Von Nvidia unterstütztes KI-Rechenzentrum-Unternehmen sagt Börsengang ab
Firmus hat den geplanten Mega-Börsengang gestrichen. Als Grund nennt das Unternehmen die jüngste Marktvolatilität und die aktuellen Marktbedingungen.

Firmus, von Osmond Chia, Wirtschaftsredakteur, veröffentlicht vor 10 Minuten. Das auf Rechenzentren für künstliche Intelligenz (KI) spezialisierte Unternehmen Firmus hat seine Pläne für einen Börsengang aufgegeben, der einer der größten der australischen Börsengeschichte gewesen wäre.
Das von Nvidia unterstützte Unternehmen erklärte, es habe diese Entscheidung aufgrund der "aktuellen Marktschwankungen und der vorherrschenden Marktbedingungen" getroffen, und ein Börsengang liege nicht im Interesse des Unternehmens oder seiner Aktionäre.
Firmus hatte ursprünglich Pläne für ein Börsendebüt angekündigt, das das Unternehmen mit mehr als 30 Milliarden Dollar (22,65 Milliarden Pfund) bewertet hätte.
Ein Investmentunternehmen teilte der BBC mit, es habe sich gegen eine Beteiligung am Börsengang (IPO) entschieden, weil es Bedenken hinsichtlich der Bewertung habe.
"Firmus wird nun Kapital an den Privatmärkten einwerben und alternative Optionen an den öffentlichen und privaten Märkten prüfen. Wir werden den Aktionären zusätzliche Informationen zur Verfügung stellen, sobald diese Optionen voranschreiten", erklärte das Unternehmen.
Firmus baut und betreibt flüssigkeitsgekühlte Rechenzentren, die das Unternehmen "AI Factories" nennt, für Kunden wie OpenAI und Meta.
Das Unternehmen ist in Australien, Singapur und anderen Teilen der Region Asien-Pazifik tätig.
Zu den Unterstützern des Unternehmens gehören Nvidia sowie die großen Investmentfirmen Blackstone und Jane Street.
Blackstone lehnte eine Stellungnahme ab, als die BBC das Unternehmen kontaktierte.
Auch Nvidia und Jane Street wurden um eine Stellungnahme gebeten.
Die Entscheidung von Firmus, den Börsengang aufzugeben, fällt in eine Zeit, in der Investoren und Branchenanalysten Bedenken über die Hunderte von Milliarden Dollar geäußert haben, die in KI investiert werden, während die Aussichten auf langfristige Renditen unklar bleiben.
UniSuper, einer der größten Pensionsfonds Australiens, gehörte zu den institutionellen Investoren, die sich gegen eine Beteiligung am IPO entschieden.
"Wir finden, dass Firmus tatsächlich eine überzeugende Geschichte hat. Es hat nur keine überzeugende Bewertung", sagte UniSupers Investmentchef John Pearce in einer Mitteilung an Investoren.
Er fügte hinzu, dass UniSuper besorgt gewesen sei, dass Firmus sich zur Finanzierung seiner Wachstumspläne weiter verschulden müsste.
"Es ist enttäuschend. Die [Australian Securities Exchange] braucht neue Geschichten, und das hätte eine sein können, wenn sie richtig bewertet worden wäre", sagte Pearce der BBC.
Im September hatte OpenAI-Chef Sam Altman erklärt, sein Unternehmen wolle sich in diesem Jahr nicht an der Börse listen, mit Verweis auf Bedenken hinsichtlich der Sicherheit der Technologie, die einen Börsengang zu einem "unklugen Zeitpunkt" machten.
Der Hersteller von ChatGPT sowie sein Rivale Anthropic haben bereits Börsendebüts ins Auge gefasst, die die Unternehmen jeweils mit mehr als einer Billion Dollar bewerten würden.
KI-bezogene Aktien wie Nvidia und Oracle fielen am Donnerstag im US-Handel, nachdem berichtet worden war, dass OpenAIs Einnahmen niedriger ausfielen als zuvor angenommen.
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Firmus By Osmond Chia Business reporter Published 10 minutes ago Artificial intelligence (AI) data centre company Firmus has scrapped its plans for what would have been one of Australia's biggest-ever stock market listings.
The Nvidia-backed firm said it had made the decision due to "recent market volatility and prevailing market conditions" and that going public would not be in the company or shareholders' best interests.
Firmus had initially announced plans for a stock market debut that valued the company at more than $30bn (£22.65bn).
One investment firm told the BBC that it had decided not take part in the initial public offering (IPO) over concerns about its valuation.
"Firmus will now pursue capital from the private markets and consider alternative public and private market options. We will provide additional information to shareholders as those options progress," the company said.
Firmus builds and operates liquid-cooled data centres, or what it calls "AI factories", for clients including OpenAI and Meta.
It has operations in Australia, Singapore and other parts of the Asia-Pacific region.
The company's backers include Nvidia and major investment firms Blackstone and Jane Street.
Blackstone declined to comment when contacted by the BBC.
Nvidia and Jane Street have also been contacted for comment.
The decision by Firmus to scrap its stock market listing comes as investors and industry analysts have raised concerns about the hundreds of billions of dollars being poured into AI as the prospects for long-term returns remain unclear.
UniSuper, one of Australia's biggest pension funds, was among the institutional investors that decided not take part in the IPO.
"We think that Firmus indeed has a compelling story. It just doesn't have a compelling valuation," UniSuper's chief investment officer John Pearce said in an update to investors.
He also said UniSuper was concerned that Firmus would have to go further into debt to fund its growth plans.
"It's disappointing. The [Australian Securities Exchange] needs new stories and this could have been one if it was correctly priced," Pearce told the BBC.
In September, OpenAI chief executive Sam Altman said his company did not aim to list on the stock market this year, citing concerns over the technology's safety that make it "an ill-advised moment" to go public.
The ChatGPT-maker, along with rival Anthropic, have been eyeing blockbuster stock market debuts that would value the firms at more than $1tn each.
AI-related stocks, Nvidia and Oracle, fell in US trading on Thursday after reports that OpenAI's revenues were lower than previously thought.
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