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Linux Kernel 7.4-rc1 mit fast 20 000 Commits und AI-ggetriebenen Fixes

Linux Kernel 7.4-rc1 wurde released, dabei wurden fast 20 000 Commits im Mergefenster gesammelt, was einen Rekord darstellt. Torvalds nennt die growing Menge an AI-ggetriebenen Fixes einen „healthy model“.

dev.toMontag 16:01 · 02.11.DE4 Min. Lesezeit
Bild: dev.to

Veröffentlicht am 2. November, ursprünglich erschienen auf joho-todai.com, mit KI-Unterstützung

Linux 7.4-rc1 wurde am 1. November Ortszeit veröffentlicht und stellt mit nahezu 20.000 Commits aus dem Merge Window einen Kernel-Rekord auf. Torvalds bezeichnet die zunehmende Flut von KI-gesteuerten Korrekturen als ein gesundes Modell.

In seiner Veröffentlichungsankündigung beschrieb Torvalds dieses Merge Window als groß. Ein typisches Merge Window, also der Zeitraum von etwa zwei Wochen, in dem neue Änderungen in den Kernel integriert werden, umfasst rund 15.000 Commits, doch 7.4 wuchs auf 19.671 an. Ein Vergleich der letzten vier Merge Windows macht die Beschleunigung deutlich: 13.963 für 7.1, 14.395 für 7.2, 16.267 für 7.3 und 19.671 für 7.4.

Abbildung nicht enthalten, siehe den Originalartikel

Mehr Commits bedeuten jedoch nicht zwangsläufig mehr Funktionen für den Anwender.

Nach Angaben von Torvalds besteht etwa ein Drittel des Diffs, also des Gesamtpatches, aus Definitionen von AMD-GPU-Register-Offsets und Bitmasken. Die Unterstützung jeder neuen GPU erfordert es, interne Hardware-Adressen in großen Mengen von Header-Dateien einzutragen, was eine wiederkehrende strukturelle Quelle für aufgeblähte Patch-Volumina ist. Torvalds schrieb, dass dies als Rauschen ignoriert werden sollte.

Wenn man dieses Rauschen ausklammert, sei die Aufschlüsselung der Änderungen Berichten zufolge typisch. Etwa die Hälfte betrifft Treiber, der Rest verteilt sich auf Architektur-Updates, Dateisysteme, Tools und den Kernel-Kern, einschließlich Netzwerk, Rust, BPF und Speicherverwaltung. Der Quellcodebaum hat rund 41,61 Millionen Zeilen erreicht und nähert sich der Marke von 42 Millionen.

Eine weitere Kraft, die die Commit-Anzahl nach oben treibt, ist der Zustrom von KI-bezogenen Korrekturen.

In der Veröffentlichungsankündigung begrüßte Torvalds KI-angestoßene Korrekturen, die während des Merge Windows eingetroffen sind.

Dass die Flut von KI-angestoßener Arbeit während des Merge Windows ankommt, ist deutlich vorzuziehen gegenüber der Situation, in der sie hauptsächlich als zusätzliche Korrekturen während der RC-Phase auftreten. Ich hoffe, dass dieses größer als übliche Merge Window ein Zeichen dafür ist, dass KI-Korrekturen Teil der regulären Entwicklung werden, statt dass eine Flut von Korrekturen in die Stabilisierungsphase hineinströmt. Ich halte das für ein deutlich gesünderes Modell.

Die Kernel-Entwicklung besteht typischerweise aus einem zweiwöchigen Merge Window zur Integration von Funktionen, gefolgt von mehreren Wochen mit Release Candidates für Stabilisierungskorrekturen. Wenn die Antworten auf von KI entdeckte Fehler sich auf die RC-Phase konzentrieren, wird die Stabilisierungsphase selbst instabil. Torvalds betrachtet es als gesunde Entwicklung, diese Arbeit während des Merge Windows aufzunehmen.

Er sagte zudem, dass neben den Korrekturen von Problemen, die KI gefunden hat, auch die von der KI selbst vorgeschlagenen Patches zunehmen. Allerdings, so fügte er hinzu, würden sie häufig neu geschrieben. Die KI entwirft, die Menschen vollenden. Dieser Satz gibt einen Einblick in die Arbeitsteilung, die inzwischen in der Kernel-Entwicklung stattfindet.

Die Kehrseite dieser Veränderung ist eine gestiegene Belastung für die Maintainer. Im Netzwerk-Subsystem sind Maintainer weiterhin von der Menge an KI-generierten Fehlerberichten und Patches überwältigt. Die Asymmetrie zwischen den Kosten des Schreibens von Patches und den Kosten ihrer Prüfung war bereits in 7.3 sichtbar geworden, und es erscheint naheliegend, dass sich der Druck in 7.4 mit einer Commit-Anzahl von 19.671 weiter erhöht hat.

Torvalds selbst warnte davor, dass KI nicht der einzige Grund für die Größenzunahme ist. Er erwähnte auch die Möglichkeit, dass die Erwartung der Entwickler, dass 7.4 der diesjährige LTS-Kernel (Long Term Support) werden könnte, sie dazu bewegt hat, Änderungen vorzuziehen. Da LTS-Kernel länger unterstützt werden als reguläre Veröffentlichungen, haben Entwickler einen Anreiz, ihre Änderungen in eine solche Version zu bringen.

Ein breites Set an Unterstützung für Hardware der nächsten Generation wurde in 7.4 integriert.

Auf der AMD-Seite sind die Vorbereitungen für Ryzen Zen 6 abgeschlossen, und mit PerfOpt wurde eine Funktion hinzugefügt, die KI- und LLM-Verarbeitung auf Radeon-Integerierten GPUs effizienter macht. Die HDMI-2.1-Ausgabe ist im AMDGPU-Treiber nun standardmäßig aktiviert.

Auf der Intel-Seite wurde Unterstützung für die Bildverarbeitungseinheit IPU8 in Nova Lake, dem SoC der nächsten Generation für Laptops, hinzugefügt.

Auch die Unterstützung für Laptops mit Qualcomm Snapdragon X2 hat sich erweitert. In Japan verkauft Microsoft das 13,8-Zoll-Surface Laptop (8. Auflage) mit Snapdragon X2 Elite ab einem Preis von 291.280 Yen inklusive Steuern. Fortschritte bei der Kernel-Unterstützung könnten die Möglichkeiten, Linux auf solchen Geräten zu betreiben, mittelfristig erweitern. Allerdings garantiert die Kernel-Unterstützung eines SoC allein kein problemfreies Energiemanagement oder Aufwachen aus dem Ruhezustand; die praktische Nutzbarkeit muss für jedes Modell zusammen mit der Distribution-Unterstützung beurteilt werden.

Erste Unterstützungscode für Apple M4 wurde ebenfalls integriert, aber noch nicht ist ein Punkt erreicht, an dem Endanwender ihn im Alltag nutzen können. Auch die Mainline-Kernel-Unterstützung für den Google Tensor G5 SoC und Pixel-10-Geräte wurde hinzugefügt.

Das EXT4-Dateisystem hat Buffered IOmap erhalten, eine Option zur Abwicklung von gepuffertem I/O über die iomap-Infrastruktur. Weitere für 7.4 integrierte Änderungen reichen von kürzeren Kernel-Build-Zeiten bis zur Entfernung des BFS-Dateisystems, das seit 1999 vorhanden war.

Mit der Veröffentlichung von 7.4-rc1 endet die Phase der Funktionsintegration, und es beginnt die Phase der Fehlerbehebung und Stabilisierung über aufeinanderfolgende Release Candidates. Torvalds sagte, dass er noch zwei Pull Requests prüfe, die möglicherweise in rc2 integriert werden.

Wenn die Entwicklung reibungslos verläuft, könnte 7.4 im Dezember seine endgültige Veröffentlichung erhalten und der LTS-Kernel dieses Jahres werden, aber weder das Veröffentlichungsdatum noch die LTS-Einstufung sind bestätigt.

Die rekordnahen 20.000 Commits sind nur ein Ergebnis davon, dass die KI als Variable in die Kernel-Entwicklung eingeführt wurde. Diesmal bezeichnete Torvalds die Veränderung als gesund. Wie sich die Anzahl der Korrekturen in der RC-Phase tatsächlich entwickelt, wird darüber entscheiden, ob diese Beschreibung Bestand hat.

Ursprünglich veröffentlicht auf Joho no Todai. Das japanische Original finden Sie dort.

Automatisch übersetzt. Das Original auf Englisch ist unten aufklappbar.

Original (Englisch) anzeigen

Posted on Nov 2 • Originally published at joho-todai.com • AI-assisted

Linux 7.4-rc1 was released on November 1 local time, with nearly 20,000 merge-window commits setting a kernel record. Torvalds calls the growing influx of AI-driven fixes a "healthy model."

In his release announcement, Torvalds described this merge window as "big." A typical merge window—the roughly two-week period when new changes are integrated into the kernel—collects about 15,000 commits, but 7.4 swelled to 19,671. Comparing the last four merge windows makes the acceleration clear: 13,963 for 7.1, 14,395 for 7.2, 16,267 for 7.3, and 19,671 for 7.4.

Figure omitted — see the original article

However, more commits do not necessarily mean more user-facing features.

According to Torvalds, about a third of the diff—the overall patch—consists of AMD GPU register offset and bitmask definitions. Supporting each new GPU involves registering internal hardware addresses in large numbers of header files, a recurring structural source of inflated patch volume. Torvalds wrote that this should be ignored as noise.

Once that noise is excluded, the breakdown of changes is reportedly typical. About half concerns drivers, with the rest spread across architecture updates, filesystems, tools, and the core kernel, including networking, Rust, BPF, and memory management. The source tree has reached about 41.61 million lines, approaching the 42 million mark.

Another force pushing up the commit count is the influx of AI-related fixes.

In the release announcement, Torvalds welcomed AI-prompted fixes arriving during the merge window.

Having the flood of AI-prompted work arrive during the merge window is much preferable to seeing it mainly as additional fixes during the RC period. I hope this larger-than-usual merge window is a sign that AI fixes are becoming part of regular development rather than a flood of fixes pouring into the stabilization phase. I think that is a much healthier model.

Kernel development typically consists of a two-week merge window for integrating features, followed by several weeks of release candidates for stabilization fixes. If responses to AI-discovered bugs concentrate in the RC period, the stabilization phase itself becomes unstable. Torvalds views absorbing that work during the merge window as a healthy change.

He also said that patches proposed by AI itself are increasing, alongside fixes for problems AI has found. However, he added that they are often rewritten. AI drafts; people finish. That sentence offers a glimpse of the division of labor now taking place in kernel development.

The other side of this change is an increased burden on maintainers. In the networking subsystem (in Japanese), maintainers continue to be overwhelmed by the volume of AI-generated bug reports and patches. The asymmetry between the cost of writing patches and the cost of reviewing them had already surfaced in 7.3, and it seems reasonable to infer that the pressure increased further in 7.4 as the commit count reached 19,671.

Torvalds himself cautioned that AI is not the only reason for the increase in size. He also mentioned the possibility that developers' expectations of 7.4 becoming this year's LTS (long-term support) kernel encouraged them to bring changes forward. Because LTS kernels are supported longer than regular releases, developers have an incentive to get their changes into one.

A broad set of next-generation hardware support has been integrated into 7.4.

On the AMD side, preparations for Ryzen Zen 6 (in Japanese) are in place, and PerfOpt has been added to make AI and LLM processing more efficient on Radeon integrated GPUs. HDMI 2.1 output is now enabled by default in the AMDGPU driver.

On the Intel side, support has been added for the IPU8 image processing unit in Nova Lake, its next-generation laptop SoC.

Support for laptops powered by Qualcomm Snapdragon X2 has also expanded. In Japan, Microsoft sells the Snapdragon X2 Elite-powered 13.8-inch Surface Laptop (8th Edition) starting at 291,280 yen including tax. Progress in kernel support could eventually broaden the options for running Linux on such machines. However, kernel SoC support alone does not guarantee trouble-free power management or resume from sleep; practical usability on each model needs to be assessed alongside distribution support.

Initial Apple M4 support code (in Japanese) has also been integrated, but it has not reached the point of everyday use by end users. Mainline kernel support for the Google Tensor G5 SoC and Pixel 10 devices has also been added.

The EXT4 filesystem has gained buffered IOmap (in Japanese), an option for handling buffered I/O through the iomap infrastructure. Other changes integrated for 7.4 range from shorter kernel build times (in Japanese) to removal of the BFS filesystem (in Japanese), which had been present since 1999.

The release of 7.4-rc1 closes the feature integration period and begins the stage of bug fixes and stabilization through successive release candidates. Torvalds said he was still considering two pull requests that might be merged in rc2.

If development goes smoothly, 7.4 could receive its final release in December and become this year's LTS kernel, but neither the release date nor the LTS designation has been confirmed.

The record nearly 20,000 commits are just one result of adding AI as a variable in kernel development. This time, Torvalds called the change "healthy." How the number of fixes actually develops during the RC period will determine whether that description holds up.

Originally published on Joho no Todai. The Japanese original is here.

Originaltitel: Linux 7.4-rc1 Released With a Record Nearly 20,000 Commits: AI-Driven Fixes Begin Joining Regular DevelopmentQuelle: dev.to (dev.to). Original öffnen