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KI-Cloud-Startup Modal sammelt 750 Millionen Dollar ein

Modal Labs hat eine Series D unter Führung von Accel abgeschlossen, an der sich auch Kleiner Perkins beteiligte. Die Bewertung liegt nun bei 15,75 Milliarden Dollar, mehr als das Dreifache des bisherigen Werts.

SiliconANGLE AIMittwoch 22:28 · 14.10.DE3 Min. Lesezeit
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SHARE AKTUALISIERT 16:28 EDT / 14. OKTOBER 2026

Modal Labs Inc., ein Anbieter von KI-Infrastruktur, hat heute bekannt gegeben, dass das Unternehmen 750 Millionen US-Dollar an Finanzierung eingesammelt hat.

Die Series-D-Runde wurde von Accel angeführt. Kleiner Perkins sowie ein halbes Dutzend bestehende Modal-Investoren beteiligten sich daran. Das Unternehmen wird nun mit 15,75 Milliarden US-Dollar bewertet, mehr als das Dreifache des Werts nach der letzten Finanzierungsrunde im Mai.

Die höhere Bewertung spiegelt das schnelle Wachstum von Modal wider. Nach Unternehmensangaben hat sich der annualisierte Umsatz seit der Mai-Runde mehr als verdreifacht und liegt nun bei über einer Milliarde US-Dollar.

Fast ein Drittel von Modals Umsatz stammt aus Sandboxes, einem Cloud-Dienst, der gehostete Container bietet, die für KI-Workloads optimiert sind. Entwickler können die Container als Umgebung zum Modelltraining nutzen. Darüber hinaus eignet sich der Dienst zum Ausführen von AI Agents sowie des von ihnen erzeugten Codes.

Laut Modal ist Sandboxes in der Lage, Zehntausende Container pro Sekunde bereitzustellen. Diese Skalierbarkeit wird durch ein eigenes Infrastruktur-Verwaltungssystem, einen sogenannten Scheduler, ermöglicht. Der Scheduler parallelisiert Container-Provisionierungsanfragen über mehrere Server hinweg, um die Verarbeitung zu beschleunigen. Modal zufolge gelang es in einem kürzlichen internen Test, eine Million Container gleichzeitig auszuführen.

Sandboxes, die AI Agents beherbergen, werden manchmal mit einem zweiten Container, einem sogenannten Sidecar, verbunden, der mit zusätzlicher Software ausgestattet ist. So könnte er beispielsweise ein Tool ausführen, das Halluzinationen erkennt und herausfiltert. Nach Angaben von Modal betreibt Sandboxes Sidecars auf demselben physischen Server wie die Container, die sie unterstützen, um die Latenz zu verringern.

Manche Agents benötigen die Möglichkeit, sich in externe Anwendungen anzumelden. Laut Modal ermöglicht eine Funktion namens Secret Injection, dass Agents Anmeldeinformationen nutzen können, ohne sie einzusehen. Dieser eingeschränkte Zugriff schützt die Zugangsdaten vor unkontrollierten Agents und Cyberangriffen.

Modal bietet Sandboxes neben einem Cloud-Dienst an, der für KI-Trainings-Workloads optimiert ist. Dieser ermöglicht Entwicklern, Cluster aus Grafikkarten mit relativ einfachen Skripten bereitzustellen. Die Chips in Modals Clustern tauschen Daten über RDMA aus, ein Netzwerkprotokoll, das den Datenverkehr beschleunigt, indem der Weg verkürzt wird, den Pakete zurücklegen.

Im Inferenz-Markt konkurriert das Unternehmen mit einem Dienst namens Endpoints. Er ermöglicht Entwicklern, KI-Modelle auf gehosteter Infrastruktur bereitzustellen und über eine Anwendungsinfrastruktur verfügbar zu machen. Wenn ein Unternehmen kein eigenes Modell entwickeln möchte, kann es auf eine Bibliothek mit Open-Source-Algorithmen zurückgreifen, die Modal bereitstellt.

Die Dienste des Unternehmens laufen auf Hardware, die es bei mehr als 20 Cloud-Anbietern mietet. Wenn einer der Clouds auf technische Probleme stößt, können Kunden-Workloads auf den anderen weiterhin ausgeführt werden.

Modal wird einen Teil der neu eingesammelten Finanzierung in die Produktentwicklung investieren. Das Unternehmen plant, Dienste mit Fokus auf Reinforcement Learning und Post-Training einzuführen. Dabei handelt es sich um Phasen des KI-Entwicklungs-Workflows, die darauf abzielen, die Reasoning-Fähigkeiten, die Sicherheit und die Kosteneffizienz der trainierten KI zu verbessern.

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Modal Labs Inc., a provider of artificial intelligence infrastructure, today announced that it has raised $750 million in funding.

Accel led the Series D round. It was joined by Kleiner Perkins and a half-dozen existing Modal investors. The company is now valued at $15.75 billion, more than triple what it was worth after its last funding round in May.

The valuation bump reflects Modal’s rapid growth. The company says that its annualized revenue has more than tripled since the May round to over $1 billion.

Nearly a third of Modal’s revenue comes from Sandboxes, a cloud service that provides hosted containers optimized for AI workloads. Developers can use the containers as model training environments. Additionally, the service lends itself to running AI agents and the code they generate.

Modal says that Sandboxes is capable of provisioning tens of thousands of containers per second. That scalability is made possible by a custom infrastructure management system, or scheduler. The scheduler parallelizes container provisioning requests across multiple servers to speed up processing. Modal says that it managed to run 1 million concurrent containers in a recent internal test.

Sandboxes that host AI agents are sometimes connected to a second container, or sidecar, equipped with auxiliary software. For example, it might run a tool that detects and filters hallucinations. Modal says that Sandboxes runs sidecars on the same physical server as the containers they support to reduce latency.

Some agents require the ability to log into external applications. According to Modal, a Sandboxes feature called Secret Injection enables agents to use appliation login credentials without viewing them. That limited access protects credentials from rogue agents and cyberattacks.

Modal offers Sandboxes alongside a cloud service optimized for AI training workloads. It enables developers to spin up graphics card clusters with relatively simple scripts. The chips in Modal’s clusters exchange data using RDMA, a network protocol that speeds up traffic by shortening the route through which packets travel.

The company competes in the inference market with a service called Endpoints. It enables developers to deploy AI models on hosted infrastructure and make them available through an application infrastructure. If an enterprise doesn’t wish to build its own model, it can use a library of open-source algorithms provided by Model.

The company’s services run on hardware that it rents from more than 20 cloud providers. If one of the clouds experiences technical issues, customer workloads can continue running on the others.

Modal will invest a portion of its newly raised funding in product development. The company plans to launch services focused on reinforcement learning and post-training. Those are phases of the AI development workflow designed to improve the reasoning capabilities, safety and cost-efficiency of the AI being trained.

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Originaltitel: AI cloud startup Modal raises $750M at $15.75B valuationQuelle: SiliconANGLE AI (SiliconANGLE AI). Original öffnen