten mit weniger Aufsicht weiter anheizt.

Anthropic hat eine Warteliste für Claude Duet geöffnet, eine neue App, die es dem KI-Assistenten ermöglicht, im Hintergrund weiterzuarbeiten, während die Nutzer abwesend sind.
Das Unternehmen kündigte die Research Preview am 21. Oktober an und reiht sich damit in den wachsenden Wettbewerb um die Entwicklung von KI-Agenten ein, die Aufgaben mit weniger Aufsicht bewältigen können.
Die Preview ist für Pro- und Max-Abonnenten in den USA über iOS, Android und claude.ai verfügbar. Sie ist in bestehenden Abonnements ohne Zusatzkosten enthalten, wobei die von Duet erledigte Arbeit jedoch auf dieselben Nutzungslimits angerechnet wird wie andere Claude-Funktionen.
Duet läuft auf Claude Opus 5.5 und arbeitet in einer eigenen virtuellen Umgebung, die über einen Browser verfügt. Das bedeutet, dass Nutzer ihre Computer oder Telefone nicht eingeschaltet lassen müssen, während der Agent arbeitet.
Laut Anthropic kann der Agent verbundene Apps alle paar Stunden überprüfen, eine morgendliche Zusammenfassung senden und die Nutzer kontaktieren, wenn er eine Entscheidung benötigt.
Er übernimmt zudem das Gedächtnis, die Skills und die App-Verbindungen aus einem bestehenden Claude-Konto. Anthropic sagt, Duet unterstütze mehr als 6.000 Integrationen, darunter Gmail, Slack, QuickBooks, Stripe, HubSpot und Shopify. Nutzer können ihn bitten, Meetings zu planen, Verkaufsprognosen zu erstellen oder einfache Web-Apps zu bauen.
Der Agent benötigt weiterhin eine Erlaubnis für sensible Aktionen. Bevor er Nachrichten sendet, Zahlungen leistet, Dokumente signiert oder Dateien löscht, zeigt er den Nutzern, was er vorhat, und wartet auf deren Zustimmung.
Den Handel mit Wertpapieren und die Überweisung von Geld zwischen Konten blockiert er vollständig. Zudem können Nutzer Einkäufe über Stripes Link-Wallet oder Shop Pay mit einer virtuellen Karte tätigen.
Anthropic hat auch einige Einschränkungen genannt. Duet kann die Dringlichkeit einer Nachricht falsch einschätzen, und persönliche Erledigungen wie das Buchen von Tickets befinden sich noch in der Entwicklung. Nutzer können den Browser des Agenten bei der Arbeit bisher nicht verfolgen.
Der frühe Testeur Dan Shipper von Every, der bereits vor dem Start Zugang hatte, beschrieb Duet als professionelles Werkzeug, fand jedoch, dass seine E-Mail-Entwürfe schwächer ausfielen als die eines konkurrierenden Agenten. Auch die Sprachfunktionen sind vorerst begrenzt.
"Einen echten Sprachmodus gibt es noch nicht, nur Transkription", schrieb Shipper.
Duet tritt in einen Markt ein, in dem auch andere KI-Unternehmen daran arbeiten, eigenständige Assistenten zu entwickeln. OpenAI führte im September seinen persönlichen Agenten Dots ein, während Meta ein ähnliches Produkt namens Muse auf den Markt gebracht hat.
Anthropic, das kürzlich einen 45 Milliarden Dollar schweren Rechenleistungsvertrag unterzeichnet hat, kündigte an, in den kommenden Tagen weitere Details zum Sicherheitsdesign von Duet mitzuteilen.
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Anthropic has opened a waitlist for Claude Duet, a new app that lets its AI assistant keep working in the background while users are away.
The company announced the research preview on 21 October, adding to the growing competition to build AI agents that can handle tasks with less supervision.
The preview is available to Pro and Max subscribers in the US, through iOS, Android, and claude.ai. It is included in existing subscriptions at no extra cost, although work done by Duet counts towards the same usage limits as other Claude features.
Duet runs on Claude Opus 5.5 and operates in its own virtual environment, complete with a browser. That means users do not need to leave their computers or phones running while it works.
According to Anthropic, the agent can check connected apps every few hours, send a morning summary, and contact users when it needs a decision.
It also carries over the memory, skills, and app connections from a user’s existing Claude account. Anthropic says Duet supports more than 6,000 integrations, including Gmail, Slack, QuickBooks, Stripe, HubSpot, and Shopify. Users can ask it to schedule meetings, prepare sales forecasts, or build simple web apps.
The agent still needs permission for sensitive actions. Before sending messages, making payments, signing documents, or deleting files, it shows users what it plans to do and waits for approval.
It blocks trading securities and transferring money between accounts altogether. Moreover, users can make purchases through Stripe’s Link wallet or Shop Pay using a virtual card.
Anthropic has also outlined some limitations. Duet can misjudge how urgent a message is, and personal errands such as booking tickets are still a work in progress. Users cannot yet watch the agent’s browser as it works.
Early reviewer Dan Shipper of Every, who had access before the launch, described Duet as a professional tool but found its email drafts weaker than those produced by a competing agent. Voice features are also limited for now.
“There’s no real voice mode yet, just transcription,” Shipper wrote.
Duet enters a market where other AI companies are also trying to build independent assistants. OpenAI introduced its Dots personal agent in September, while Meta has launched a similar product called Muse.
Anthropic, which recently signed a $45 billion computing deal, said it would share more details about Duet’s safety design in the coming days.
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