KI-Film von Musk über Odysseus fällt bei Kritikern durch
Elon Musk hat mit Grok einen KI-generierten Konkurrenten zu Christopher Nolans The Odyssey veröffentlicht. Rezensenten bewerten das Ergebnis als inhaltlich bedeutungslos.

Die erste Folge von Elon Musks KI-generierter Odyssey. Das siebenaeinhalbminütige beziehungsweise siebenminütige Werk wurde von dem in London ansässigen Wonder Studios erstellt. Computergeneriert: Grok Imagine. Die erste Folge von Elon Musks KI-generierter Odyssey. Das siebenminütige Werk wurde von dem in London ansässigen Wonder Studios erstellt. Computergeneriert: Grok Imagine. Elon Musk. Bedeutungslos wie ein Laptop-Bildschirmschoner: Rezensenten verreißen Musks KI-Film Odyssey. Der Tesla-Magnat startete das Grok-Projekt, nachdem er die diverse Besetzung von Christopher Nolans homerischem Blockbuster kritisiert hatte.
Ziehe den Guardian auf Google vor. Elon Musk hat ein KI-generiertes Gegenstück zu Christopher Nolans The Odyssey veröffentlicht, nachdem er zugesagt hatte, eine Fassung zu schaffen, die der Kunst Homers treu sei.
Nachdem er den erfolgreichen Film im Sommer kritisiert hatte, erklärte der Tycoon, er wolle mit Grok Imagine eine historisch akkurate Adaption erstellen.
Die ersten Ergebnisse sind auf X in Form einer siebenminütigen Folge veröffentlicht worden, die in Zusammenarbeit mit Wonder Studios entstand, einem Startup mit Sitz in London.
Musk hatte Anstoß an Nolans Besetzungsentscheidungen genommen, etwa daran, dass die schwarze Schauspielerin Lupita Nyong’o Helena von Troja spielt, und den Blockbuster als Vehikel genutzt, um seine Ansichten zu Diversity, Equity und Inclusion zu verbreiten.
Der Tesla-Magnat hatte versprochen, noch vor Jahresende eine Spielfilmfassung von Homers Epos zu realisieren, hält nun jedoch an einer in Episoden veröffentlichten Fassung fest.
Die Griechen gehen an Land. Das Team hinter der ersten Folge kündigte an, in der zweiten Folge Verbesserungen vornehmen zu wollen. Computergeneriert: @Imagine. Die erste Folge beginnt damit, dass Odysseus darüber grübelt, ob er sich den griechischen Streitkräften bei ihrem Vorhaben anschließen soll, Troja zu plündern. Anschließend segelt er von seiner Heimatinsel Ithaka ab, während seine Männer nach Rache rufen, bevor sie an Land gehen und mit dem Kampf beginnen.
Die Folge endet nach zehn Jahren Krieg damit, dass Odysseus, unheilverkündend, eine hölzerne Pferdefigur in den Händen hält.
Xavier Collins, Mitgründer von Wonder Studios, sagte, die erste Folge sei in weniger als zwei Wochen von einem dreiköpfigen Kreativteam erstellt worden, zu dem der in den USA ansässige Regisseur Dev Walker gehörte. Bekannt ist, dass sie Zehntausende Dollar gekostet hat. Nolans Version kostete 250 Millionen Dollar (188 Millionen Pfund), wurde an mehreren Drehorten über 91 Tage mit einer riesigen Crew gedreht und hat an den Kinokassen 1,8 Milliarden Dollar eingespielt.
Trotz Musks Kritik an Nolans Film sind die Kreative hinter der neuesten Interpretation der homerischen Dichtung Anhänger des Sommerblockbusters.
Collins sagte, er sei ein großer Fan, und teilte dem Guardian mit: Wir haben keinerlei Anweisung erhalten, es woke-kritisch oder dergleichen zu gestalten. Uns wurde von einem der besten Frontier-Labore der Welt die Gelegenheit gegeben, an einer der besten Geschichten zu arbeiten, die je erzählt wurden.
Die Vorgabe lautete: Helft uns, die Technologie zu verstehen, wo sie stark ist und wo sie besser werden könnte.
Anmeldung zum Film-Newsletter
Nimm vorne im Kino Platz mit unserem wöchentlichen Newsletter voller aktueller News und aller wichtigen Filmgeschehnisse.
Peter Bradshaws Rezension im Guardian verlieh dem Werk einen Stern und schrieb: Jeder einzelne dramatische Moment, von Odysseus’ vorgetäuschtem Wahnsinn und seiner Zusage zu kämpfen, über den Abschied von seiner Familie, die Mühen und Abenteuer der Seereise bis hin zur Entscheidung am Höhepunkt, ist genauso motive- und bedeutungslos wie die Bewegung der Figuren auf einem Laptop-Bildschirmschoner.
Die Folge auf dem Grok-Imagine-Konto bei X hat 7,3 Millionen Aufrufe erhalten und teils scharfe Kritik geerntet, so schrieb ein Rezensent im Telegraph: Man spürt, wie sich die Augäpfel kräuseln, während sich das Ganze in seiner schlampigen Grausigkeit entfaltet.
Collins sagte, Wonder beabsichtige, die nächste Folge zur Verbesserung der ersten zu machen und werde auf die Kritik eingehen, etwa auf die historische Genauigkeit der Schiffe und das rasante Tempo.
Wir werden uns alle Kommentare und alles, was wir besser hätten machen können, ansehen und prüfen, ob wir es verbessern können. Das Ziel ist, dass die nächste Folge, die wir machen, radikal besser wird als die letzte, sagte er.
Wonder hat zudem mit Google DeepMind zusammengearbeitet, um ein KI-generiertes Video für den Song Something in the Heavens von Lewis Capaldi zu produzieren.
Automatisch übersetzt. Das Original auf Englisch ist unten aufklappbar.
Original (Englisch) anzeigen
The first episode of Elon Musk’s AI-generated Odyssey. The seven-minute instalment was made by London-based Wonder Studios. Computer-generated: Grok Imagine View image in fullscreen The first episode of Elon Musk’s AI-generated Odyssey. The seven-minute instalment was made by London-based Wonder Studios. Computer-generated: Grok Imagine Elon Musk ‘Meaningless as a laptop screensaver’: reviewers slate Musk’s AI-made Odyssey film Tesla tycoon launched Grok project after criticising Christoper Nolan’s diverse casting for his Homeric blockbuster
Prefer the Guardian on Google Elon Musk has released an AI-generated rival to Christopher Nolan’s The Odyssey after pledging to make a version “true to the art of Homer”.
Having criticised the hit movie in the summer, the tycoon said he would use Grok Imagine to make a “historically accurate” adaptation.
The initial results have been released on X in the form of a seven-minute episode made in conjunction with Wonder Studios, a London-based startup.
Musk had objected to Nolan’s casting choices – such as black actor Lupita Nyong’o as Helen of Troy – and used the blockbuster as a vehicle for reciting his views on diversity, equity and inclusion.
The Tesla tycoon had promised to make a “ full-length movie ” version of Homer’s poem before the year ends but is sticking to a film released in episodes.
View image in fullscreen The Greeks make land. The team behind the first episode said they would seek to make improvements in the second episode. Computer-generated: @Imagine The first episode starts with Odysseus agonising over whether to join the Greek forces in their attempt to sack Troy. He then sails from Ithaca, his home island, with his men crying out for “vengeance” before they make land and start fighting.
The episode ends after 10 years of conflict, with Odysseus holding, ominously, a wooden figurine of a horse.
Xavier Collins, the co-founder of Wonder Studios, said the first episode was made in less than two weeks with a creative team of three, including the US-based director Dev Walker. It is understood to have cost tens of thousands of dollars. Nolan’s version cost $250m (£188m) and was shot in multiple locations over 91 days with a vast crew. It has made $1.8bn at the box office.
Despite Musk’s criticisms of Nolan’s film, the creative team behind the latest take on Homer are supporters of the summer blockbuster.
Collins said he was a “huge fan” and told the Guardian: “We were not given any direction to make it [Musk’s version] anti-woke or anything like that. We were given the opportunity by one of the world’s best frontier labs to work on one of the best stories ever told.
“The brief was ‘help us understand the technology, where it’s strong, where it could use improvement’.”
Free newsletter | Every week Sign up to Film Weekly
Take a front seat at the cinema with our weekly email filled with all the latest news and all the movie action that matters
Peter Bradshaw’s review in the Guardian gave it one star, saying: “Every single dramatic moment – Odysseus’s cod-insanity and his agreeing to fight, taking leave of his family, the hardship and adventure of the sea journey and the climactic decision – is all as motiveless and meaningless as the movement of shapes on a laptop screensaver.”
The episode on the Grok Imagine X account has received 7.3m views and some harsh feedback, with a reviewer in the Telegraph saying: “You can feel your eyeballs twitch as it unfolds in all its sloppy gruesomeness.”
Collins said Wonder aimed to make the next episode an improvement on the first and would address criticism, including the historical accuracy of its boats and rapid pacing.
“We are going to take a look at all of the comments and all of the things we could have done better and see if we can improve it. The goal is that the next episode we make is radically better than the last,” he said.
Wonder has also worked with Google DeepMind to produce an AI-generated video for the Lewis Capaldi track Something in the Heavens.