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Nous Research sammelt 90 Millionen Dollar für KI-Agenten ein

Das Startup hinter dem beliebten KI-Agenten Hermes hat eine Series-B-Finanzierungsrunde über 90 Millionen Dollar abgeschlossen. Angeführt wurde die Runde von Robot Ventures; beteiligt sind unter anderem Nvidia, Samsung Electronics und Y Combinator.

SiliconANGLE AIDonnerstag 02:14 · 08.10.DE3 Min. Lesezeit
Bild: SiliconANGLE AI

SHARE AKTUALISIERT 20:14 EDT / 7. OKTOBER 2026

Nous Research Inc., der Entwickler des beliebten KI-Agenten Hermes, gab heute bekannt, dass das Unternehmen 90 Millionen Dollar an Finanzierung eingesammelt hat.

Die Frühphasen-Investmentfirma Robot Ventures führte die Series-B-Runde an. Dazu gesellten sich Nvidia Corp., Samsung Electronics Co., Y Combinator und mehrere weitere Investoren. Nous wird nun mit 1,5 Milliarden Dollar bewertet.

Das Unternehmen veröffentlichte Hermes im Februar unter einer Open-Source-Lizenz. Laut Nous wurde der Agent seitdem mehr als 24 Millionen Mal heruntergeladen und verzeichnet mehrere tausend Open-Source-Beitragende. Er macht laut Schätzungen etwa 2,5 % des weltweiten Token-Verbrauchs aus, einer Kennzahl, die mit dem Hardware-Einsatz von KI-Modellen verknüpft ist.

Hermes wird als Desktop-Anwendung ausgeliefert, die mit den Dateien des Nutzers interagieren kann. So kann ein Anwender den Agenten beispielsweise bitten, eine Sammlung von Dokumenten nach Kategorien zu sortieren. Hermes kann zudem auf die Programme des Nutzers zugreifen. Es kann einen Browser nutzen, um Webdaten zu finden, Code in einem Docker-Container ausführen und ähnliche Aufgaben erledigen.

Unter der Haube nutzt Hermes beliebte große Sprachmodelle wie Claude, um Aufgaben für Nutzer zu erledigen. Es unterstützt außerdem eine Reihe von LLMs, die von Nous entwickelt wurden. Dabei handelt es sich um fine-getunte, also angepasste, Versionen von Open-Source-LLMs.

Die neueste Sammlung von LLMs von Nous wird als Hermes-4-Serie bezeichnet. Das Unternehmen hat die Modelle mit einem Trainingsdatensatz angepasst, der 5 Millionen synthetisch erzeugte Datensätze umfasste. Nach Angaben von Nous wurden etwa zwei Drittel der Datensätze speziell dafür erstellt, die Reasoning-Fähigkeiten von Hermes 4 zu verbessern. Die Daten wurden mit einem eigenen Tool namens DataForge generiert.

Ein sogenannter Router ermöglicht es Hermes, jede Nutzeranfrage an das LLM zu senden, das am besten geeignet ist, sie zu verarbeiten. Der Mechanismus berücksichtigt Faktoren wie Inferenzkosten, Geschwindigkeit und Ausgabequalität.

Ein weiteres eingebautes Modul personalisiert die LLM-Antworten auf Grundlage von Nutzerpräferenzen. Optional können Nutzer die Personalisierungsfunktionen von Hermes erweitern, indem sie ihn mit externen Datenbanken verbinden, etwa dem für Agenten optimierten relationalen Speicher RetainDB. Laut Nous kann Hermes durch das Anbinden einer externen Datenbank Präferenzen und Projektdaten über mehrere Nutzersitzungen hinweg speichern.

Das Unternehmen monetarisiert seinen Agenten mit drei kostenpflichtigen Editionen. Die erste, Hermes Cloud, ermöglicht es Verbrauchern, Agenten in wenigen Sekunden zu starten, ohne eine Infrastruktur einrichten zu müssen. Die beiden anderen Dienste von Nous richten sich an Organisationen. Hermes Business und Hermes Enterprise ermöglichen Administratoren, teambezogene Token-Verbrauchslimits festzulegen, während Endnutzer Agent-Anpassungen mit Kollegen teilen können.

Nach Angaben des Wall Street Journal erzielte Nous Mitte September einen annualisierten Umsatz von 36 Millionen Dollar. Das Unternehmen erwartet, dass diese Zahl bis Jahresende die 100-Millionen-Dollar-Marke übersteigen wird. Nous wird die Finanzierung nutzen, um die Verbreitung der Business-Editionen von Hermes voranzutreiben.

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SHARE UPDATED 20:14 EDT / OCTOBER 07 2026

Nous Research Inc., the developer of the popular Hermes artificial intelligence agent, today announced that it has raised $90 million in funding.

Early-stage startup fund Robot Ventures led the Series B round. It was joined by Nvidia Corp., Samsung Electronics Co., Y Combinator and several others. Nous is now valued at $1.5 billion.

The company released Hermes in February under an open-source license. Nous says that the agent has since been downloaded more than 24 million times and boasts several thousand open-source contributors. It accounts for an estimated 2.5% of the world’s token consumption, a metric tied to AI models’ hardware use.

Hermes ships as a desktop app that can interact with the user’s files. A consumer could, for example, ask the agent to organize a collection of documents by category. Hermes can also access the programs on the user’s machine. It can use a browser to find web data, run code in a Docker container and perform related tasks.

Under the hood, Hermes uses popular large language models such as Claude to complete tasks for users. It also supports a lineup of LLMs developed by Nous. They’re fine-tuned, or customized, versions of open-source LLMs.

Nous’ latest collection of LLMs is called the Hermes 4 series. The company customized the models using a training dataset that comprised 5 million synthetically-generated records. According to Nous, about two thirds of the records were specifically created to enhance Hermes 4’s reasoning capabilities. The company generated the data using a custom tool called DataForge.

A so-called router enables Hermes to send each user prompt to the LLM best equipped to process it. The mechanism takes into account factors such as inference costs, speed and output quality.

Another built-in module personalizes LLM responses based on user preferences. Optionally, users can enhance Hermes’ personalization features by connecting it to external databases such as the agent-optimized RetainDB relational store. According to Nous, adding an external database enables Hermes to retain preferences and project data across user sessions.

The company monetizes its agent with three paid editions. The first, Hermes Cloud, enables consumers to launch agents in a few seconds without setting up any infrastructure. Nous’ two other services are geared towards organizations. Hermes Business and Hermes Enterprise enable administrators to set team-level token use limits, while end-users can share agent customizations with colleagues.

According to the Wall Street Journal, Nous generated $36 million in annualized revenue as of mid-September. The company expects that number to top $100 million by year’s end. Nous will use its funding to expand the adoption of Hermes’ business editions.

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Originaltitel: Nvidia, Samsung back $90M round for AI agent startup Nous ResearchQuelle: SiliconANGLE AI (SiliconANGLE AI). Original öffnen