Sesterce plant KI-Rechenzentrum fuer zehn Milliarden Euro in Finnland
Das franzoesische KI-Infrastrukturunternehmen Sesterce will an einem ehemaligen UPM-Papierwerk in Jämsä in Zentralfinnland ein Rechenzentrumscampus errichten. Das Investitionsvolumen uebersteigt zehn Milliarden Euro.

Das französische KI-Infrastrukturunternehmen Sesterce plant, mehr als zehn Milliarden Euro in einen KI-Rechenzentrumscampus auf dem Gelände einer ehemaligen Papierfabrik in Jämsä in Zentralfinnland zu investieren.
Wie Sesterce ankündigte, wird der Campus am Standort Kaipola entstehen, wo UPM seine Papierfabrik Anfang 2021 stillgelegt hatte.
Die Bauarbeiten für die erste Phase mit einer Kapazität von 200 Megawatt (MW) sollen noch in diesem Jahr beginnen. Eine zweite Phase würde die Kapazität auf 600 MW erhöhen.
Langfristig will Sesterce in Finnland auf bestehenden Industriegebieten mehr als ein Gigawatt an KI-Kapazität aufbauen, jeweils abhängig von der Nachfrage.
„Mehr als sechs Jahrzehnte lang stellte das Werk Kaipola Papier für die Welt her. Jetzt wird für das Gelände eine neue Generation von Industrie geplant. Unser Ziel ist es, die industrielle Identität der Region zu bewahren und dabei die vorhandene Infrastruktur zu nutzen, darunter das Stromnetz, die Wassersysteme, die Gebäude und die logistischen Anbindungen“, sagt Youssef El Manssouri, CEO von Sesterce.
Sesterce erwartet, während der Bauphase rund 2.000 Arbeitsplätze zu schaffen und nach Inbetriebnahme des Campus etwa 300 Dauerstellen. Das Unternehmen kündigte an, überwiegend finnische Auftragnehmer beschäftigen zu wollen.
In den kommenden zehn Jahren will das Unternehmen für jedes Megawatt, das der Campus verbraucht, ein Megawatt neue erneuerbare Energie ins Netz einspeisen. Außerdem richtet Sesterce einen Fonds über zehn Millionen Euro zur Unterstützung lokaler Projekte ein.
Das Gelände gehört Kaipola Green Port, das es 2021 von UPM erworben hatte. Aufsichtsratsvorsitzender Martti Inkovaara sagte gegenüber Yle, dass Verhandlungen über den Verkauf des gesamten Geländes an Sesterce bereits weit fortgeschritten seien.
Lokale Vertreter begrüßen den Plan, weisen jedoch darauf hin, dass noch Genehmigungen erforderlich sind.
„Jämsä braucht neue Investitionen, Geschäftstätigkeit und Arbeitsplätze. Das Sesterce-Projekt ist eine interessante Gelegenheit, die Vitalität der Region zu stärken, sofern es von den Plänen zur Umsetzung gelangt und die geltenden Anforderungen erfüllt“, sagt Jori Reijula, Bürgermeister von Jämsä.
Das Projekt folgt auf weitere große KI-Investitionen in Finnland. Google kündigte im September an, dort 2027 und 2028 13 Milliarden Euro in KI-Infrastruktur zu investieren.
In dieser Woche ordnete jedoch eine finnische Aufsichtsbehörde an, dass Google die Rodung von Wäldern an zwei geplanten Standorten einstellen muss. Auch Nebius baut ein zweites Rechenzentrum in Mäntsälä.
Finnland ist nicht Sesterces erstes großes Projekt. Im Juni vereinbarte das Unternehmen mit der SoftBank Group die Entwicklung eines KI-Campus mit 1 GW Kapazität in Bosquel in Nordfrankreich.
Alina Maria Stan baut Verbindungen auf, die Menschen spürbar erreichen. Als Mitgründerin und COO von Tekpon verwandelt sie Produktintuition in echte Momente der Entdeckung und prägt so, wie Teams jeden Tag SaaS finden und nutzen.
Seit 2020 leitet sie bei Tekpon die Markenstimme, die Medienstrategie und die Growth-Initiativen mit einem klaren Fokus auf die menschlichen Ergebnisse hinter jeder Kennzahl. Vor Tekpon folgte Alina ihrer Neugier über Branchen und Länder hinweg. Sie war CEO von King Casino Bonus und leitete die Affiliate- und Markenstrategie bei Extremoo Media und Fable Media in Dänemark, wo sie lernte, wie man Partnerschaften aufbaut, die Bestand haben.
Früh in ihrer Laufbahn schärfte sie bei K.H. ApS ihren Gespür für CRM und Preisgestaltung und fragte sich stets, warum Kunden sich für das entscheiden, was sie wählen. Ihr Ansatz beruht auf mehr als einem Jahrzehnt internationaler Erfahrung und zwei Masterabschlüssen, einem in Sustainable Consumption von der Technischen Universität München und einem in Consumer Affairs Management von der Aarhus Universität.
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French AI infrastructure company Sesterce plans to invest more than €10bn in an AI data centre campus at a former paper mill in Jämsä, central Finland.
The campus will be located on the Kaipola site, where UPM shut down its paper mill in early 2021, Sesterce announced.
Building work on the first phase, with 200 megawatts (MW) of capacity, is due to start this year. A second phase would raise that to 600MW.
Over time, Sesterce aims to build more than one gigawatt of AI capacity in Finland on existing industrial sites, in line with demand.
“For more than six decades, the Kaipola mill produced paper for the world. Now, a new generation of industry is being planned for the site. Our goal is to preserve the area’s industrial identity while making use of existing infrastructure, including the power grid, water systems, buildings and logistics connections,” says Youssef El Manssouri, CEO of Sesterce.
Sesterce expects to create around 2,000 jobs during construction and about 300 permanent jobs once the campus is operating. The company said it plans to hire mostly Finnish contractors.
Over the next ten years, it aims to add one megawatt of new renewable energy to the grid for every megawatt the campus uses. Sesterce will also set up a €10 million fund to support local projects.
Kaipola Green Port owns the site, having purchased it from UPM in 2021. Board chair Martti Inkovaara told Yle that negotiations to sell the entire site to Sesterce are well underway.
Local officials have welcomed the plan, but they noted that permits are still required.
“Jämsä needs new investments, business activity and jobs. The Sesterce project is an interesting opportunity to strengthen the vitality of the region, provided it progresses from plans to implementation and meets the applicable requirements,” says Jori Reijula, the Mayor of Jämsä.
The project follows other large AI investments in Finland. Google said in September it would spend €13bn on AI infrastructure there in 2027 and 2028.
This week, however, a Finnish regulator ordered Google to stop clearing forest at two planned sites. Nebius is also building a second data centre in Mäntsälä.
Finland is not Sesterce’s first large project. In June, the company and SoftBank Group agreed to develop a 1GW AI campus in Bosquel, northern France.
Alina Maria Stan builds connections that people actually feel. As co-founder and COO of Tekpon, she turns product intuition into real moment (show all) Alina Maria Stan builds connections that people actually feel. As co-founder and COO of Tekpon, she turns product intuition into real moments of discovery, shaping how teams find and adopt SaaS every day.
Since 2020, she has led Tekpon’s brand voice, media strategy, and growth plays with a clear focus on human outcomes behind every metric. Before Tekpon, Alina followed curiosity across industries and countries. She was CEO of King Casino Bonus and led affiliate and brand strategy at Extremoo Media and Fable Media in Denmark, where she learned how to build partnerships that last.
Early on, she sharpened her CRM and pricing instincts at K.H. ApS, always asking why customers choose what they choose. Her approach is rooted in more than a decade of international experience and two master’s degrees, one in Sustainable Consumption from the Technical University of Munich and one in Consumer Affairs Management from Aarhus University.
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