OpenAI veröffentlicht GPT-6.1 Terra, ein günstigeres Modell für den Computeralltag
OpenAI hat mit GPT-6.1 Terra ein schnelleres und günstigeres KI-Modell vorgestellt, das typische Routineaufgaben am Computer übernehmen soll. Es ersetzt GPT-5.6 Terra und liegt im Mittelfeld der Modellpalette unterhalb von Sol und Astra sowie oberhalb von Luna. Zu den Kernfunktionen zählt laut OpenAI die Computerbedienung.

OpenAI hat am Montag GPT-6.1 Terra veröffentlicht, ein schnelleres und günstigeres KI-Modell, das für die routinemäßige Computerarbeit entwickelt wurde, die den Großteil der Bürozeiten ausmacht. Es ersetzt GPT-5.6 Terra und ist im mittleren Bereich von OpenAIs Produktpalette angesiedelt, unterhalb von Sol und Astra, aber oberhalb von Luna.
Die wichtigste Neuerung ist das, was OpenAI als Computerbedienung bezeichnet. Terra kann einen Bildschirm betrachten, verstehen, was dieser zeigt, und dann darauf agieren, indem es klickt, tippt und zwischen Anwendungen wechselt, ganz ähnlich wie ein Mensch.
In der Praxis könnte ein Unternehmen dem Modell beispielsweise einen Strom eingehender Rechnungen übergeben. Terra würde jede einzelne lesen und die Details in die Buchhaltungssoftware eingeben. Zu OpenAIs weiteren Beispielen zählen das Ausfüllen von Formularen, das Verfassen von Angeboten, das Lesen technischer Zeichnungen und das Bearbeiten von Videos.
Terra ist laut OpenAI auch besser im Verstehen von Bildern. In einem seiner Tests verwandelte das Modell architektonische Zeichnungen in ein 3D-Modell. In einem anderen sah es sich einen Animationsfilm Szene für Szene an und erstellte ein zeitcodiertes Protokoll für ein Restaurierungsteam.
Bei diesem Test lag Terra laut OpenAI 15 Prozentpunkte über dem Vorgängermodell, bei etwa einem Drittel der Kosten. Das Unternehmen gab außerdem an, dass das Modell an GPT-6 Astra, sein leistungsstärkstes Modell, heranreicht, und dies zu einem Zehntel des Preises.
OpenAI zufolge macht Terra auch weniger sachliche Fehler. Bei einer Reihe von Fragen, die darauf ausgelegt sind, Modelle in die Irre zu führen, sank die Fehlerquote auf der niedrigsten Einstellung von 53,6 % auf 16,7 %.
Für Programmierer löste Terra etwa die Hälfte der Aufgaben in einem Test zum Programmieren auf der Kommandozeile, mehr als das Doppelte des Ergebnisses seines Vorgängers. Für die anspruchsvollsten Programmieraufgaben empfiehlt OpenAI weiterhin Sol oder Astra.
OpenAI verglich Terra auch mit Anthropic Claude Opus 5.5. Demnach erledigte Terra Aufgaben zu rund einem Neuntel der Kosten, wobei diese Ergebnisse aus OpenAIs eigenen Tests stammen und nicht unabhängig überprüft wurden.
Das Modell ist ab heute für Nutzer von ChatGPT Plus, Pro, Enterprise und Edu sowie in Codex, OpenAIs Programmierwerkzeug, verfügbar. Entwickler zahlen einen Dollar pro Million Input-Tokens und fünf Dollar pro Million Output-Tokens, halb so viel wie für GPT-5.6 Terra.
Zur Sicherheit erklärte OpenAI, dass Terra im Rahmen seines Preparedness Framework, dem System zur Bewertung riskanter Fähigkeiten, die Stufe „Kritisch“ für Cybersicherheit erreicht. Es trägt dieselben Schutzmaßnahmen wie GPT-6 Astra.
Der Launch folgt auf einen Rückschlag im vergangenen Monat, als OpenAI GPT-6.1 Astra nach dem Scheitern interner Sicherheitstests zurückzog. OpenAI zufolge ist Terra wahrscheinlicher als sein Vorgänger, im Rahmen der gestellten Aufgabe zu bleiben und Nutzer über seine Grenzen zu informieren.
Ich bin Chefredakteur bei TNW und betrachte Technologie nicht als eine Abfolge von Produktstarts und Unternehmensbewertungen, sondern als ein System von Einfluss, Überzeugung, (mehr anzeigen) Ich bin Chefredakteur bei TNW und betrachte Technologie nicht als eine Abfolge von Produktstarts und Unternehmensbewertungen, sondern als ein System von Einfluss, Überzeugung und Wandel. Ich schreibe über Startups, Risikokapital, digitale Politik und das europäische Ökosystem, mit Blick auf die größere Geschichte dahinter: wer die Zukunft gestalten darf, wer davon profitiert und wie Europa lernt, mit einer lauteren eigenen Stimme zu sprechen. Bevor ich in die leitende Redaktionsarbeit wechselte, habe ich meine Karriere über mehr als zehn Jahre im Journalismus, Storytelling, in der Content-Strategie, im SEO und im digitalen Publishing aufgebaut, mit Erfahrung in SaaS, Hotellerie, Kunst und Kultur.
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OpenAI on Monday released GPT-6.1 Terra, a faster and cheaper AI model built for the routine computer work that fills most office days. It replaces GPT-5.6 Terra and sits in the middle of OpenAI’s range, below Sol and Astra but above Luna.
The main change is what OpenAI calls computer use. Terra can look at a screen, understand what it shows, and then act on it by clicking, typing, and moving between apps, much as a person would.
In practice, that means a company could hand it a stream of incoming invoices. Terra would read each one and type the details into the accounting software. OpenAI’s other examples include filling in forms, drafting proposals, reading technical drawings and editing videos.
Terra is also better at understanding images, OpenAI said. In one of its tests, the model turned architectural drawings into a 3D model. In another, it watched an animated film shot by shot and wrote a time-coded log for a restoration team.
On that test, Terra scored 15 percentage points higher than the model it replaces, at about a third of the cost, according to OpenAI. The company said it also matched GPT-6 Astra, its most capable model, at a tenth of the price.
OpenAI also said Terra makes fewer factual mistakes. On a set of questions designed to trip models up, its error rate at the lowest setting fell from 53.6% to 16.7%.
For programmers, Terra solved about half the tasks in a test of coding at the command line, more than double its predecessor’s score. OpenAI still recommends Sol or Astra for the hardest coding work.
OpenAI compared Terra with Anthropic’s Claude Opus 5.5 too. It said Terra completed tasks at roughly a ninth of the cost, though these results come from OpenAI’s own testing and have not been independently checked.
The model is available from today to ChatGPT Plus, Pro, Enterprise and Edu users, and in Codex, OpenAI’s coding tool. Developers pay $1 per million input tokens and $5 per million output tokens, half the price of GPT-5.6 Terra.
On safety, OpenAI said Terra reaches the “Critical” level for cybersecurity skills under its Preparedness Framework, the system it uses to rate risky abilities. It carries the same protections as GPT-6 Astra.
The launch follows a setback last month, when OpenAI cancelled GPT-6.1 Astra after it failed internal safety tests. OpenAI said Terra is more likely than its predecessor to stay within the task it is given and to tell users about its limits.
I am the Editor in Chief for TNW, covering technology not as a parade of launches and valuations, but as a system of influence, persuasion, (show all) I am the Editor in Chief for TNW, covering technology not as a parade of launches and valuations, but as a system of influence, persuasion, and change. I write about startups, venture capital, digital policy, and Europe ecosystem, with an eye on the larger story beneath them: who gets to build the future, who profits from it, and how Europe is learning to speak in a louder voice of its own. Before moving into senior editorial leadership, I've built my career for over +10 years across journalism, storytelling, content strategy, SEO, and digital publishing, with experience in SaaS, hospitality, art, and culture.
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