KI-Friedhof: Diese Projekte und Startups sind gescheitert
Von Apples immer wieder verschobenem Siri-AI bis zu OpenAI holprigem Super-App-Start: Eine Übersicht zeigt, welche KI-Projekte eingestellt wurden oder hinter den Erwartungen zurückblieben.

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Der AI Friedhof: eine fortlaufende Liste von Projekten und Startups, die es nicht geschafft haben Lauren Forristal 12:00 PM PDT · 24. Oktober 2026 Relay, ein KI-gestütztes Workflow-Automatisierungstool, das als Alternative zu Zapier gebaut wurde, wurde im August komplett eingestellt. Das Produkt ermöglichte es Nutzern, E-Mail- und Aufgaben-Workflows mithilfe von KI-Agenten zu automatisieren, aber als OpenAI, Google und andere größere Plattformen ähnliche Automatisierung direkt in ihre eigenen Tools integrierten, tat sich das fünf Jahre alte Relay zunehmend schwer, einen Grund für seine Existenz als eigenständiges Produkt zu rechtfertigen.
Zuletzt meldete die Chatbot-Plattform Character.ai nur fünf Jahre nach ihrem Start Insolvenz an.
Abgesehen von Character.ai und Relay überleben viele KI-Wetten nicht einmal innerhalb der Unternehmen, die sie entwickelt haben. Laut S&P Global Market Intelligence werden etwa 42 Prozent der KI-Initiativen am Ende von ihren Konzernmüttern aufgegeben. Die Gründe sind vielfältig: unzureichende Finanzierung, technische Herausforderungen, Konkurrenz, Schwierigkeiten bei der Skalierung oder schlicht eine schwache Nutzernachfrage.
Das Ergebnis ist ein wachsender KI-Friedhof. Im Folgenden werfen wir einen Blick auf einige der bekanntesten KI-Produkte, Startups, Launches und Wetten, die eingestellt wurden, einen Pivot vollzogen oder die Erwartungen deutlich verfehlt haben. Betrachte es weniger als eine Bilanz der Flops denn als Aufzeichnung dessen, was diese Versuche den Rest der Branche hoffentlich lehren können.
Selbst die größten Player sind nicht gefeit. OpenAI, eines der wertvollsten Privatunternehmen der Welt, hat ebenfalls seine eigenen Verluste und Fehltritte zu verzeichnen. Ein aktuelleres Beispiel war der Versuch, ChatGPT in eine breitere Super App zu verwandeln. Am 9. Juli aktualisierte OpenAI die App, um mehrere Erlebnisse zu bündeln, darunter separate Modi für Chat, Codex und Work, während die traditionelle, vertraute Version in ChatGPT Classic umbenannt wurde.
Das Redesign stieß schnell auf Kritik von Nutzern, die die neue Oberfläche als verwirrend und überladen empfanden, und OpenAI nahm die Änderung kurze Zeit später zurück und brachte die vertraute ChatGPT-Oberfläche wieder zurück.
Das war nicht OpenAIs einziger Versuch, alles unter ein Dach zu bringen. Das Unternehmen hat auch mehrere eigenständige Apps eingestellt und deren Funktionen direkt in ChatGPT integriert, eine Strategie, die besser funktionierte als das Redesign. ChatGPT Atlas, ein eigenständiger KI-gestützter Webbrowser, hielt weniger als ein Jahr durch, bevor er am 9. August eingestellt wurde, wobei seine nützlichsten Funktionen in ChatGPT aufgingen.
Das Unternehmen machte dasselbe mit Operator, einem KI-Agenten, der im Web surfen und Aufgaben im Auftrag des Nutzers erledigen konnte, und OpenAI hat die Bilderzeugung zunehmend direkt in ChatGPT integriert, wodurch die Rolle von DALL-E als eigenständiges Ziel zum Erstellen von Bildern schrumpfte.
Wir dürfen auch seine Videoplattform Sora nicht vergessen, die mit hohen Betriebskosten und Herausforderungen bei der Nutzerbindung zu kämpfen hatte und im März 2026 eingestellt wurde.
Als Apple 2024 Apple Intelligence vorstellte, war ein verbessertes Siri eines der herausgehobenen Features. Die Ankündigung versprach ein Siri, das Kontext verstehen, wissen sollte, was in verschiedenen Apps passiert, und Aufgaben effektiv erledigen kann.
Apple verschob die Veröffentlichung des neuen Siri jedoch mehrfach und verwies dabei auf diverse Gründe wie technische Probleme und Fehler. Diese Verzögerung trug schließlich zu einer Einigung über 250 Millionen Dollar bei, infolge von Ansprüchen bezüglich der Frage, wie Apple die KI-Fähigkeiten des iPhone 16 beworben hatte.
Siri AI erschien schließlich im Juli im iOS 27 Beta, wobei die neue KI-gestützte Version in diesem Monat zuerst für englischsprachige Nutzer ausgerollt wird; Unterstützung für weitere Sprachen soll folgen.
Auf seiner Build Entwicklerkonferenz 2024 angekündigt, wurde Microsofts Recall Funktion als KI-gestütztes fotografisches Gedächtnis für Windows-PCs angepriesen, das periodisch Screenshots der Aktivitäten eines Nutzers aufnahm, damit dieser später seine eigene digitale Historie durchsuchen konnte.
Nicht überraschend löste die Ankündigung einen sofortigen Aufschrei über Datenschutz und Sicherheit aus. Kritiker argumentierten, dass Recall ein durchsuchbares Archiv hochsensibler Informationen anlegen könnte, darunter Passwörter, private Nachrichten, Finanzdaten und andere Aktivitäten. Microsoft verzögerte das Feature um fast ein Jahr und verschaffte sich damit Zeit, seine Sicherheits- und Datenschutzmaßnahmen zu überdenken.
Auch nach einem Redesign ist die Kontroverse nicht verschwunden. Ein Cybersicherheitsforscher hat kürzlich ein Tool gebaut, das Daten extrahieren und anzeigen konnte, die Recall erfasst hatte, was die Frage wieder aufwarf, ob Microsoft das zugrunde liegende Problem tatsächlich behoben hat.
Notion Mail startete im April 2025 als KI-fokussiertes E-Mail-Produkt, das Nutzern helfen sollte, ihre Posteingänge zu organisieren und zu automatisieren. Das Unternehmen stellte jedoch fest, dass seine Nutzer stattdessen separate KI-Agenten zur Verwaltung ihrer E-Mail-Postfächer verwendeten. Infolgedessen soll Notion Mail am 22. September eingestellt werden.
Der Humane AI Pin ist wohl einer der bekanntesten Misserfolge in der KI-Hardware. Entwickelt, um KI-Funktionen über ein Wearable statt über ein klassisches Smartphone bereitzustellen, sammelte Humane 230 Millionen Dollar von Investoren ein und erhielt erhebliche Aufmerksamkeit.
Aber das Produkt kämpfte massiv mit Performance-Problemen, und die Lage verschärfte sich, als Humane Kunden warnte, das Ladegehäuse wegen eines potenziellen Brandrisikos der Batterie nicht mehr zu verwenden. Humane stellte sein AI Pin Geschäft dann im Februar 2025 ein, wobei die meisten Unternehmensvermögenswerte von HP für 116 Millionen Dollar übernommen wurden.
Der Rabbit R1 war ein weiteres stark gehyptes KI-Gerät. Auf der CES im Januar 2024 vorgestellt, war der KI-Begleiter dafür konzipiert, Aufgaben im Auftrag seines Besitzers zu erledigen. Rabbit sagte, kurz nach dem Start 100.000 Einheiten verkauft zu haben.
Starke anfängliche Verkäufe bedeuteten jedoch nicht, dass es ein gutes Produkt war. Frühe Rezensionen beschrieben das Gerät als unfertig, mit unzuverlässiger Performance und einer begrenzten Anzahl nützlicher Integrationen.
Das Unternehmen hat dennoch nicht aufgegeben. Es hat den R1 weiter aktualisiert und positioniert ihn als Computersteuerung, die in der Lage ist, agentische Aufgaben zu erledigen. Kürzlich kündigte das Unternehmen zudem ein neues Hardwareprojekt namens Project Cyberdeck an, das ein tragbares Gerät für vibe-coding entwickeln soll.
Huxe war eine KI-Audio-App, entwickelt von ehemaligen Entwicklern von Googles NotebookLM, die geschriebene Informationen in gesprächige Podcast-artige Audiodateien umwandelte.
Das Unternehmen stellte im Mai 2026 seinen Betrieb ein, zum Teil, weil größere Plattformen begannen, ähnliche Erlebnisse für große bestehende Publika anzubieten. Spotify etwa baut seine eigenen KI-gestützten Audiotools weiter aus.
Yupp war ein interessantes KI-Produkt: ein kostenloser Spielplatz, der es Nutzern ermöglichte, Antworten von hunderten KI-Modellen direkt zu vergleichen. Nutzer konnten über Antworten abstimmen und über die Plattform Kryptowährung verdienen.
Auf seinem Höhepunkt ermöglichte die Plattform das Testen von mehr als 800 Modellen, darunter von Unternehmen wie OpenAI, Google und Anthropic. Laut den Gründern erreichte Yupp jedoch nie eine starke genug Produkt-Markt-Passung, um zu überleben. Die Plattform wurde im März 2026 eingestellt.
Figgs AI betrieb sein Angebot von 2023 bis 2024 und ermöglichte es Nutzern, anpassbare KI-Charaktere für Rollenspiele und Storytelling zu erstellen und mit ihnen zu interagieren. Die Plattform soll mehr als 1 Million Nutzer angezogen haben, doch die Entwickler sagten, es sei zu teuer geworden, den Service kostenlos anzubieten, und stellten ihn ein.
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The AI graveyard: a running list of projects and startups that didn’t make it Lauren Forristal 12:00 PM PDT · October 24, 2026 Relay, an AI-powered workflow automation tool built as an alternative to Zapier, shut down entirely in August. The product let users automate email and task workflows using AI agents, but as OpenAI, Google, and other larger platforms built similar automation directly into their own tools, five-year-old Relay struggled to hold on to a reason to exist as a stand-alone product.
More recently, chatbot platform Character.ai filed for bankruptcy just five years after launching.
Aside from Character.ai and Relay, plenty of AI bets never even survive inside the companies that build them. According to S&P Global Market Intelligence, about 42% of AI initiatives are ultimately abandoned by their corporate parents. The reasons vary: insufficient funding, technical challenges, competition, difficulty scaling, or just weak user demand.
The result is a growing AI graveyard. Below is a look at some of the most notable AI products, startups, launches, and bets that have shut down, pivoted, or significantly missed expectations. Think of it less as a scorecard of flops than as a record of what these attempts can (hopefully) teach the rest of the industry.
Even the biggest players aren’t immune. OpenAI, one of the most valuable private companies in the world, has had its own share of casualties and missteps. One of the more recent examples was its attempt to turn ChatGPT into a broader “ super app.” On July 9, OpenAI updated the app to combine several experiences, including separate “Chat,” “Codex,” and “Work” modes, while renaming the traditional, familiar version “ChatGPT Classic.”
The redesign quickly drew criticism from users who found the new interface confusing and cluttered, and OpenAI rolled back the change soon after, bringing the familiar ChatGPT interface back.
That wasn’t OpenAI’s only attempt to pull everything under one roof. The company has also shut down several stand-alone apps and folded their features directly into ChatGPT — a strategy that’s worked out better than the redesign did. ChatGPT Atlas, a stand-alone AI-powered web browser, lasted less than a year before being discontinued on August 9, with its most useful features absorbed into ChatGPT.
The company did the same thing with Operator, an AI agent that could browse the web and complete tasks on a user’s behalf, and OpenAI has increasingly built image generation directly into ChatGPT, shrinking the role of DALL-E as its own separate destination for creating images.
We also can’t forget its video-sharing platform, Sora, which struggled with high operating costs and user-retention challenges and shut down in March 2026.
When Apple unveiled Apple Intelligence in 2024, an improved Siri was one of the highlighted features. The pitch promised a Siri that could understand context, know what was happening across apps, and get tasks done effectively.
However, Apple repeatedly pushed back the release of the new Siri, citing various reasons like engineering issues and bugs. This delay eventually contributed to a $250 million settlement over claims regarding how Apple marketed the AI capabilities of the iPhone 16.
Siri AI finally appeared in the iOS 27 beta this past July, with the new AI-powered version rolling out to English-language users first this month; support for other languages is expected to follow.
Announced at its 2024 Build developer conference, Microsoft’s Recall feature was pitched as an AI-powered “photographic memory” for Windows PCs, periodically taking screenshots of what a user was doing so they could later search back through their own digital history.
Predictably, the announcement triggered an immediate backlash over privacy and security. Critics argued that Recall could create a searchable archive of highly sensitive information, including passwords, private messages, financial details, and other activity. Microsoft delayed the feature for nearly a year, giving the company time to rethink its security and privacy protections.
Even after a redesign, the controversy hasn’t gone away. A cybersecurity researcher recently built a tool that could extract and display data that Recall had captured, reviving questions about whether Microsoft has actually fixed the underlying problem.
Notion Mail launched in April 2025 as an AI-focused email product designed to help users organize and automate their inboxes. However, the company noticed its users were using separate AI agents to handle their email inboxes instead. As a result, Notion Mail is scheduled to shut down on September 22.
The Humane AI Pin is probably one of the most well-known failures in AI hardware. Designed to provide AI features through a wearable device rather than a traditional smartphone, Humane raised $230 million from investors and garnered significant attention.
But the product struggled mightily with performance, and the situation worsened when Humane warned customers to stop using its charging case because of a potential battery fire risk. Humane then shut down its AI Pin business in February 2025, with most of the company’s assets acquired by HP for $116 million.
The Rabbit R1 was another heavily hyped AI device. Unveiled at CES in January 2024, the AI companion was designed to perform tasks on behalf of its owner. Rabbit said it had sold 100,000 units shortly after launch.
However, strong initial sales didn’t mean it was a strong product. Early reviews described the device as unfinished, with unreliable performance and a limited number of useful integrations.
The company hasn’t given up, though. It has continued updating the R1, positioning it as a computer controller capable of performing agentic tasks. It also recently announced a new hardware project, dubbed “Project Cyberdeck,” aimed at creating a portable device built for vibe-coding.
Huxe was an AI audio app, built by former developers of Google’s NotebookLM, that turned written information into conversational, podcast-style audio.
The company shut down in May 2026, partly as larger platforms began offering similar experiences to large existing audiences. For instance, Spotify has been expanding its own AI-powered audio tools.
Yupp was an interesting AI product: a free playground that allowed users to compare responses from hundreds of AI models side by side. Users could also vote on responses and earn cryptocurrency through the platform.
At its peak, the platform let users test more than 800 models, including from companies such as OpenAI, Google, and Anthropic. But according to its founders, Yupp never achieved strong enough product-market fit to survive. The platform shut down in March 2026.
Figgs AI operated from 2023 to 2024, letting users create and interact with customizable AI characters for role-play and storytelling. The platform reportedly drew more than 1 million users, but its developers said keeping the service free became too expensive to sustain, and they shut it down.
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