ai newsSa., 24. Okt.

Sieben Mac-Apps für den Betrieb von Claude Code, Codex und Cursor gleichzeitig

Wer drei AI-Coding-Agents parallel laufen lässt, wo Claude Code refactored, Codex Tests schreibt und Cursor am Frontend offen ist, stößt an Grenzen des Mac-Setups: Fensterchaos, Lüftergeräusche und zu schnell eintrudelde Diffs. Sieben Apps sollen dabei helfen, den Überblick zu behalten.

dev.toSamstag 02:17 · 24.10.DE3 Min. Lesezeit
Bild: dev.to

Einen KI-Coding-Agenten zu betreiben ist einfach. Drei gleichzeitig laufen zu lassen (Claude Code refactored in einem Terminal, Codex schreibt Tests in einem anderen, Cursor ist am Frontend geöffnet) ist der Punkt, an dem ein Mac-Setup zu ächzen beginnt. Fenster stapeln sich, die Lüfter drehen auf, Diffs kommen schneller an, als man sie lesen kann, und dass man ein Nutzungslimit erreicht hat, merkt man erst, wenn ein Agent mitten in der Aufgabe stoppt.

Das sind die sieben Apps, die ich auf einem Mac installieren würde, auf dem Agenten parallel laufen. Die meisten sind kostenlos.

Agenten, die viele Ausgaben streamen, brauchen ein Terminal, das schnell rendert und nach einer Stunde nicht langsamer wird. Ghostty ist GPU-beschleunigt, fühlt sich unter macOS nativ an und verfügt über integrierte Tabs und Splits, sodass man in einem einzigen Fenster einen Bereich pro Agent behalten kann, statt mit fünf Terminalfenstern zu hantieren.

Wenn man die Arbeit auf Claude, Codex, Cursor, Gemini und Copilot verteilt, hat jedes davon eigene Limits, Reset-Zeiträume und Abrechnungsseiten. TokenBar zeigt Nutzung, Kosten und Reset-Zeiten für alle in der Menüleiste an, sodass man sieht, welcher Agent kurz vor seinem Limit steht, bevor man ihm die nächste grosse Aufgabe übergibt. Es kann ausserdem benachrichtigen, wenn ein Agent fertig wird, eine Eingabe benötigt oder stehen bleibt (bei unterstützten Integrationen), was hilfreich ist, wenn drei davon gleichzeitig laufen. Es basiert auf dem quelloffenen, MIT-lizenzierten CodexBar. Es benötigt macOS 14 oder neuer. Es gibt ausserdem einen Basic-Plan für 5 Dollar pro Monat, falls man lieber abonniert.

Nichts verschwendet einen Agentenlauf so sehr wie ein Mac, der nach 20 Minuten in den Ruhezustand geht. Amphetamine hält ihn wach für eine bestimmte Zeit, während eine bestimmte App läuft oder bis ein Download oder Prozess abgeschlossen ist. Startet man eine Sitzung, bevor man ein langes Refactoring anstösst, kann man sich entfernen.

Kostenlos und quelloffen: github.com/exelban/stats

Parallele Agenten bedeuten parallele Builds, Testläufe und Language Server. Stats zeigt CPU-, Speicher-, Festplatten-, Netzwerk- und Temperaturwerte in der Menüleiste an, sodass man beim langsamer Werden auf einen Blick erkennen kann, ob es an den Agenten liegt, an einem ausufernden Node-Prozess oder an der Docker-VM.

Kostenlos testbar, Einmallizenz: git-fork.com

Der Engpass bei agentenlastiger Arbeit ist die Review, nicht das Schreiben von Code. Fork ist ein schneller nativer Git-Client mit einer klaren Diff-Ansicht nebeneinander, Staging auf Zeilenebene und einfachem Wechseln zwischen Branches und Worktrees. Dort lassen sich die Änderungen von drei Agenten viel leichter lesen als im vorbeitrollenden git diff Output eines Terminals.

Drei Terminals plus ein Editor plus ein Browser sind zu viele Fenster, um sie herumzuziehen. Rectangle rastet Fenster per Tastenkürzel in Hälften, Drittel und Viertel ein, sodass ein Layout mit drei Agenten nebeneinander nur wenige Tastenschläge erfordert.

Wenn mehrere Repos gleichzeitig geöffnet sind, wechselt man ständig zwischen ihnen. Raycast öffnet Projekte, wechselt Fenster, führt Skripte aus und hält einen durchsuchbaren Zwischenablage-Verlauf bereit (praktisch, um dieselbe Fehlermeldung an zwei verschiedene Agenten zu übergeben), alles aus einem einzigen Launcher.

Schnelle Terminalbereiche (Ghostty), sichtbare Limits (TokenBar), ein Mac, der wach bleibt (Amphetamine), ein Ressourcenmonitor (Stats), ein richtiger Diff-Viewer (Fork) und Fensterverwaltung (Rectangle und Raycast). Mit diesen Werkzeugen fühlt sich das parallele Betreiben von Agenten an wie die Leitung eines kleinen Teams statt wie die Beaufsichtigung eines Haufens von Fenstern.

Wie viele Agenten lasst ihr gleichzeitig laufen, und was gehört zu eurem Setup? Schreibt es in die Kommentare.

Automatisch übersetzt. Das Original auf Englisch ist unten aufklappbar.

Original (Englisch) anzeigen

Running one AI coding agent is easy. Running three at once (Claude Code refactoring in one terminal, Codex writing tests in another, Cursor open on the frontend) is where a Mac setup starts to creak. Windows pile up, the fans spin, diffs land faster than you can read them, and you find out you've hit a usage limit only when an agent stops mid-task.

These are the seven apps I'd put on a Mac that runs agents in parallel. Most are free.

Agents that stream a lot of output need a terminal that renders quickly and doesn't slow down after an hour. Ghostty is GPU-accelerated, feels native on macOS, and has tabs and splits built in, so you can keep one pane per agent in a single window instead of juggling five terminal windows.

When you split work across Claude, Codex, Cursor, Gemini and Copilot, each one has its own limits, reset windows and billing page. TokenBar puts usage, cost and reset times for all of them in your menu bar, so you can see which agent is close to its limit before you hand it the next big task. It can also notify you when an agent finishes, needs input, or stalls (on supported integrations), which helps when three of them are running at once. It is built on the open-source, MIT-licensed CodexBar. It needs macOS 14 or later. There's also a $5/month Basic plan if you'd rather subscribe.

Nothing wastes an agent run like the Mac going to sleep 20 minutes in. Amphetamine keeps it awake for a set time, while a specific app is running, or until a download or process finishes. Start a session before you kick off a long refactor and walk away.

Free and open source: github.com/exelban/stats

Parallel agents mean parallel builds, test runs and language servers. Stats puts CPU, memory, disk, network and temperature readouts in your menu bar, so when everything slows down you can tell at a glance whether it's the agents, a runaway node process, or your Docker VM.

Free to evaluate, one-time license: git-fork.com

The bottleneck in agent-heavy work is review, not writing code. Fork is a fast native Git client with a clear side-by-side diff view, line-level staging, and easy branch and worktree switching. It's much easier to read three agents' worth of changes there than in git diff output scrolling past in a terminal.

Three terminals plus an editor plus a browser is too many windows to drag around. Rectangle snaps windows into halves, thirds and quarters with keyboard shortcuts, so a "three agents side by side" layout takes a few keystrokes.

With several repos open at once, switching between them is constant. Raycast opens projects, switches windows, runs scripts and keeps a searchable clipboard history (handy for passing the same error message to two different agents) from one launcher.

Fast terminal panes (Ghostty), visible limits (TokenBar), a Mac that stays awake (Amphetamine), a resource monitor (Stats), a proper diff viewer (Fork), and window tiling (Rectangle and Raycast). With those in place, running agents in parallel feels like managing a small team rather than babysitting a pile of windows.

How many agents do you run at once, and what's in your setup? Tell me in the comments.

Originaltitel: 7 Mac Apps for Developers Who Run Claude Code, Codex and Cursor at the Same Time (2026)Quelle: dev.to (dev.to). Original öffnen