Walmart oeffnet sich KI-Shopping-Agenten wie Metas Muse
Der US-Einzelhaendler erlaubt externen KI-Agenten kuenftig, im Namen von Kunden einzukaufen. Damit verfolgt Walmart den gegenteiligen Kurs zu Amazon, das auswaertige Agenten von der Plattform aussperrt.

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Walmart verglich die Regelung mit dem Hinzufügen eines berechtigten Nutzers zu einer Kreditkarte. Der US-Einzelhandelsriese Walmart stellte am Mittwoch Tools vor, die es KI-Agenten wie Metas Muse ermöglichen, im Namen seiner Kunden einzukaufen. Damit verfolgt das Unternehmen einen gegenteiligen Ansatz als Konkurrent Amazon, der externe KI-Agenten von seiner Plattform ausschließt.
KI-Agenten sind Programme, die mehrstufige Aufgaben im Auftrag eines Nutzers erledigen können, etwa nach Produkten suchen, Preise vergleichen und einen Kauf abschließen, statt wie Chatbots lediglich Fragen zu beantworten.
Tech-Unternehmen wie OpenAI, Google, Anthropic und Meta investieren stark in Agenten, die von weiten Teilen der Branche als die nächste Phase des KI-Booms gesehen werden, der mit dem Start von ChatGPT Ende 2022 begann.
Anthropic veröffentlichte am Wednesday eine Vorschau auf Claude Duet, einen Agenten, der im Hintergrund über die verbundenen Apps der Nutzer arbeitet und mit deren Zustimmung Online-Einkäufe tätigen kann.
Sein Erzrivale OpenAI brachte vergangenen Monat eigene permanent aktive Agenten namens Dots auf den Markt.
Muse, das Meta im September lancierte und bisher nur in den USA und Kanada verfügbar ist, wurde laut einer Analyse von Drittanbieterdaten durch Sensor Tower mehr als zehn Millionen Mal heruntergeladen.
Walmart kündigte an, innerhalb des nächsten Monats sogenannte Agent Profiles einzuführen. Damit können Kunden jede von ihnen genutzte KI-Assistenz als eigenes Profil innerhalb ihres Walmart-Kontos registrieren, sodass Einkäufe, die der Agent tätigt, getrennt von ihren eigenen erscheinen.
Kunden können festlegen, dass jeder Kauf einzeln freigegeben werden muss, oder einem Agenten erlauben, eigenständig bis zu einem von ihnen festgelegten Ausgabenlimit einzukaufen, etwa 50, 100 oder 200 Dollar, und ein Profil jederzeit löschen.
Walmart verglich diese Regelung mit dem Hinzufügen eines berechtigten Nutzers zu einer Kreditkarte.
Amazon, der größte Online-Händler der USA, geht härter vor und blockiert Einkaufsagenten von Drittanbietern, während es eigene KI-Tools wie Alexa for Shopping und die Funktion Buy for Me bewirbt.
Im vergangenen Monat blockierte Amazon Muse auf seiner Website; den Nutzern wurde ein Hinweis angezeigt, wonach nicht autorisierte KI-Agenten gegen die Nutzungsbedingungen von Amazon verstoßen.
Amazon verklagte Perplexity im November 2025 mit dem Vorwurf, das Startup nutze seinen Comet-Browser-Agenten, um verdeckt Einkäufe auf seinem Marktplatz zu tätigen. Das Unternehmen unternahm zudem Schritte, um auch Agenten von Google und OpenAI einzuschränken.
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Add to Preferred Sources Walmart compared the arrangement to adding an authorized user to a credit card. U.S. shopping giant Walmart on Wednesday unveiled tools allowing artificial intelligence agents such as Meta's Muse to shop on behalf of its customers, taking the opposite approach to rival Amazon, which bars outside AI agents from its platform.
AI agents are programs that can carry out multistep tasks on a user's behalf—such as searching for products, comparing prices and completing a purchase—rather than only answering questions as chatbots do.
Tech companies including OpenAI, Google, Anthropic and Meta are investing heavily in agents, which much of the industry sees as the next phase of the AI boom that followed the launch of ChatGPT in late 2022.
Anthropic on Wednesday released a preview of Claude Duet, an agent that works in the background across users' connected apps and can make online purchases with their approval.
Its archrival OpenAI launched its own always-on agents, called Dots, last month.
Muse, which Meta launched in September and has made available only in the United States and Canada, has been downloaded more than 10 million times, according to an analysis of third-party data by Sensor Tower.
Walmart said it would launch "Agent Profiles" within the next month, letting customers register each AI assistant they use as a separate profile within their Walmart account so that purchases made by the agent appear apart from their own.
Customers will be able to require approval for every purchase or let an agent buy on its own up to a spending limit they set, such as $50, $100 or $200, and delete a profile at any time.
Walmart compared the arrangement to adding an authorized user to a credit card.
Amazon, the largest U.S. online retailer, has taken a harder line, blocking third-party shopping agents while promoting its own AI tools such as Alexa for Shopping and its Buy for Me feature.
Last month, Amazon blocked Muse from its site, with users shown a notice saying unauthorized AI agents violate Amazon's conditions of use.
Amazon sued Perplexity in November 2025, accusing the startup of using its Comet browser agent to covertly make purchases on its marketplace, and has also moved to restrict agents from Google and OpenAI.
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