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Mate Security erhält CyberSecurity Breakthrough Award für KI-Cyberabwehr

Mate Security wurde als Security Response Solution of the Year ausgezeichnet. Das Unternehmen stattet KI-Agenten mit organisatorischem Kontext aus, den diese für Untersuchungen von Sicherheitsvorfällen benötigen.

The Next WebDonnerstag 15:00 · 08.10.DE5 Min. Lesezeit
Bild: The Next Web

Die Mate-Mitgruender, von links: Oren Saban (CPO), Asaf Wiener (CEO) und Guy Pergal (CTO)

CyberSecurity Breakthrough hat Mate Security als „Security Response Solution of the Year“ ausgezeichnet. Die Auszeichnung ist Teil des zehnten jährlichen CyberSecurity Breakthrough Awards Programms. Sie würdigt die Arbeit des Unternehmens daran, KI-Agenten organisatorischen Kontext zu vermitteln. Agenten benötigen diesen Kontext, um Sicherheitsbedrohungen zu untersuchen und darauf zu reagieren.

Die Anerkennung verweist auf ein wachsendes Problem in der Cybersicherheit von Unternehmen. KI-Systeme mögen in der Lage sein, Sicherheitsinformationen schnell zu verarbeiten. Doch Geschwindigkeit ist nur dann nützlich, wenn diese Systeme verstehen, was diese Informationen im Kontext einer konkreten Organisation bedeuten.

Dieselbe Warnung kann sehr unterschiedliche Reaktionen erfordern. Das hängt von den beteiligten Systemen und den damit verbundenen Identitäten ab. Es hängt auch von der Bedeutung der zugrunde liegenden Assets und den für sie geltenden Richtlinien ab. Ohne diesen Kontext kann Automatisierung zu weitreichend oder unnötig störend werden.

Mate hat seine Plattform so konzipiert, dass organisatorisches Wissen zu einem zentralen Bestandteil des Sicherheitsreaktionsprozesses wird.

Anbieter herkömmlicher Sicherheitstools gestalten diese oft um bestimmte technische Signale herum. Ein Endpunkt erzeugt eine Warnung, ein Identitätssystem meldet ungewöhnliche Aktivitäten oder eine Sicherheitsplattform erkennt eine verdächtige Verbindung. Analysten führen diese Signale dann mit ihrem Wissen über die Organisation zusammen. Sie bestimmen, was relevant ist und welche Maßnahme angemessen ist.

Mate versucht, einen grösseren Teil dieser Schlussfolgerungen in seine Plattform zu verlagern.

Der Security Context Graph des Unternehmens ist ein lebendiges Modell der Sicherheitsbeziehungen einer Organisation. Er umfasst Asset-Eigentümerschaft, Abhängigkeiten, geschäftliche Kritikalität, privilegierte Identitäten und anwendbare Richtlinien. Mates Reason Mining Engine füllt den Graphen. KI-Agenten können dann bei der Bewertung von Sicherheitsereignissen auf organisatorisches Wissen zugreifen.

Das Ziel besteht darin, Agenten eine breitere Sichtweise zu geben, bevor sie Entscheidungen treffen.

Die Bedeutung dieses Kontexts wird insbesondere bei der Eindämmung deutlich. Eine Sicherheitsplattform ist möglicherweise technisch in der Lage, ein Konto zu deaktivieren oder ein Netzwerksegment zu isolieren. Die Frage ist, ob das tatsächlich die richtige Reaktion ist.

Mate hat sein System so konzipiert, dass es die potenzielle Schadensausweitung gegen die Architektur des Kunden abwägt. Das kann engere Reaktionen ermöglichen. Beispiele sind das Widerrufen einer einzigen Sitzung anstelle eines gesamten Kontos. Dazu gehört auch das Blockieren einer einzelnen URL anstelle einer ganzen Domain. Ein weiteres Beispiel ist die Isolierung eines einzelnen Hosts anstelle eines grösseren Segments.

Das Unternehmen kombiniert diesen Ansatz mit seinem Confidence, Precision, and Reversibility Framework, bekannt als CPR. Es bewertet jede vorgeschlagene Massnahme anhand von drei Kriterien. Dies sind die Gewissheit der Schlussfolgerung, die Präzision der Reaktion und ob jemand die Massnahme rückgängig machen kann.

„CPR wägt das Risiko des Handelns gegen das Risiko des Nicht-Handelns ab. Ein Mensch kann schnell entscheiden, und ein Agent handelt nur dann eigenständig, wenn Handeln die sicherere Wahl ist“, sagte Inbal Argov, VP Product Strategy bei Mate Security, die das CPR-Framework entwickelt hat.

Das Ziel ist nicht unbedingt, den Menschen aus der Sicherheitsreaktion zu entfernen. Stattdessen versucht Mate, ein System zu schaffen, in dem Menschen beteiligt bleiben. Sie bleiben dort, wo ihr Urteilsvermögen am wertvollsten ist. Agenten können Aktionen übernehmen, die den notwendigen Schwellenwert für die autonome Ausführung erfüllen.

Diese Unterscheidung könnte zunehmend wichtiger werden. Unternehmen setzen mehr KI-gestützte Sicherheitssysteme ein. Der Wert eines Agenten liegt nicht einfach darin, dass er eine Aktion schnell ausführen kann. Er muss auch verstehen, wann eine Aktion angemessen ist und wie viel Eingriff tatsächlich erforderlich ist.

„Als wir Mate gegründet haben, wussten wir, dass wir Kontext und Vertrauen in unser Produkt einbauen mussten“, sagte Asaf Wiener, Mitgründer und CEO von Mate Security. „Unternehmen benötigen Sicherheitsplattformen, die nicht nur schneller handeln können, sondern auch die richtigen Entscheidungen mit ausreichend Kontext im grossen Massstab treffen. Wir beantworten diesen Bedarf und sind CyberSecurity Breakthrough für diese Auszeichnung dankbar. Wir werden uns weiter schnell bewegen und laserfokussiert an unseren Kunden bleiben, während wir stolz das Fundament für agentische Cyberabwehr im KI-Zeitalter bauen.“

Mate hatte zuvor Gamebooks für KI-gestützte Sicherheitsuntersuchungen vorgestellt.

Steve Johansson, Geschäftsführer von CyberSecurity Breakthrough, sagte, der Ansatz des Unternehmens adressiere ein besonders schwieriges Problem in der Sicherheitsautomatisierung.

„Mate verkürzt die mehr­tägige MTTR auf Minuten mit echtem organisatorischem Kontext. Die Reaktion ist der schwierigste Teil der Automatisierung, weil eine falsche Aktion das gesamte Geschäft schädigen kann. Von der Isolierung eines Produktionshosts bis zum Widerrufen eines geteilten Zugangsdaten-Paares kann dies mehr kosten als der Vorfall selbst. Deshalb werden die meisten Aktionen durch menschliche Freigaben geleitet, und diese Verzögerung ist im Zeitalter KI-bezogener Angriffe kostspielig“, sagte Steve Johansson, Geschäftsführer von CyberSecurity Breakthrough.

Das Awards-Programm 2026 erhielt tausende Nominierungen von Organisationen aus mehr als 20 Ländern. Das Programm markiert sein zehntes Jahr.

Mates Anerkennung spiegelt eine breitere Richtung für die Unternehmenssicherheit wider. KI übernimmt mehr operative Verantwortung. Organisatorischer Kontext könnte ebenso wichtig werden wie die zugrunde liegende Intelligenz. Die Unternehmen, die diese beiden Fähigkeiten verbinden können, dürften besser positioniert sein, um KI vom analytischen Assistenten zu einem praktischen Sicherheitsoperator zu machen.

Kolawole Samuel Adebayo berichtet über Technologie, Geschäftsstrategie und ökonomische Auswirkungen, von KI und Cybersicherheit bis hin zu Energie und Gesundheitswesen. Er co (mehr anzeigen) Kolawole Samuel Adebayo berichtet über Technologie, Geschäftsstrategie und ökonomische Auswirkungen, von KI und Cybersicherheit bis hin zu Energie und Gesundheitswesen. Er moderiert gemeinsam Machine Dreams, einen Podcast mit KI-Gründern und Investoren, und veröffentlicht den Newsletter BrainBox.

Seine Arbeiten sind unter anderem in Forbes, Fast Company, Inc Magazine und VentureBeat erschienen. Er stützt sich auf direkte Einblicke von Führungskräften aus Fortune-500-Unternehmen, KI-Forschern und politischen Persönlichkeiten, darunter der ehemalige israelische Ministerpräsident Naftali Bennett. Er ist auf LinkedIn oder X erreichbar.

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Mate Security co-founders, from left: Oren Saban (CPO), Asaf Wiener (CEO) and Guy Pergal (CTO)

CyberSecurity Breakthrough has named Mate Security the “Security Response Solution of the Year”. The award is part of the 10th annual CyberSecurity Breakthrough Awards program. The award recognizes the company’s work to give AI agents organizational context. Agents need that context to investigate and respond to security threats.

The recognition points to a growing issue in enterprise cybersecurity. AI systems may be able to process security information quickly. But speed is only useful when those systems understand what that information means inside a specific organization.

The same alert can require very different responses. It depends on the systems involved and the identities connected to them. It also depends on the importance of the underlying assets and the policies governing them. Without that context, automation can become overly broad or unnecessarily disruptive.

Mate designed its platform to make organizational knowledge a central part of the security response process.

Vendors often design traditional security tools around specific technical signals. An endpoint generates an alert, an identity system reports unusual activity or a security platform detects a suspicious connection. Analysts then bring those signals together with their knowledge of the organization. They determine what matters and what action is appropriate.

Mate is attempting to move more of that reasoning into its platform.

Its Security Context Graph is a living model of an organization’s security relationships. It covers asset ownership, dependencies, business criticality, privileged identities and applicable policy. Mate’s Reason Mining engine populates the graph. AI agents can then use organizational knowledge when evaluating security events.

The objective is to give agents a broader view before they make decisions.

The importance of that context becomes particularly clear during containment. A security platform may be technically capable of disabling an account or isolating a network segment. The question is whether that is actually the right response.

Mate designed its system to evaluate blast radius against the customer’s architecture. That can allow narrower responses. Examples include revoking one session rather than an entire account. They also include blocking a single URL rather than a whole domain. Another is isolating one host instead of a broader segment.

The company combines this approach with its Confidence, Precision, and Reversibility framework, known as CPR. It evaluates every proposed action on three things. They are the certainty of the conclusion, the precision of the response and whether someone can reverse the action.

“CPR weighs the risk of acting against the risk of not acting. A human can decide fast, and an agent acts on its own only when acting is the safer choice,” said Inbal Argov, VP Product Strategy at Mate Security, who created the CPR framework.

The goal is not necessarily to eliminate human involvement from security response. Instead, Mate is attempting to create a system in which humans remain involved. They stay where their judgment is most valuable. Agents can handle actions that meet the necessary threshold for autonomous execution.

That distinction could become increasingly important. Enterprises are deploying more AI-driven security systems. The value of an agent is not simply that it can execute an action quickly. It also needs to understand when an action is appropriate and how much intervention is actually required.

“When we started Mate, we knew we had to build context and trust into our product,” said Asaf Wiener, co-founder and CEO of Mate Security. “Enterprises need security platforms that can not only act faster, but also make the right decisions with enough context at scale. We are answering that need and are grateful to CyberSecurity Breakthrough for this award. We will continue moving fast and stay laser-focused on our customers, as we proudly build the foundation for agentic cyberdefense in the AI era.”

Mate has previously unveiled Gamebooks for AI-powered security investigations.

CyberSecurity Breakthrough managing director Steve Johansson said the company’s approach addresses a particularly difficult problem in security automation.

“Mate compresses multi-day MTTR to minutes with real organizational context. Response is the hardest part to automate because a wrong action can damage the entire business. From isolating a production host to revoking a shared credential, this can cost more than the incident. So most actions are routed through human approval, and that delay is costly in the age of AI-related attacks,” said Steve Johansson, managing director, CyberSecurity Breakthrough.

The 2026 awards program received thousands of nominations from organizations in more than 20 countries. The program is marking its 10th year.

Mate’s recognition reflects a broader direction for enterprise security. AI is taking on more operational responsibility. Organizational context could become just as important as the underlying intelligence. The companies that can connect those two capabilities may be better positioned to turn AI from an analytical assistant into a practical security operator.

Kolawole Samuel Adebayo covers technology, business strategy, and economic impact, from AI and cybersecurity to energy and healthcare. He co (show all) Kolawole Samuel Adebayo covers technology, business strategy, and economic impact, from AI and cybersecurity to energy and healthcare. He co-hosts Machine Dreams, a podcast with AI founders and investors, and publishes the BrainBox newsletter. His work has appeared in Forbes, Fast Company, Inc Magazine, VentureBeat, and more. He draws on direct input from Fortune 500 executives, AI researchers, and political leaders, including former Israeli Prime Minister Naftali Bennett. Connect with him on LinkedIn or X.

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Contributed article. Not produced by the TNW newsroom and does not reflect the editorial stance of TNW.

Originaltitel: Mate Security wins CyberSecurity Breakthrough award for AI cyberdefenseQuelle: The Next Web (The Next Web). Original öffnen