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Omen AI übernimmt Aquatic Labs für 16 Millionen Dollar

Zwei Startups, die das Kühlwasser-Problem von Rechenzentren angehen, schließen sich zusammen. Die Übernahme von Aquatic Labs soll Omen AI zusätzliches Fachwissen im Umgang mit Flüssigkeitskühlung bringen.

TechCrunchMontag 16:00 · 02.11.DE4 Min. Lesezeit
Bild: TechCrunch

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Omen AI ergänzt flüssiges Know-how durch die 16-Millionen-Dollar-Übernahme von Aquatic Labs Tim Fernholz 7:00 Uhr PST · 2. November 2026 US-Rechenzentren verbrauchen jährlich 17 bis 19 Milliarden Gallonen Wasser zur Kühlung ihrer heiß laufenden Chips, und diese Zahl wird sich laut Water Foundation in den nächsten fünf Jahren verdreifachen.

Das ist ein teures und politisch heikles Unterfangen für Investoren, die Milliarden von Dollar in die Skalierung von KI stecken. Eine Möglichkeit, weniger Wasser zu verbrauchen, besteht darin, die Kühlflüssigkeiten besser zu überwachen. Diese Aufgabe erfordert derzeit, Proben an ein Labor zu schicken, wo sie in einem mehrtägigen Prozess getestet werden.

Omen AI wurde 2024 gegründet, um dieses Problem zu lösen. Das Unternehmen entwickelt einen Echtzeitsensor, der erkennt, ob Ventile ausfallen oder ob Bakterienwachstum im System den Wasserfluss zu blockieren droht. Nach einer Series-A-Finanzierungsrunde über 31 Millionen Dollar im Juni übernimmt Omen nun den Wettbewerber Aquatic Labs in einem Deal über 16 Millionen Dollar in bar und Aktien.

Der Deal kam zustande, nachdem Omen-Gründer Zach Laberge durch einen Investor aus dem Filtrationsbereich mit Aquatic Labs' CEO Allan Adams bekannt gemacht worden war. Beide Startups entwickelten Echtzeit-Wassersensoren mit sich ergänzenden Technologien: Omens Sensoren suchten nach Elementen im Wasser, während der Sensor von Aquatic Labs dessen Alkalinität testet.

Beide Technologien in einem Sensor vereinen ergibt ein viel umfassenderes Bild vom Wasser und der Flüssigkeit, sagte Adams gegenüber TechCrunch, und verbindet zugleich ihre Vision, einen bislang langsamen, manuellen Prozess zu automatisieren.

Die Kombination vereint zwei klassische Gründertypen: Laberge brach sein Studium ab, um sein erstes Unternehmen zu gründen, das ähnliche Flüssigkeitsanalysen für große Baumaschinen durchführte, die auf Hydraulik angewiesen sind. Adams war Akademiker, ausgebildet als Physiker, und verbrachte einen Großteil seiner Karriere damit, fortschrittliche Ozean-Sensortechnologie als MIT-Professor und Forscher am Woods Hole Oceanographic Institute zu entwickeln, bevor er sein Unternehmen gründete.

Jetzt arbeiten die zusammengeführten Teams mit Adams als Chief Science Officer des Unternehmens daran, beide Technologien in einem Sensor zu integrieren, den sie Anfang nächsten Jahres auf den Markt zu bringen erwarten. Omens erste Sensoren werden bis Ende des Jahres Chips mit einer Leistungsaufnahme von 250 bis 300 MW überwachen, die einen Wert von etwa 5 bis 7 Milliarden Dollar haben, wie Laberge gegenüber TechCrunch sagte, mit dem Ziel, bis Ende 2027 auf Chips mit einer Gesamtleistung von 1 GW installiert zu sein.

Der zusätzliche Wert liegt in der Verfügbarkeit: Wenn das Fluidsystem aus dem Gleichgewicht gerät, entscheiden sich Rechenzentrumsbetreiber in der Regel dafür, das Wasser abzulassen, statt ihre teure Ausrüstung zu riskieren. Das bedeutet, den Betrieb so lange stillzulegen, bis das Fluidsystem wiederhergestellt ist, was viel Geld kostet. Eine Überwachung erlaubt es Betreibern, dieselbe Flüssigkeit länger zu nutzen und die Kosten einer Reinigung zu minimieren.

Adams hofft, dass ihre Technologien auch außerhalb von Rechenzentren Wirkung zeigen. Er sagte gegenüber TechCrunch: Wasser fließt in Rechenzentren, kommt dort wieder heraus und wird in das kommunale Wassernetz eingeleitet, und man möchte, dass dieser gesamte Prozess so sicher und verantwortungsvoll wie möglich abläuft. Und das bedeutet, dass man Dinge messen muss.

KI-Unternehmen schätzten einst, dass bis 2030 bis zu 4 Billionen Dollar in KI-Infrastruktur investiert würden, aber einige Investoren sind skeptisch gegenüber dem Ausbau geworden, was die Aktien von Hyperscalern in den letzten Tagen abstürzen ließ. Omens Team macht sich wegen der Stimmungswechsel allerdings keine Sorgen, da ihre Arbeit erst nach dem Bau eines Rechenzentrums ansetzt.

Wir arbeiten mit Kunden an Dingen, die sie heute bauen oder bereits gebaut haben, und das betrifft uns nicht wirklich, weil all diese Projekte vor 12 Monaten finanziert wurden, sagte Laberge. Unsere Sicht ist: Selbst wenn es eng wird, wird dies trotzdem der größte Markt der menschlichen Geschichte sein, selbst wenn man ihn halbiert.

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Omen AI adds liquid know-how in $16 million Aquatic Labs acquisition Tim Fernholz 7:00 AM PST · November 2, 2026 US data centers use 17 to 19 billion gallons of water to cool their hot-running chips each year — and that number is expected to to triple in the next five years, according to the Water Foundation.

That’s an expensive and politically tricky proposition for investors throwing billions of dollars at the challenge of scaling up AI. One way to use less water is to do a better job monitoring the cooling fluids, a task that currently involves sending samples away to a laboratory for tests in a multi-day process.

Omen AI was founded in 2024 to solve that problem. The company is building a real-time sensor to determine whether valves were failing, or if bacteria growth in the system threatened to choke off water flow. After raising a $31 million Series A in June, Omen is now acquiring competitor Aquatic Labs in a $16 million cash-and-stock deal.

The deal came together after Omen founder Zach Laberge was introduced to Aquatic Labs’ CEO Allan Adams by an investor in the filtration space. Both startups were building real-time water sensors with complementary technology: Omen’s sensors looked for elements in the water, while the Aquatic Labs sensor tests its alkalinity.

Putting those two technologies in the same sensor creates a “much richer picture of the water and the fluid,” Adams told TechCrunch, while uniting their vision of automating what had previously been a slow, manual process.

The combination unites two classic species of founder: Laberge dropped out of college to pursue his first company, which did similar fluid analysis for large construction machines that depend on hydraulics. Adams was an academic, trained as a physicist, who spent much of his career developing advanced ocean sensing technology as an MIT professor and Woods Hole Oceanographic Institute researcher before starting his company.

Now, with Adams as the company’s chief science officer, the combined teams are working to integrate both technologies into one sensor, which they expect to have on the market by early next year. Omen’s initial sensors will be monitoring chips pulling in 250 to 300 MW of power by the end of the year, worth about $5 to $7 billion, Laberge told TechCrunch, with the hope of being installed on the equivalent of 1 GW of chips by the end of 2027.

The added value is in uptime: If the fluid system gets out of whack, data center operators typically choose to dump the water rather than risk damage to their expensive equipment. That means shutting down operations until the fluid system is restored, which costs a lot of money. Monitoring lets data center operators use the same fluid for longer, and minimize the costs of a clean up.

Adams hopes to see their technologies have an impact outside of data centers as well, telling TechCrunch that “water goes into data centers, and then it comes out and gets dumped into municipal water, and you want that whole process to happen in a way that’s as safe and responsible as possible — and that means you got to measure stuff.”

AI companies once estimated as much as $4 trillion would be spent on AI infrastructure by 2030, but some investors have grown skeptical of the buildout, sending hyperscaler stocks plummeting in recent days. Omen’s team isn’t worried about shifting sentiment though, since their work comes after a data center has been built.

“We’re working customers on stuff they’re building today or have already built, and so it doesn’t really affect us because all of those projects were financed 12 months ago,” Laberge said. “Our view is, if there’s tightness, this is still going to be the biggest market in human history, even if you sliced it in half.”

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Originaltitel: Omen AI adds liquid know-how in $16 million Aquatic Labs acquisitionQuelle: TechCrunch (techcrunch.com). Original öffnen