SpaceX nimmt laut Elon Musk 40 Milliarden Dollar Schulden für KI-Chips auf
Elon Musk erklärt, SpaceX habe 40 Milliarden US-Dollar an Fremdkapital gesichert, um GPUs zu kaufen, die für den Betrieb von KI-Systemen nötig sind. Damit stößt das Unternehmen trotz angespannter Schuldmärkte zu großem Volumen vor.

Elon Musk auf der VivaTech in Paris, 16. Juni 2023
SpaceX hat 40 Milliarden US-Dollar an Fremdkapitalfinanzierung gesichert, um Grafikprozessoren (GPUs) zu kaufen, die Chips, mit denen KI-Systeme betrieben werden. Das sagte Elon Musk am Sonntag in einem Beitrag auf X.
In den vergangenen Wochen haben die Schuldmärkte den Zugang zu Geld für jedes Unternehmen, das nicht über erhebliche Einnahmen unabhängig von KI-Rechenzentren verfügt, fast vollständig geschlossen.
SpaceX hat 40 Milliarden Dollar an Schulden für GPUs abgeschlossen, aber wir haben ein Investment-Grade-Rating und Einnahmen aus Starlink und dem Raketenstartgeschäft.
Das bedeutet, dass die mehr als 200 Neoclouds ein Sterben und eine Konsolidierung auf Kleinfisch-Niveau erleben werden. Einige werden es durchstehen, aber nicht viele.
— Elon Musk (@elonmusk) 25. Oktober 2026
Musk nannte weder die Geldgeber noch den Zinssatz, und SpaceX hat die Konditionen der Finanzierung nicht veröffentlicht.
Nach Musks Angaben ist der Großteil der Schulden abrufbar, das heißt, SpaceX kann sie vorzeitig zurückzahlen. In einem zweiten Beitrag erklärte er, das Geld werde Chips abdecken, die im ersten und zweiten Quartal des kommenden Jahres eintreffen, und werde die Ausgaben im laufenden Quartal nicht wesentlich beeinflussen.
Musk führte die Finanzierung darauf zurück, dass SpaceX über ein Investment-Grade-Kreditrating verfügt und Einnahmen aus Starlink sowie aus Raketenstarts erzielt.
Anfang dieses Monats hatte der Financial Times berichtet, dass Apollo Global Management voraussichtlich ein Finanzierungspaket im Wert von rund 40 Milliarden Dollar anführen werde.
Der vorgeschlagene Deal würde etwa 10 Milliarden Dollar an Bankdarlehen mit 30 Milliarden Dollar an Investment-Grade-Schulden kombinieren. Musk bestätigte nicht, ob sich die Sonntags-Ankündigung auf dieselbe Vereinbarung bezog.
Er nutzte die Beiträge auch, um vor Neocloud-Unternehmen zu warnen, die Rechenkapazität für KI vermieten und in hohem Maße von Rechenzentren abhängig sind.
Die Schuldmärkte hätten den Zugang zu Geld für Unternehmen ohne erhebliche Einnahmequellen außerhalb von KI-Rechenzentren „fast vollständig geschlossen“, schrieb Musk.
Er sagte voraus, dass viele der mehr als 200 Neocloud-Unternehmen scheitern oder fusionieren würden, ohne konkrete Ziele oder einen Zeitrahmen zu nennen. Der Sektor umfasst Nebius und CoreWeave. Musk fügte hinzu, dass SpaceX keines von ihnen übernehmen werde.
SpaceX hat Musks KI-Unternehmen xAI übernommen und im Juni den Börsengang vollzogen. Das Unternehmen erwirtschaftet inzwischen mehr Umsatz mit KI als mit Raketenstarts, wie aus den neuesten Ergebnissen hervorgeht.
In der vergangenen Woche meldete SpaceX, dass der Umsatz im Quartal bis zum 30. September um 161 Prozent auf 14,58 Milliarden Dollar gestiegen ist. Die KI-Einnahmen wuchsen im selben Zeitraum um nahezu das Zehnfache auf 7,56 Milliarden Dollar.
Im selben Ergebnisgespräch sagte Finanzvorstand Bret Johnsen, SpaceX erwarte, im laufenden Quartal zwischen 35 und 40 Milliarden Dollar für Ausrüstung und Anlagen auszugeben.
Ich bin Chefredakteur bei TNW und berichte über Technologie nicht als eine Parade von Produkteinführungen und Unternehmensbewertungen, sondern als ein System von Einfluss, Überzeugung, (mehr anzeigen) Ich bin Chefredakteur bei TNW und berichte über Technologie nicht als eine Parade von Produkteinführungen und Unternehmensbewertungen, sondern als ein System von Einfluss, Überzeugung und Wandel. Ich schreibe über Start-ups, Risikokapital, digitale Politik und das Ökosystem Europa, mit Blick auf die größere Geschichte dahinter: wer die Zukunft gestalten darf, wer davon profitiert und wie Europa lernt, mit einer lauteren eigenen Stimme zu sprechen. Bevor ich in die leitende Redaktionsführung wechselte, habe ich über mehr als zehn Jahre lang meine Karriere in Journalismus, Storytelling, Content-Strategie, SEO und digitalem Verlagswesen aufgebaut, mit Erfahrung in SaaS, Hospitality, Kunst und Kultur.
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Original (Englisch) anzeigen
Elon Musk at VivaTech in Paris, 16 June 2023
SpaceX has secured $40 billion in debt financing to buy graphics processing units (GPUs), the chips used to run AI systems, Elon Musk said in a post on X on Sunday.
As of the past few weeks, debt markets have almost entirely shut off access to money for any company that doesn’t have substantial revenue independent of AI data centers.
SpaceX closed $40B of debt for GPUs, but we’re investment grade and have Starlink & launch revenue.
That means the 200+ neoclouds are going to see guppy-level death and consolidation. Some will make it through, but not many.
— Elon Musk (@elonmusk) October 25, 2026
Musk did not name the lenders or disclose the interest rate, and SpaceX has not published the financing terms.
According to Musk, most of the debt is callable, meaning SpaceX can repay it early. In a second post, he said the money would cover chips arriving in the first and second quarters of next year and would not significantly affect spending this quarter.
Musk credited SpaceX’s investment-grade credit rating and revenue from Starlink and rocket launches with helping it secure the financing.
Earlier this month, the Financial Times reported that Apollo Global Management was expected to lead a financing package worth around $40 billion.
The proposed deal would combine approximately $10 billion in bank loans with $30 billion in investment-grade debt. Musk did not confirm whether Sunday’s announcement referred to that same arrangement.
He also used the posts to warn about neocloud companies, which rent out AI computing capacity and rely heavily on data centres.
“Debt markets have almost entirely shut off access to money” for companies without substantial revenue streams outside AI data centres, Musk wrote.
He predicted that many of the more than 200 neocloud companies would fail or merge, naming neither specific targets nor a timeframe. The sector includes Nebius and CoreWeave. Musk added that SpaceX would not acquire any of them.
SpaceX absorbed Musk’s AI company xAI and went public in June. The company now generates more revenue from AI than from rocket launches, according to its latest results.
Last week, SpaceX reported that revenue rose 161% to $14.58 billion in the quarter ending September 30. AI revenue grew almost tenfold to $7.56 billion over the same period.
On the same earnings call, chief financial officer Bret Johnsen said SpaceX expects to spend between $35 billion and $40 billion on equipment and facilities in the current quarter.
I am the Editor in Chief for TNW, covering technology not as a parade of launches and valuations, but as a system of influence, persuasion, (show all) I am the Editor in Chief for TNW, covering technology not as a parade of launches and valuations, but as a system of influence, persuasion, and change. I write about startups, venture capital, digital policy, and Europe ecosystem, with an eye on the larger story beneath them: who gets to build the future, who profits from it, and how Europe is learning to speak in a louder voice of its own. Before moving into senior editorial leadership, I've built my career for over +10 years across journalism, storytelling, content strategy, SEO, and digital publishing, with experience in SaaS, hospitality, art, and culture.
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