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Intel erweitert US-Chipproduktion trotz Roboter-Verbot ausgenommen

Intel erhaelt eine Ausnahmegenehmigung, weil unklar war, ob das US-Verbot fuer im Ausland gefertigte Roboter die Chipfertigung trifft. Das Unternehmen erklaert, auslaendisch gefertigte Transportroboter seien fuer die US-Produktion entscheidend.

Ars TechnicaFreitag 19:18 · 23.10.DE3 Min. Lesezeit
Bild: Ars Technica

Offenbar aus Sorge, dass das unklare US-Verbot ausländisch gefertigter Roboter die Chipfabriken treffen könnte, hat Intel eine Ausnahmegenehmigung beantragt. Das Unternehmen erklärt, ausländisch gefertigte Roboterfahrzeuge seien für die US-Chipproduktion unverzichtbar.

0 Das Innere der Chipfabrik von Intel namens Fab 52 in Chandler, Arizona. Credit: Intel Das Innere der Chipfabrik von Intel namens Fab 52 in Chandler, Arizona. Credit: Intel Texteinstellungen Storytext Größe Klein Standard Groß Breite * Standard Breit Links Standard Orange * Nur für Abonnenten Mehr erfahren Minimieren zur Navigation Der US-Chipkonzern Intel war so verwirrt über das Verbot der US-Regierung für ausländisch gefertigte Roboter, dass er ausnahmsweise eine Ausnahmegenehmigung beantragte und erhielt, „um auf Nummer sicher zu gehen“. Das Technologieunternehmen wollte sichergehen, dass es bestimmte Roboterfahrzeuge in seinen US-Chipfabriken weiterhin einsetzen darf.

Die Unsicherheit rund um das Verbot der Federal Communications Commission für bestimmte ausländisch gefertigte Roboter wurde durch die Entscheidung der Behörde bekannt, Intels Antrag auf eine Ausnahmegenehmigung zu bewilligen. Am 22. Oktober veröffentlichte die FCC ihre Anordnung, die Intel die Weiterverwendung der ausländisch gefertigten Roboter in US-amerikanischen Halbleiterfertigungsanlagen für einen Zeitraum von einem Jahr erlaubt.

Bei den fraglichen Robotern handelt es sich um automatisierte Führungsfahrzeuge, die laut Intels Website auf „Strecken oder vordefinierten Pfaden“ fahren und dabei häufig einer Bedieneraufsicht bedürfen. Sie helfen dabei, Materialien und Gegenstände innerhalb von Lagern und Fabrikhallen zu transportieren.

Solche Roboterfahrzeuge werden typischerweise von japanischen Unternehmen wie Murata Machinery und Daifuku Co. hergestellt, wie Bloomberg News berichtet. Welche genauen Typen von Roboterfahrzeugen Intel einsetzt, wurde jedoch erst in einem „vertraulichen Anhang“ identifiziert, der dem Antrag beilag.

Das Verbot der FCC betrifft hauptsächlich neue Modelle mobiler Roboter, etwa humanoide Roboter und Saugroboter, und erlaubt weiterhin die Einfuhr von Robotern, die zuvor für den Verkauf in den Vereinigten Staaten zugelassen waren. Die Regeln der Behörde scheinen jedoch wesentliche Änderungen an „bereits zugelassenen Geräten“ einzuschränken.

In seinem Antrag auf eine Ausnahmegenehmigung erklärte Intel, es sei „unklar“, ob seine Roboterfahrzeuge überhaupt unter das FCC-Verbot fallende Roboter fallen, habe aber dennoch vorsorglich um Abhilfe gebeten. Das Technologieunternehmen erhielt zudem die Genehmigung, „bestimmte Änderungen an Hardware, Software und Firmware“ vorzunehmen, die den laufenden Betrieb und die Wartung der Roboterfahrzeuge sicherstellen sollen.

Das Technologieunternehmen beschrieb die Roboterfahrzeuge als „kritisch für seine inländischen Halbleiterfertigungsabläufe“ und argumentierte, dass die Möglichkeit, die Roboter zu warten, entscheidend sei, um Unterbrechungen der Chipproduktion zu vermeiden. Es erklärte außerdem, es gebe keine in den USA gefertigten Alternativen, die die Anforderungen des Unternehmens erfüllen.

Die Genehmigung der FCC kam weniger als eine Woche nach Intels Antrag vom 16. Oktober. Das ist nicht weiter überraschend angesichts der Bedeutung von Intel für die Pläne der Trump-Regierung zur Rückverlagerung der Chipfertigung, ganz zu schweigen davon, dass die US-Regierung einen Anteil von 8,9 Milliarden US-Dollar am Chipunternehmen übernommen hat.

Derweil ringt die US-Robotikbranche als Ganzes weiterhin mit den Folgen des FCC-Verbots für ausländisch gefertigte Roboter, zumal China der weltweit führende Lieferant von Robotern und Roboterkomponenten ist. Ars hatte zuvor mit einem US-amerikanischen Robotikdistributor gesprochen, der davon abgerückt ist, humanoide Roboter aus China zu importieren, und stattdessen eine US-Fertigungsanlage für Roboter eröffnet hat.

Einige Analysten haben gewarnt, dass der Versuch der US-Regierung, die inländische Roboterproduktion durch Beschränkungen für ausländisch gefertigte Roboter anzukurbeln, für die US-Industrie nach hinten losgehen könnte. Ein Bericht des Marktforschungsunternehmens International Data Corporation blickt bis 2030 voraus und schätzt, dass die FCC-Regel die US-Erlöse aus dem Einsatz humanoider Roboter im Vergleich zu den Erwartungen vor den Beschränkungen um 58 Prozent senken könnte.

Automatisch übersetzt. Das Original auf Englisch ist unten aufklappbar.

Original (Englisch) anzeigen

Just in case Intel gets waiver after worries fuzzy US ban on foreign-made robots may hit fabs Company says foreign-made robotic vehicles are crucial to US chip production.

0 The interior of Intel's chip manufacturing facility named Fab 52 in Chandler, Arizona. Credit: Intel The interior of Intel's chip manufacturing facility named Fab 52 in Chandler, Arizona. Credit: Intel Text settings Story text Size Small Standard Large Width * Standard Wide Links Standard Orange * Subscribers only Learn more Minimize to nav US chip champion Intel was so confused by the US government ban on foreign-made robots that it requested and received a waiver “out of an abundance of caution.” The tech company wanted to make sure that it could continue using certain robotic vehicles in its US chip fabs.

The uncertainty surrounding the Federal Communications Commission ban on certain foreign-made robots was revealed in the agency’s decision to grant Intel’s waiver request. On October 22, the FCC published its order allowing Intel to continue using the foreign-made robots in US semiconductor manufacturing facilities for a period of one year.

The robots in question are automated guided vehicles operating on “tracks or predefined paths” while often requiring operator oversight, according to Intel’s website. They help to move materials and items around within warehouses and factory floors.

Such robotic vehicles are typically manufactured by Japanese companies like Murata Machinery and Daifuku Co., according to Bloomberg News. But the exact types of robotic vehicles used by Intel were only identified in a “confidential appendix” that accompanied its request.

The FCC’s ban mainly covers new models of mobile robots, like humanoid robots and robot vacuums, and still allows for the import of robots previously approved for sale in the United States. But the agency rules seem to restrict major modifications to “previously authorized devices.”

Intel’s waiver request stated that it was “unclear” whether its robotic vehicles even qualify as robots covered by the FCC ban but said it sought relief just in case. The tech company also received approval to “make certain hardware, software, and firmware changes” that would help ensure the continued operation and maintenance of the robotic vehicles.

The tech company described the robotic vehicles as being “critical to its domestic semiconductor manufacturing operations” and argued that the ability to maintain the robots was crucial to avoiding any disruptions to chip production. It also said there are no US-made alternatives that meet the company’s requirements.

The FCC approval came within a week of when Intel filed its waiver request on October 16. That is not too surprising given the importance of Intel to the Trump administration’s plans for reshoring chip manufacturing—not to mention that the US government took an $8.9 billion equity stake in the chip company.

Meanwhile, the US robotics industry at large is still grappling with the consequences of the FCC ban on foreign-made robots, given that China is the world’s leading supplier of robots and robotic components. Ars previously talked with one US robotics distributor that has pivoted from importing China’s humanoid robots to opening a US manufacturing facility for robots.

Some analysts have warned that the US government’s attempt to boost domestic production of robots via the restrictions on foreign-made robots could backfire for US industry. A report by the market intelligence firm International Data Corporation looks forward to 2030 and estimates that the FCC rule could reduce US revenue from deploying humanoid robots by 58 percent compared to pre-restriction expectations.

Originaltitel: Intel gets waiver after worries fuzzy US ban on foreign-made robots may hit fabsQuelle: Ars Technica (arstechnica.com). Original öffnen