ai newsMo., 2. Nov.
EilmeldungMarvell and Lumentum sign definitive 115 billion dollars all-stock merger to build an AI-connectivity leader

OpenAI startet Grid-Protectors-Programm mit Energieversorgern

OpenAI will mit dem Grid Protectors Program gemeinsam mit Energieversorgern dafür sorgen, dass künftige Rechenzentren die Netzstabilität unterstützen und Strompreise für Verbraucher schützen.

OpenAI NewsMontag 16:00 · 02.11.DE5 Min. Lesezeit

Start eines nationalen Programms, damit unsere künftigen Compute-Campus zuverlässigen und bezahlbaren Strom unterstützen.

Heute starten wir das Grid Protectors Program, eine nationale Initiative zur Unterstützung von bezahlbarem und zuverlässigem Strom für Familien und Unternehmen in den Gemeinden, in denen wir bauen. In Zusammenarbeit mit Versorgungsunternehmen, Regulierungsbehörden und politischen Entscheidungsträgern werden wir Vereinbarungen entwickeln, mit denen unsere künftigen Campus den Strombedarf senken können, wenn das Netz belastet ist.

Ob es darum geht, Häuser während einer Kältewelle im Norden zu beheizen oder eine Klimaanlage während einer Hitzewelle im Süden laufen zu lassen: Familien brauchen verlässlichen Strom. Unser Ziel ist es, die Flexibilität unserer Campus zu einer Ressource zu machen, auf die Versorgungsunternehmen zurückgreifen können, wenn Gemeinden sie am dringendsten brauchen.

Da die Rechenzentrums-Kapazität in den USA bis 2030 voraussichtlich 100 Gigawatt übersteigen wird, haben wir eine einmalige Gelegenheit in einer Generation, das Stromnetz zu stärken, indem wir Campus bauen, die ihren Stromverbrauch anpassen können, wenn Gemeinden ihn am dringendsten brauchen.

Georgia ist unser Ausgangspunkt. Mit Grid Protectors ist es unser Anspruch, diese Art von Flexibilität zu einem Kernbestandteil des Baus und Betriebs künftiger Campus zu machen. Das bedeutet, Anlagen so zu planen, dass sie bei Bedarf den Stromverbrauch senken, und mit Versorgungsunternehmen zu vereinbaren, wie viel Bedarf wie schnell und wie lange reduziert werden kann. Die Vereinbarungen werden je nach Standort unterschiedlich ausfallen, und wir werden weitere Zusagen veröffentlichen, sobald sie finalisiert sind.

Je nach lokalen Gegebenheiten und der verfügbaren Ausstattung werden wir auch mit Netzbetreibern zusammenarbeiten, um Strom aus eigener Erzeugung oder Speichern vor Ort einzuspeisen und Batterien sowie Leistungsregelung zu nutzen, um Änderungen im Bedarf abzufedern.

Stromleitungen, Umspannwerke und andere Netzinfrastruktur verursachen Fixkosten, unabhängig davon, ob die Nachfrage niedrig oder hoch ist. Indem wir mehr Strom verbrauchen, wenn das Netz Spielraum hat, und unseren Verbrauch senken, wenn es belastet ist, können wir dazu beitragen, diese Infrastruktur zu finanzieren und zugleich teure Ausbaumaßnahmen zur Deckung der Spitzenlast begrenzen. Das kann die Kosten für andere Kunden niedrig halten.

Amerika braucht mehr Strom, um das Wirtschaftswachstum zu unterstützen, und KI wird zu einem bedeutenden Teil dieser Nachfrage. Familien und kleine Unternehmen sollten nicht dazu aufgefordert werden, den Strombedarf eines Compute-Campus zu subventionieren. Wir haben uns immer verpflichtet, unsere eigenen Energiekosten zu tragen, einschließlich des von uns verbrauchten Stroms und der Infrastruktur, die für die Versorgung unserer Campus erforderlich ist. Große Rechenanlagen sollten ihre Kosten tragen und den Versorgungsunternehmen helfen, die Systeme zu verwalten, von denen sie abhängen.

Für unseren geplanten Campus im Effingham County haben wir zugesagt, die vollständigen Infrastruktur- und Stromversorgungskosten zu tragen, die für das Projekt erforderlich sind. Sobald der Campus in Betrieb ist, können wir in Zeiten des Bedarfs die von uns bezogene Leistung reduzieren und damit Strom für andere Kunden bewahren.

Unsere Vereinbarung mit Georgia Power umfasst zudem bis zu 1.000 Megawatt an flexibler Demand-Response, die Strom freisetzt, um während extremer Hitze die Klimaanlagen in Hunderttausenden von Haushalten laufen zu lassen (etwa 700.000 Haushalte bei durchschnittlichem Stromverbrauch). Zur Einordnung: Das entspricht dem durchschnittlichen Strombedarf von rund 700.000 Haushalten. Das sind mehr Haushalte als Washington, D.C. und Boston zusammen.

Diese Compute-Anlagen unterscheiden sich stark von Rechenzentren, die noch vor wenigen Jahren gebaut wurden, und ermöglichen es uns, unseren Strombedarf flexibel zu gestalten.

Das bedeutet, wir können unsere Nachfrage drosseln, damit Familien, kleine Unternehmen und andere Stromkunden weiterhin versorgt bleiben. Der Aufbau von Netzinfrastruktur ist teuer, und Georgia Power sagt, dass diese Flexibilität die Menge an neuer Erzeugungskapazität reduzieren kann, die das Unternehmen für künftiges Wachstum bauen muss. Der Campus befindet sich zwar noch in der Entwicklung, aber wir beabsichtigen, Effingham als Pilotprojekt für Grid Protectors zu nutzen und damit auf einer Vereinbarung aufzubauen, die bereits ein Modell für künftige Campus darstellt.

Stellen Sie sich ein Restaurant in einem Ferienort vor. Es braucht genug Tische und Küchenfläche für die Hochsaison, muss diese Kapazität aber das ganze Jahr über bezahlen. Stammgäste helfen, sie auszulasten und die Rechnungen zu decken, wenn der Tourismus nachlässt. Wir schlagen vor, dieser Stammkunde zu sein.

Auch die Stromnachfrage schwankt mit den Jahreszeiten, wobei verschiedene Regionen ihre höchsten Lastspitzen zu unterschiedlichen Zeiten erreichen. Unsere Compute-Campus brauchen das ganze Jahr über Strom. Mit den richtigen Vereinbarungen kann diese konstante Nachfrage helfen, die Fixkosten des Netzes auf mehr Stromverkäufe zu verteilen, während die Flexibilität es uns ermöglicht, die Nachfrage zu senken, wenn das System am stärksten ausgelastet ist. Wir müssen weiterhin die Kosten tragen, die unsere Campus verursachen; das Ziel ist, dass auch andere Kunden davon profitieren.

Unsere Vereinbarung trägt zudem zu Georgia Powers übergreifendem Plan bei, die Kosten für Kunden zu senken. Das Versorgungsunternehmen erwartet rund 950 Millionen Dollar an jährlichen Einsparungen für Kunden ab 2029 durch sein Portfolio an Großverbraucher-Vereinbarungen und das erwartete Wachstum, einschließlich Project Camellia. Es schätzt einen Vorteil von mindestens 15 Dollar pro Monat für einen typischen Haushaltskunden mit einem Verbrauch von 1.000 Kilowattstunden.

Die Vereinbarung mit Georgia ist ein Ausgangspunkt. Bei OpenAI sehen wir mit unserem Grid-Protectors-Programm die Gelegenheit, Gemeinden dabei zu helfen, das Licht auch in Notlagen und Zeiten hoher Nachfrage anzuhalten. Wir werden mit Versorgungsunternehmen, Regulierungsbehörden und politischen Entscheidungsträgern praktische Vereinbarungen für die Campus entwickeln, die wir künftig bauen, Vereinbarungen, die die lokalen Netzanforderungen berücksichtigen, Campus helfen, das Netz in Belastungssituationen zu unterstützen, und die von uns verursachten Kosten tragen. Langfristige Verträge und finanzielle Zusicherungen können andere Kunden schützen, wenn ein Projekt verzögert, verkleinert oder abgesagt wird.

Flexibilität kann Investitionen in neue Energieversorgung und Übertragungskapazität nicht ersetzen. Ergänzend zu diesen Investitionen kann unser Grid-Protectors-Programm dazu beitragen, das Netz zuverlässiger zu machen und Familien sowie kleine Unternehmen davor zu schützen, die Kosten der KI-Infrastruktur zu tragen. Das ist der Standard, den unsere Compute-Campus erfüllen sollen.

Automatisch übersetzt. Das Original auf Englisch ist unten aufklappbar.

Original (Englisch) anzeigen

Launching a national program to help our future compute campuses support reliable, affordable electricity.

Share A model in Georgia A model in Georgia Looking forward A model in Georgia Looking forward Today we’re launching the Grid Protectors Program, a national effort to support affordable, reliable electricity for families and businesses in the communities where we build. Working with utilities, regulators and policymakers, we’ll develop arrangements for our future campuses to reduce electricity demand when the grid is under strain.

Whether it’s heating homes during a northern cold snap or running air conditioning through a southern heat wave, families need reliable electricity. Our goal is to make campus flexibility a resource that utilities can call on when communities need it most.

With U.S. data center capacity projected to exceed 100 gigawatts by 2030 ⁠ (opens in a new window), we have a once-in-a-generation opportunity to strengthen the electric grid by building campuses that can adjust their power use when communities need it most.

Georgia is our starting point. Through Grid Protectors, our ambition is to make this kind of flexibility a core part of how we build and operate future campuses. That means designing facilities to reduce electricity use when needed and working with utilities to agree on how much demand can be reduced, how quickly and for how long. The arrangements will differ by location, and we will share additional commitments as they are finalized.

Depending on local needs and the equipment available, we will also work with grid operators to supply power from on-site generation or storage, and use batteries and power controls to smooth changes in demand.

Power lines, substations and other grid infrastructure builds are a fixed cost whether demand is low or high. By using more electricity when the grid has room and reducing our use when it is under strain, we can help pay for that infrastructure while limiting the need for costly upgrades to meet peak demand. That can help keep costs down for other customers.

America needs more electricity to support economic growth, and AI is becoming a significant part of that demand. Families and small businesses should not be asked to subsidize a compute campus’s electricity needs. We’ve always been committed to paying our own energy costs, including the electricity we use and the infrastructure needed to serve our campuses. Large computing facilities should pay their costs and help utilities manage the systems they depend on.

For our planned Effingham County campus, we have committed to pay the full infrastructure and electric-service costs required to serve the project. Once the campus is operating, we can reduce the power we draw during times of need, helping preserve electricity for other customers.

Our agreement with Georgia Power also includes ⁠ (opens in a new window) up to 1,000 megawatts of flexible demand response, freeing up power to help keep air conditioning running in hundreds of thousands of homes (~700 000 households at average electricity usage) during extreme heat. For scale, that is equivalent to the average electricity demand of roughly 700,000 households. That’s more households than Washington, D.C., and Boston combined.

These compute facilities are much different than data centers built even a few years ago, allowing us to be flexible in our power demand.

This means we can turn down our demand so that families, small businesses, and other ratepayers will continue to have power. Building grid assets is expensive and Georgia Power says this flexibility can reduce the amount of new generation it needs to build to serve future growth. Although the campus is still in development, we intend for Effingham to serve as a pilot for Grid Protectors, building on an agreement that already provides a model for future campuses.

Imagine a restaurant in a vacation town. It needs enough tables and kitchen space for the busy season, but it has to pay for that capacity year-round. Regular customers help keep it in use and cover the bills when tourism slows. We are proposing to be that regular customer.

Electricity demand also rises and falls with the seasons, with different regions facing their biggest peaks at different times. Our compute campuses need power year-round. With the right agreements, that steady demand can help spread the grid’s fixed costs across more electricity sales, while flexibility lets us reduce demand when the system is busiest. We still need to pay the costs our campuses create; the goal is for other customers to benefit, too.

Our agreement also contributes to Georgia Power’s broader plan to lower costs for customers. The utility projects approximately $950 million in annual customer savings beginning in 2029 ⁠ (opens in a new window) from its portfolio of large-load agreements and expected growth, including Project Camellia. It estimates a benefit of at least $15 a month for a typical residential customer using 1,000 kilowatt-hours.

The Georgia agreement is a starting point. At OpenAI, through our Grid Protectors program, we see an opportunity to help communities keep the lights on even in times of emergency and high demand. We will work with utilities, regulators and policymakers to develop practical arrangements for the campuses we build in the future-arrangements that reflect local grid needs, help campuses support the grid when it is under pressure, and pay the costs we create. Long-term contracts and financial assurances can protect other customers if a project is delayed, reduced or canceled.

Flexibility cannot replace investment in new energy supply and transmission. Alongside those investments, our Grid Protectors program can help make the grid more reliable and protect families and small businesses from bearing the costs of AI infrastructure. That is the standard we want our compute campuses to meet.

Originaltitel: Introducing the Grid Protectors ProgramQuelle: OpenAI News (OpenAI News). Original öffnen