OpenAI meldet Durchbrüche in Mathematik, Informatik und Physik
OpenAI gibt an, dass seine Modelle einen Beweis dafür geliefert haben, dass die Exponential Time Hypothesis falsch ist, und veröffentlichte weitere Ergebnisse zu mathematischen und physikalischen Problemen.
Es bildete Gruppen von Experten, die die Ergebnisse untersuchen und erklären sollten.
Samuel Boivin/Shutterstock Engadget auf Google hinzufügen: Preferred Source Google Discover Nur wenige Wochen nachdem OpenAI Manuskripte mit über 700 Seiten an Lösungen und Fortschritten zu 372 bedeutenden mathematischen Problemen veröffentlicht hat, hat das Unternehmen nun weitere Entdeckungen angekündigt. Diesmal beschränken sich die Entdeckungen nicht nur auf mathematische Ergebnisse, sondern umfassen auch Resultate zu Problemen aus der Informatik und der Physik.
Für diese Veröffentlichung hat OpenAI drei verschiedene Strategien erprobt. Die mathematischen Ergebnisse wurden veröffentlicht, damit Forscher sie nachschlagen und eigene Erklärungsansätze entwickeln können. Für die Ergebnisse aus der Informatik und der Physik wurde hingegen eine externe Gruppe von Experten als Partner herangezogen. OpenAI bat die Gruppe, die an den Informatik-Ergebnissen arbeitet, diese in eigenen Ausarbeitungen und Materialien zu erklären, während die KI-Ausgaben zugleich öffentlich zugänglich gemacht wurden. Die Veröffentlichung der Physik-Materialien hat OpenAI dagegen der Gruppe überlassen, die sich mit ihnen befasst. Das Unternehmen nimmt Feedback dazu entgegen, "wie man die Beteiligung ausweiten und diesen Prozess nützlicher gestalten kann".
OpenAI hat zwei neue Manuskripte auf GitHub hinzugefügt, die Sie jetzt abrufen können. Eines beweist Sogges lokale Glättung für Wellen in jeder räumlichen Dimension, was eine Vermutung über das Verhalten von Lösungen der Wellengleichung betrifft. Das andere zeigt, dass die Exponential Time Hypothesis, eine Annahme aus der Informatik, wonach manche Probleme schlicht zu schwierig sind, um sie schnell zu lösen, falsch ist.
Wie OpenAI anmerkt, wird weitgehend davon ausgegangen, dass ETH zutrifft, und sie bildet die Grundlage für Hunderte von Arbeiten aus den unterschiedlichsten Bereichen, darunter Datenbanken, Computational Biology und Geometrie. Wäre sie tatsächlich falsch, könnte man theoretisch bessere Algorithmen finden, um Probleme in diesen Bereichen effizienter zu lösen. Die Wissenschaftler, die ETH vorgeschlagen haben, gehören inzwischen zu der Gruppe, die OpenAI gebeten hat, die von seinen Modellen erzeugten Ergebnisse zu untersuchen und zu erklären.
Schließlich beinhalten die Physik-Ergebnisse den Beweis für wechselwirkende Quantenfeldtheorien, die Eichfelder und Fermionen in vier Dimensionen enthalten. Die Gruppe, die die Physik-Ergebnisse untersucht, hat dazu noch nichts veröffentlicht, stellt jedoch eine E-Mail-Adresse bereit: YANGMILLS4D[@]gmail.com, über die alle Fragen zu ihren Bemühungen gerichtet werden können.
Das Unternehmen erklärt, es werde keinerlei akademische Anerkennung für die Entdeckungen seiner Modelle beanspruchen. Stattdessen erhalten die Mitglieder der einzelnen Gruppen die Anerkennung für die Ausarbeitungen und Materialien, die sie erstellen. Die Gruppen sind zudem dafür verantwortlich sicherzustellen, dass die KI-generierten Ergebnisse allen Forschern, Techniken und Ideen angemessen Anerkennung zollen, auf die sich die Modelle des Unternehmens gestützt haben.
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Original (Englisch) anzeigen
It formed groups of experts to examine and explain the results.
Samuel Boivin/Shutterstock Add Engadget on Google: Preferred Source Google Discover Just a few weeks after OpenAI released manuscripts with over 700 pages of solutions and progress for 372 major math problems, the company has announced even more discoveries. This time, the discoveries don't just cover math results, but also results for computer science and physics problems.
For this release, OpenAI has experimented with three different strategies. It has published the math results, so researchers can look them up and make their own efforts to explain them. But for the computer science and physics results, it formed an external group of expert collaborators. OpenAI asked the group working on the computer science results to explain them in their own writeups and materials, while also releasing the AI output to the public. Meanwhile, OpenAI has deferred the release of the physics materials to the group handling them. The company is welcoming feedback "on how to broaden participation and make this process more useful."
OpenAI has added two new manuscripts on GitHub you can access right now. One establishes Sogge's local smoothing for waves in every spatial dimension, which is a conjecture about the behavior of solutions to the wave equation. The other shows proof that the Exponential Time Hypothesis, which is an assumption in computer science that some problems are just too hard to solve quickly, is false.
As OpenAI notes, ETH is widely believed to be true and has been the basis on hundreds of papers across a wide variety of fields, including databases and computation biology and geometry. If it is indeed false, then we could, in theory, find better algorithms to solve problems in those fields more efficiently. The scientists who proposed ETH are now part of the group OpenAI has asked to examine and explain the results generated by its models.
Finally, the physics results involve proof of interacting quantum field theories containing gauge fields and fermions in four dimensions. The group examining the physics results has yet to publish anything about it, but it has provided an email – YANGMILLS4D[@]gmail.com — for all questions about its efforts.
The company says it will not seek any academic credit for its models' discoveries. Instead, the people in each group will get credit for the writeups and materials they create. The groups will also be in charge of making sure that the AI-generated results appropriately credit all the researchers, techniques and ideas the company's models drew on.