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DeepSeek und MiniMax erhalten Freigabe fuer KI-Modelle im Ausland

DeepSeek und MiniMax haben nach chinesischen Staatsmedien die Registrierung abgeschlossen und Lizenzen fuer Open-Source-Verbreitung sowie den Einsatz im Ausland erhalten. Damit setzt China seine neue Exportrichtlinie fuer KI-Modelle erstmals um.

The Next WebSonntag 12:11 · 25.10.DE3 Min. Lesezeit
Bild: The Next Web

„Seit die Richtlinie angekündigt wurde, haben zwei führende Unternehmen, DeepSeek und MiniMax, den Registrierungsprozess erfolgreich abgeschlossen und Open-Source- sowie Übersee-Lizenzrechte erhalten.“

Das sagte der WeChat-Account Yuyuan Tantian, der dem staatlichen Sender CCTV zugeordnet ist, in einem Beitrag am späten Donnerstag. Der Beitrag erläutert, wie die am 16. Oktober vorgeschlagenen chinesischen KI-Exportkontrollen funktionieren sollen. Die meisten KI-Technologien dürfen weiterhin frei exportiert werden, hieß es dort.

DeepSeek und MiniMax reagierten nicht sofort auf Anfragen um Stellungnahme, berichtete Reuters. DeepSeek soll dieser Woche 15 Milliarden US-Dollar von Tencent und CATL eingesammelt haben. TNW hat den Beitrag nicht unabhängig überprüft.

Das Handels- und das Wissenschaftsministerium wollen 23 KI-Technologien in Chinas Liste der exportverbotenen oder -beschränkten Technologien aufnehmen. Dazu gehören große Modelle, Agents und Rechencluster, wie aus der Ankündigung des Ministeriums hervorgeht. Unternehmen müssen sich registrieren, bevor sie eine gelistete Technologie exportieren. Die öffentliche Kommentierungsfrist endet am 15. November.

Der Beitrag sagte, die Regeln zielen auf drei Bereiche. Der erste ist Daten. Die Regeln würden den Export großer Modelle verbieten, die auf Chinas „Kerndaten“ trainiert wurden. Modelle, die auf „wichtigen Daten“ trainiert wurden, würden unabhängig von ihrer Größe Beschränkungen unterliegen.

Der zweite ist die sensible Nutzung. Agents über einer festgelegten Leistungsstufe stehen unter Beschränkungen. Agents, die hauptsächlich für kritische Informationsinfrastruktur, Verteidigung oder zentrale Regierungsaufgaben gebaut werden, sollen einem Verbot unterliegen.

Der dritte ist Rechenleistung. KI-Chip-Design und Hochgeschwindigkeitsverbindungen für große Rechencluster stehen auf der Liste.

Der Katalog legt auch Schwellenwerte für große Modelle fest, so der Beitrag. Diese sind Trainings-Rechenleistung von mehr als 10 hoch 26 Gleitkommaoperationen, mehr als 2 Billionen Parameter oder eine Zugehörigkeit zu den zehn besten weltweit.

Das Anbieten eines beschränkten Modells über API-Aufrufe, Apps, Webseiten, SaaS oder schlanke lokale Bereitstellung gilt nicht als Technologieexport, so der Beitrag.

„Einfach gesagt, können KI-Unternehmen ihre Kommerzialisierungsbemühungen wie gewohnt fortsetzen“, hieß es dort.

Open-Source-Technologie erhält eine automatische Lizenzierung, was der Beitrag als „sofortige Meldung und Export“ beschrieb. Ebenso gelten eigene Rechenzentren chinesischer Unternehmen im Ausland, Chip-Tape-outs im Ausland, gemeinsame Forschung und Arbeit an internationalen Standards als privilegiert.

Technologie, die bereits durch Open Source oder akademische Paper öffentlich ist, fällt nicht unter die Regeln. Exporte im Rahmen der Zusammenarbeit zwischen Mitgliedern der World AI Cooperation Organization würden stärker gefördert.

Liu Jing und Liu Hongmei der Kanzlei Beijing Dacheng Law Offices nahmen an den Konsultationen teil, so der Beitrag. Die Kontrollpunkte einiger KI-Positionen haben sich nach dem ersten Entwurf geändert, erzählten sie dem Account. Viele der von Unternehmen geäußerten Bedenken fanden sich in der veröffentlichten Fassung wieder, sagten sie.

Beschränkte Technologien können mit einer Lizenz weiterhin ins Ausland gelangen, sagte Liu Hongmei. Das würde die Übersee-Pläne der Unternehmen nicht beeinträchtigen.

Der Beitrag stellte die Regeln dem US-Ansatz gegenüber. Er zitierte den AI-Diffusion-Rahmenplan des Handelsministeriums vom Januar 2025. Er verwies auch auf eine „Allianzstrategie“, die er dem CEO von Anthropic, Dario Amodei, zuschrieb.

„Aber China hat diesen Weg nicht eingeschlagen“, hieß es im Beitrag.

In einem separaten Beitrag am Freitag hieß es, Nutzer im Ausland hätten andere chinesische Open-Source-Modelle aufgerufen, es ihnen gleichzutun, berichtete Reuters.

Alina Maria Stan baut Verbindungen auf, die Menschen wirklich spüren. Als Mitgründerin und COO von Tekpon verwandelt sie Produktintuition in echte Momente der Entdeckung und prägt, wie Teams jeden Tag SaaS finden und übernehmen.

Seit 2020 leitet sie Tekpons Markenstimme, Mediastrategie und Wachstumsinitiativen mit klarem Fokus auf die menschlichen Ergebnisse hinter jeder Kennzahl. Vor Tekpon folgte Alina ihrer Neugier über Branchen und Länder hinweg. Sie war CEO von King Casino Bonus und leitete Affiliate- und Markenstrategie bei Extremoo Media und Fable Media in Dänemark, wo sie lernte, wie man Partnerschaften aufbaut, die Bestand haben.

Früh in ihrer Karriere schärfte sie ihren CRM- und Pricing-Instinkt bei K.H. ApS und fragte immer, warum Kunden sich für das entscheiden, was sie wählen. Ihr Ansatz beruht auf mehr als einem Jahrzehnt internationaler Erfahrung und zwei Masterabschlüssen, einem in Sustainable Consumption an der Technischen Universität München und einem in Consumer Affairs Management an der Aarhus University.

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Original (Englisch) anzeigen

“Since the policy was announced, two leading companies, DeepSeek and MiniMax, have successfully completed the registration process and obtained open-source and overseas licensing rights.”

That is what Yuyuan Tantian, a WeChat account affiliated with state broadcaster CCTV, said in a post late on Thursday. The post sets out how the China AI export controls proposed on 16 October will work. Most AI technology will stay free to export, it said.

DeepSeek and MiniMax did not immediately reply to requests for comment, Reuters reported. DeepSeek reportedly raised $15bn from Tencent and CATL this week. TNW has not independently verified the post.

The commerce and science ministries want to add 23 AI technologies to China’s list of technologies banned or restricted from export. They include large models, agents and computing clusters, according to the ministry’s announcement. Companies must register before they export a listed technology. Public comments close on 15 November.

The post said the rules target three areas. The first is data. The rules would ban exports of large models trained on China’s “core data”. They would restrict models trained on “important data”, whatever their size.

The second is sensitive use. Agents above a set performance level face restrictions. Agents built mainly for critical information infrastructure, defence or core government affairs face a ban.

The third is computing power. AI chip design and high-speed links for large computing clusters are on the list.

The catalogue also sets numbers for large models, the post said. They are training compute above 10 26 floating-point operations, more than 2 trillion parameters, or capability in the global top ten.

Offering a restricted model through API calls, apps, web pages, SaaS or lightweight local deployment is not a technology export, the post said.

“Simply put, AI companies can continue with their commercialization efforts as usual,” it said.

Open-source technology gets automatic licensing, which the post described as “immediate reporting and export”. So do Chinese companies’ own computing centres abroad, chip tape-out overseas, joint research and work on international standards.

Technology already public through open source or academic papers falls outside the rules. Exports tied to cooperation among members of the World AI Cooperation Organization would get more support.

Liu Jing and Liu Hongmei of Beijing Dacheng Law Offices took part in the consultations, the post said. The control points for some AI items changed after the first draft, they told the account. Many of the concerns companies raised show up in the published version, they said.

Restricted technologies can still go abroad with a licence, Liu Hongmei said. That would not disrupt companies’ overseas plans.

The post set the rules against the US approach. It cited the Commerce Department’s AI diffusion framework of January 2025. It also cited an “alliance strategy” it attributed to Anthropic’s CEO, Dario Amodei.

“But China did not take this path,” the post said.

In a separate post on Friday, the account said overseas internet users had urged other Chinese open-source models to follow suit, Reuters reported.

Alina Maria Stan builds connections that people actually feel. As co-founder and COO of Tekpon, she turns product intuition into real moment (show all) Alina Maria Stan builds connections that people actually feel. As co-founder and COO of Tekpon, she turns product intuition into real moments of discovery, shaping how teams find and adopt SaaS every day.

Since 2020, she has led Tekpon’s brand voice, media strategy, and growth plays with a clear focus on human outcomes behind every metric. Before Tekpon, Alina followed curiosity across industries and countries. She was CEO of King Casino Bonus and led affiliate and brand strategy at Extremoo Media and Fable Media in Denmark, where she learned how to build partnerships that last.

Early on, she sharpened her CRM and pricing instincts at K.H. ApS, always asking why customers choose what they choose. Her approach is rooted in more than a decade of international experience and two master’s degrees, one in Sustainable Consumption from the Technical University of Munich and one in Consumer Affairs Management from Aarhus University.

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Originaltitel: DeepSeek and MiniMax cleared to take AI models abroad, state media saysQuelle: The Next Web (The Next Web). Original öffnen