EU-Umfrage zeigt grosse Luecke beim Erkennen von Workplace-Deepfakes
Laut Flash Eurobarometer 576 sind in den vergangenen sechs Monaten drei von vier Beschaeftigten in der EU auf verdächtige Nachrichten oder Links gestossen. Zugleich halten 83 Prozent die Folgen eines Cyberangriffs für schwerwiegend.

Veröffentlicht am 23. Oktober • Zuerst veröffentlicht auf scalevise.com
Drei von vier Beschäftigten in der EU gaben an, in den vorangegangenen sechs Monaten am Arbeitsplatz auf verdächtige Nachrichten, Links oder andere Cyber-Bedrohungen gestoßen zu sein, wie aus Flash Eurobarometer 576 hervorgeht. Die Umfrage zeigt auch eine schwierige Diskrepanz für Arbeitgeber auf: 83 Prozent glauben, dass ein Cyberangriff schwerwiegende Folgen für ihre Organisation hätte, aber nur 48 Prozent sagen, dass sie ein KI-generiertes Fake-Video erkennen können.
Die Ergebnisse, die von der Europäischen Kommission und der ENISA zum Beginn des European Cybersecurity Month 2026 veröffentlicht wurden, zeigen, dass das Bewusstsein für Cyberrisiken nicht automatisch in Sicherheit im Umgang mit neueren Formen der Identitätsnachahmung mündet. Für Unternehmen besteht die praktische Frage nicht einfach darin, ob die Belegschaft weiß, dass Phishing existiert. Entscheidend ist, ob alltägliche Abläufe Menschen dabei helfen, innezuhalten, ungewöhnliche Anfragen zu überprüfen und Bedenken weiterzumelden, bevor ein Angreifer Zugriff auf Daten, Konten oder Zahlungen erhält.
Der Bericht der Europäischen Kommission zur Umfrage zur Cybersicherheit am Arbeitsplatz basiert auf einer Online-Umfrage unter 25.747 EU-Bürgern in allen 27 Mitgliedstaaten, die vom 27. April bis zum 8. Mai 2026 durchgeführt wurde. Die Ergebnisse wurden am 30. September 2026 veröffentlicht. Sie geben die berichteten Erfahrungen und Wahrnehmungen der Befragten wieder und nicht die Zahl bestätigter Cyber-Vorfälle.
Phishing war die am häufigsten gemeldete Bedrohung. 39 Prozent der Befragten gaben an, in den vorangegangenen sechs Monaten damit konfrontiert gewesen zu sein. Versuche, personenbezogene Daten zu erlangen, Malware und Passwortdiebstahl waren ebenfalls stark vertreten. Bemerkenswert ist, dass 15 Prozent KI-generierte oder KI-unterstützte Betrugsmaschen meldeten, womit KI-gestützte Täuschung zu den Bedrohungen zählt, denen Beschäftigte nach eigenen Angaben bereits begegnen.
Die Daten sollten nicht als Beleg dafür gelesen werden, dass die Organisation jedes einzelnen Befragten einen Angriff erlitten hat. So gaben beispielsweise 18 Prozent an, dass es ihrem Wissen nach zu keinen Vorfällen gekommen sei. Dennoch ist die Häufigkeit der gemeldeten verdächtigen Aktivitäten relevant, denn Phishing, gestohlene Zugangsdaten und Identitätsnachahmung hängen oft von einer überstürzten oder unsicheren menschlichen Entscheidung ab.
Die Umfrage legt zudem nahe, dass Organisationen nicht davon ausgehen können, dass sich ihre Beschäftigten umfassend vorbereitet fühlen. 60 Prozent gaben an, im Vorjahr eine Schulung zur Cybersicherheit erhalten zu haben, während 85 Prozent ihre Kenntnisse verbessern wollten. Rund 60 Prozent glaubten, dass ihre Organisation über einige zentrale Cybersicherheitsmaßnahmen verfügt, und etwa ein Viertel sagte, dass ihre Organisation plane, solche einzuführen.
Für ein kleineres Unternehmen ohne großes Sicherheitsteam unterstreichen diese Zahlen den Wert, Sicherheitsgewohnheiten praktisch und wiederholbar zu gestalten. Eine Schulung allein reicht möglicherweise nicht aus, um eine überzeugende Stimme, ein Video oder eine Nachricht zu entlarven, die angeblich von einer Kollegin, einem Lieferanten oder einer Führungskraft stammt.
Die Erkennung von Deepfake-Videos ist nur ein Teil der Herausforderung. Ein gefälschtes Video kann dazu dienen, einer betrügerischen Anfrage Glaubwürdigkeit zu verleihen, doch der Entscheidungspunkt kann weiterhin eine E-Mail, eine Chat-Nachricht, ein Anruf oder eine Zahlungsanweisung sein. Unternehmen können sich auf die Situationen konzentrieren, in denen eine Beschäftigte gebeten wird, schnell zu handeln, Informationen weiterzugeben oder Kontodaten zu ändern.
Diese Praktiken erfordern nicht, dass Beschäftigte zu forensischen Experten für manipulierte Medien werden. Sie schaffen eine zweite Prüfung rund um Entscheidungen, die eine Organisation dem Risiko von Verlust oder Kompromittierung aussetzen könnten. Dieser Unterschied ist wichtig, wenn eine zuverlässige visuelle Erkennung schwierig ist und KI die Identitätsnachahmung überzeugender machen kann.
Die Ergebnisse erscheinen vor dem Hintergrund der Entwicklungen der EU-Cyberpolitik, darunter die NIS2-Richtlinie und der Cyber Resilience Act. Die Umfrage selbst ist am ehesten als Momentaufnahme des Bewusstseins und der Vorbereitung der Beschäftigten nützlich: Die Menschen verstehen die Risiken grundsätzlich, fühlen sich aber viele noch nicht sicher genug, eine zentrale Form der KI-gestützten Täuschung zu erkennen.
KI-gestützte Identitätsnachahmung macht alltägliche Workflows, nicht nur Sicherheitstools, zu einem Teil der Angriffsfläche eines Unternehmens. Scalevise hilft Unternehmen, praktische KI-Anwendungsfälle zu identifizieren und diese entlang realer Betriebsprozesse umzusetzen, einschließlich der Prüf- und Übergabepunkte, die am wichtigsten sind. Eine gezielte KI-Implementierungsberatung kann Ihrem Team helfen zu bewerten, wo KI-Einführung und bestehende Prozesse klarere Schutzmaßnahmen, weniger manuelle Reibung und stärkere Verifikation benötigen. Fordern Sie eine KI-Beratung an, um die nächsten praktischen Schritte zu planen.
Flash Eurobarometer 576 ist eine EU-Umfrage mit dem Titel "Cybersecurity at the workplace: awareness and preparedness among employees". Es wurden 25.747 EU-Bürger in allen 27 Mitgliedstaaten vom 27. April bis zum 8. Mai 2026 befragt, die Ergebnisse wurden am 30. September 2026 veröffentlicht.
Wie viele Beschäftigte in der EU meldeten Cyber-Bedrohungen am Arbeitsplatz?
75 Prozent gaben an, in den vorangegangenen sechs Monaten am Arbeitsplatz auf verdächtige Nachrichten, Links oder andere Cyber-Bedrohungen gestoßen zu sein. Dies sind selbstberichtete Umfragedaten und kein Maß für bestätigte Sicherheitsvorfälle.
Welche Cyber-Bedrohung wurde in der Umfrage am häufigsten gemeldet?
Phishing war die am häufigsten gemeldete Bedrohung, genannt von 39 Prozent der Befragten. Versuche, personenbezogene Daten zu erlangen, wurden von 18 Prozent gemeldet, Malware von 17 Prozent und Passwortdiebstahl von 16 Prozent.
Können Beschäftigte KI-generierte Fake-Videos erkennen?
48 Prozent der Befragten gaben an, ein KI-generiertes Fake-Video erkennen zu können. Das Ergebnis zeigt, dass mehr als die Hälfte angab, nicht über diese Fähigkeit zu verfügen.
Was können Unternehmen gegen KI-gestützte Identitätsnachahmung tun?
Unternehmen können klare Verifikationsschritte für sensible Anfragen einrichten, die Belegschaft zu realistischen Betrugsmustern schulen, einfache Meldewege bereitstellen und ungewöhnliche Anweisungen über einen bekannten Kontaktweg bestätigen.
Die EU-Umfrage zeigt, dass Cyber-Bedrohungen am Arbeitsplatz für viele Beschäftigte bereits eine alltägliche Erfahrung sind, während das Vertrauen darin, KI-generierte Fake-Videos zu erkennen, begrenzt bleibt. Unternehmen sollten diese Lücke als betriebliches Problem behandeln: Verifikations- und Meldegewohnheiten sollten in den Momenten verankert werden, in denen Beschäftigte mit Geld, Zugangsdaten, Daten und dringenden Anfragen umgehen.
Expand evan evan evan Follow code n stuff Beigetreten am 10. Oktober 2026 • 23. Oktober Dropdown-Menü Link kopieren Ausblenden Wie würdest du eine Echtzeit-Deepfake-Erkennung in bestehende E-Mail- und Phishing-Filter integrieren, ohne Analysten mit False Positives zu überlasten?
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Posted on Oct 23 • Originally published at scalevise.com
Three in four EU employees said they encountered suspicious messages, links or other cyber threats at work during the previous six months, according to Flash Eurobarometer 576. The survey also points to a difficult mismatch for employers: 83% believe a cyberattack would have serious consequences for their organisation, but only 48% say they can recognise an AI-generated fake video.
The findings, released by the European Commission and ENISA as European Cybersecurity Month 2026 began, show that awareness of cyber risk does not automatically translate into confidence with newer forms of impersonation. For businesses, the practical issue is not simply whether staff know that phishing exists. It is whether everyday processes help people pause, verify unusual requests and escalate concerns before an attacker gains access to data, accounts or payments.
The European Commission's report on the workplace cybersecurity survey is based on an online survey of 25,747 EU citizens across all 27 Member States, conducted from 27 April to 8 May 2026. The results were published on 30 September 2026. They represent respondents' reported experiences and perceptions, rather than a count of confirmed cyber breaches.
Phishing was the most commonly reported threat. Thirty-nine percent of respondents said they had encountered it in the preceding six months. Attempts to obtain personal data, malware and password theft also featured prominently. Importantly, 15% reported AI-generated or AI-enabled scams, placing AI-assisted deception among the threats employees say they are already seeing.
The data should not be read as evidence that each respondent's organisation suffered an attack. For example, 18% said no incidents had occurred as far as they were aware. Still, the frequency of reported suspicious activity matters because phishing, stolen credentials and impersonation attempts often depend on a hurried or uncertain human decision.
The survey also suggests that organisations cannot assume employees feel fully prepared. Sixty percent said they had received cybersecurity training in the prior year, while 85% said they wanted to improve their skills. Around 60% believed their organisation had some key cybersecurity measures in place, and roughly a quarter said their organisation planned to adopt them.
For a smaller company without a large security team, these figures underline the value of making security habits practical and repeatable. A training session alone may not address a convincing voice, video or message that appears to come from a colleague, supplier or senior manager.
Deepfake video recognition is only one part of the challenge. A fake video can be used to add credibility to a fraudulent request, but the decision point may still be an email, chat message, phone call or payment instruction. Businesses can focus on the situations in which an employee is asked to act quickly, share information or change account details.
These practices do not require employees to become forensic experts in manipulated media. They create a second check around decisions that could expose an organisation to loss or compromise. That distinction is important when reliable visual detection is difficult and AI can make impersonation more convincing.
The findings arrive in the context of EU cyber policy developments including the NIS2 Directive and the Cyber Resilience Act. The survey itself is most useful as a snapshot of employee awareness and preparedness: people broadly understand the stakes, but many do not yet feel confident identifying a key form of AI-enabled deception.
AI-enabled impersonation makes everyday workflows, not just security tools, part of a company's risk surface. Scalevise helps businesses identify practical AI use cases and implement them around real operating processes, including the checks and handoffs that matter most. A focused AI implementation consultation can help your team assess where AI adoption and existing processes need clearer safeguards, less manual friction and stronger verification. Request an AI consultation to map the next practical steps.
Flash Eurobarometer 576 is an EU survey titled "Cybersecurity at the workplace: awareness and preparedness among employees." It surveyed 25,747 EU citizens across all 27 Member States from 27 April to 8 May 2026, with results published on 30 September 2026.
How many EU employees reported workplace cyber threats?
Seventy-five percent reported encountering suspicious messages, links or other cyber threats at work in the previous six months. This is self-reported survey data, not a measure of confirmed breaches.
What was the most common cyber threat reported in the survey?
Phishing was the most commonly reported threat, cited by 39% of respondents. Attempts to obtain personal data were reported by 18%, malware by 17% and password theft by 16%.
Can employees recognise AI-generated fake videos?
Forty-eight percent of respondents said they could recognise an AI-generated fake video. The result indicates that more than half did not say they had that ability.
What can businesses do about AI-enabled impersonation?
Businesses can establish clear verification steps for sensitive requests, train staff on realistic scam patterns, provide easy reporting routes and confirm unusual instructions through a known contact method.
The EU survey shows that workplace cyber threats are already a routine experience for many employees, while confidence in spotting AI-generated fake video remains limited. Businesses should treat the gap as an operational issue: build verification and reporting habits into the moments when staff handle money, credentials, data and urgent requests.
Expand evan evan evan Follow code n stuff Joined Oct 10, 2026 • Oct 23 Dropdown menu Copy link Hide how would you integrate real‑time deepfake detection into existing email/phishing filters without overwhelming analysts with false positives?