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Oracle integriert Google TPUs in seine Cloud und plant ChatGPT-Anbindungen

Oracle wird die TPU-Beschleuniger von Google über seine öffentliche Cloud anbieten. Es ist das erste Mal, dass Google diese Chips an einen anderen Hyperscaler liefert. Laut CNBC sollen zudem Integrationen mit ChatGPT sowie Komponenten von Cerebras hinzukommen.

SiliconANGLE AIMittwoch 00:33 · 28.10.DE4 Min. Lesezeit
Bild: SiliconANGLE AI

SHARE AKTUALISIERT 19:33 EDT / 27. OKTOBER 2026

Oracle Corp. gab heute Pläne bekannt, die TPU-KI-Beschleuniger von Google LLC über seine Public Cloud verfügbar zu machen.

Die Initiative markiert das erste Mal, dass der Suchmaschinenriese die Chips an einen anderen Hyperscaler liefert. Laut CNBC wird Oracle zudem die Wafer-Scale-Beschleuniger von Cerebras Systems Inc. sowie den Jalapeño-Inferenzprozessor von OpenAI Group PBC hinzufügen. Letzterer Chip ist Teil einer umfassenderen Partnerschaft, die auch mehrere neu vorgestellte Cloud-Dienste umfasst.

Google TPUs tauschen Daten über zwei Technologien namens ICI und OCS aus. ICI überträgt Daten über Kupferleitungen, während OCS optische Verbindungen nutzt. Das Senden von Daten über eine optische Verbindung erfordert üblicherweise, dass Server Lichtsignale in Elektrizität und dann wieder zurück in Licht umwandeln. Googles OCS-Technologie überspringt diesen Schritt, was den Energieverbrauch senkt. Sie setzt winzige mechanische Spiegel ein, um Lichtstrahlen in Richtung der empfangenden Server zu lenken.

Die TPUs in Oracles Rechenzentren werden die OCS- und ICI-Technologien nutzen, um Daten untereinander auszutauschen. Sie werden über die hauseigene Netzwerktechnologie Acceleron des Datenbankriesen mit dem Rest des Rechenzentrums verbunden. Die Beschleunigung wird durch eine maßgeschneiderte SmartNIC bereitgestellt, einen Chip, der auf Netzwerkmanagement- und Cybersecurity-Aufgaben optimiert ist.

„Accelerons SmartNIC mit Hardware-Tenant-Isolation, High Performance Fabric und Zero Trust Packet Routing bewegt Daten zwischen Oracle-Datenbanken, Storage und TPU-Clustern mit hohem Durchsatz und geringer Latenz“, schrieben Oracle Senior Vice President Karan Batta und Google Cloud Senior Director Gurmeet Goindi in einem Blogbeitrag.

Oracle wird mit dem Einsatz von Googles Chips in seiner Cloud im nächsten Jahr beginnen. Von dort plant das Unternehmen, die TPU-Kapazität schrittweise auszubauen. CNBC berichtete, dass Oracle außerdem beabsichtigt, Cerebras‘ KI-Chips einzusetzen, die die Größe eines Silizium-Wafers haben und Billionen von Transistoren enthalten, sowie OpenAIs Jalapeño-Inferenzbeschleuniger. Im August gab der ChatGPT-Entwickler an, dass der Chip einige Open-Source-Modelle 1,5-mal schneller ausführen kann als konkurrierende Chips.

Oracles Partnerschaft mit OpenAI erstreckt sich auch auf andere Bereiche. Die Unternehmen kündigten heute Integrationen an, die es Kunden ermöglichen werden, über ChatGPT auf die Anwendungen des Ersteren zuzugreifen. Zusätzlich wird Oracle OpenAI-Modelle zur Bereitstellung einer Reihe neuer Cloud-Dienste nutzen.

Oracle bietet ein Portfolio von Cloud-Anwendungen an, die alltägliche Geschäftsaufgaben wie die Verwaltung von Kundendaten erleichtern. Das Unternehmen führt derzeit einen Dienst namens AI Workspace ein, der diese Dienste mit ChatGPT integrieren wird. Die Integrationen ermöglichen es dem Chatbot, Aufgaben in Oracle-Anwendungen im Auftrag der Mitarbeiter zu erledigen. Bei Bedarf kann er auch externe Anwendungen einbeziehen.

„Stellen Sie sich eine Kundebestellung vor, die durch eine Lieferverzögerung gefährdet ist“, schrieb Oracle Product Marketing Director Michelle Meng in einem Blogbeitrag. „Die Lösung könnte erfordern, ein alternatives Produkt zu finden, den Bestand zu prüfen, Kundenanforderungen zu verstehen, den Transport zu validieren, die finanziellen Auswirkungen zu bewerten und die Bestellung zu aktualisieren. Workspace kann das Ziel während des gesamten Prozesses beibehalten und dabei die Anwendungen, Agents, Daten und Tools koordinieren, die zur Bewältigung benötigt werden.“

Unternehmen automatisieren einige Aufgaben mit Standard-Chatbots und andere mit individuellen Anwendungen. Ein neues Oracle-Tool namens App Composer wird die Erstellung und Verwaltung solcher Anwendungen erleichtern. Laut dem Unternehmen ermöglicht es nicht-technischen Nutzern, mit KI-Assistenten individuelle Software zu schreiben. App Composer durchsucht diese Software nach Schwachstellen und stellt sie anschließend auf verwalteter Cloud-Infrastruktur bereit.

„Oracle verwaltet Bereitstellung und Betrieb, während die IT Zugang, freigegebene Daten, Richtlinien und Kosten kontrolliert“, erklärte Blair Bozada, Senior Product Marketing Manager bei Oracle.

App Composer wird zusammen mit einem Tool zur Behebung von Schwachstellen namens AI Security Mesh eingeführt. Es nutzt OpenAIs auf Cybersicherheit optimierte KI-Modelle, um Schwachstellen in den Anwendungen von Kunden zu finden. Es priorisiert Schwachstellen nach Schweregrad und schlägt für jede eine Behebung vor.

Die neuen Dienste werden durch eine neue „Free-to-Start“-Produktreihe namens Oracle AI SMB Bundle ergänzt, die auf kleine Unternehmen ausgerichtet ist. Sie umfasst AI Workplace, App Composer, die Buchhaltungsplattform NetApp QuickStart, ChatGPT Business und Codex. Oracle gibt an, dass Kunden 12.000 US-Dollar an Cloud-Guthaben pro Jahr erhalten werden.

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INFRA - VON JONATHAN ANTHONY. VOR 4 STUNDEN

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Oracle Corp. today announced plans to make Google LLC’s TPU artificial intelligence accelerators available through its public cloud.

The initiative marks the first time the search giant is supplying the chips to another hyperscaler. According to CNBC, Oracle will also add Cerebras Systems Inc.’s wafer-scale accelerators and OpenAI Group PBC’s Jalapeño inference processor. The latter chip is part of a broader partnership that also encompasses several newly revealed cloud services.

Google’s TPUs exchange data using two technologies called ICI and OCS. ICS transmits data via copper wires, while OCS employs optical links. Sending data over an optical link usually requires servers to turn light signals into electricity and then back into light. Google’s OCS technology skips that step, which lowers power usage. It employs tiny mechanical mirrors to steer light beams in the direction of the recipient servers.

The TPUs in Oracle’s data centers will use OCS and ICI technology to exchange data with one another. They will connect to the rest of the host data center using the database giant’s own Acceleron networking technology. Acceleration is powered by a custom SmartNIC, a chip optimized to perform network management and cybersecurity tasks.

“Acceleron’s SmartNIC with hardware-level tenant isolation, High Performance Fabric, and Zero Trust Packet Routing moves data between Oracle databases, storage, and TPU clusters with high throughput and low latency,” Oracle senior vice president Karan Batta and Google Cloud senior director Gurmeet Goindi wrote in a blog post.

Oracle will start deploying Google’s chips in its cloud next year. It plans to gradually add more TPU capacity from there. CNBC reported that Oracle also intends to deploy Cerebras’ AI chips, which are the size of a silicon wafer and contain trillions of transistors, as well as OpenAI’s Jalapeño inference accelerator. In August, the ChatGPT developer stated that the chip can run some open-source models 1.5 times faster than competing silicon.

Oracle’s partnership with OpenAI also extends to other areas. The companies today announced integrations that will enable customers to access the former company’s applications through ChatGPT. Additionally, Oracle will use OpenAI models to power a series of new cloud services.

Oracle offers a portfolio of cloud applications that ease day-to-day business tasks such as managing customer records. The company is rolling out a service called AI Workspace that will integrate those services with ChatGPT. The integrations will enable the chatbot to perform tasks in Oracle applications on workers’ behalf. It can also loop in external applications when necessary.

“Consider a customer order put at risk by a supplier delay,” Oracle product marketing director Michelle Meng wrote in a blog post. “Solving it could require finding an alternative product, checking inventory, understanding customer requirements, validating transportation, assessing financial impact, and updating the order. Workspace can maintain the goal throughout the process while coordinating the applications, agents, data, and tools needed to address it.”

Companies automate some tasks using off-the-shelf chatbots and others with custom applications. A new Oracle tool called App Composer will ease the task of building and managing such applications. According to the company, it enables non-technical users to write custom software using AI assistants. App Composer scans that software for vulnerabilities and then deploys it on managed cloud infrastructure.

“Oracle manages deployment and operations, while IT controls access, approved data, policies, and costs,” explained Blair Bozada, a senior product marketing manager at Oracle.

App Composer is rolling out alongside a vulnerability remediation tool called AI Security Mesh. It uses OpenAI’s cybersecurity-optimized AI models to find weak points in customers’ applications. It prioritizes vulnerabilities by severity and suggests a fix for each one.

The new services are joined by a new “free-to-start” product suite called the Oracle AI SMB Bundle that is geared towards small businesses. It includes AI Workplace, App Composer, the NetApp QuickStart accounting platform, ChatGPT Business and Codex. Oracle says that customers will receive $12,000 in cloud credits per year.

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Originaltitel: Oracle brings Google’s TPUs to its cloud, adds ChatGPT integrationsQuelle: SiliconANGLE AI (SiliconANGLE AI). Original öffnen