ChatGPT-Werbung startet in 26 weiteren Ländern
OpenAI weitet seine Anzeigen in ChatGPT auf insgesamt 89 Länder aus. Rund acht Monate nach dem Start haben laut Unternehmen bereits über 100.000 Werbetreibende Kampagnen geschaltet.

OpenAI bringt Werbung in ChatGPT in 26 weitere Länder, womit die Gesamtzahl auf 89 steigt. Mehr als 100.000 Werbetreibende haben mittlerweile Kampagnen auf der Plattform geschaltet, teilte das Unternehmen mit. Die ChatGPT-Werbung wurde erst vor gut acht Monaten eingeführt.
OpenAI kündigte die Ausweitung in einem Blogbeitrag am Mittwoch an. Zu den neuen Märkten gehören 14 weitere lateinamerikanische Länder, darunter Argentinien, Chile, Kolumbien und Peru. Werbung startet zudem in Nigeria, Südafrika, Serbien, der Ukraine, Kambodscha, Bangladesch und Pakistan sowie in weiteren europäischen Märkten. OpenAI hatte die Werbung im August auf 31 europäische Länder ausgeweitet.
Die Plattform hatte Ende August etwa 20.000 Werbetreibende, wie Alix Coutures für The Information berichtete.
Werbung wird nur Nutzern der Free- und Go-Tarifen von ChatGPT angezeigt. Die Abonnements Plus, Pro und Enterprise bleiben werbefrei. Werbetreibende können die Anzeigen über Technologiepartner kaufen oder eigenständig über den Ads Manager von OpenAI.
„Werbung in ChatGPT ist klar gekennzeichnet und von den Antworten von ChatGPT getrennt, und Werbung hat keinen Einfluss auf die Antworten, die ChatGPT liefert“, schrieb OpenAI.
Das Unternehmen erklärte, es halte Unterhaltungen gegenüber Werbetreibenden privat und verkaufe keine Kundendaten. Als Nächstes plant man weitere Anzeigenformate, Kaufoptionen und Möglichkeiten zur Erfolgsmessung. Zudem prüft man neue Wege, mit denen Unternehmen Menschen innerhalb von ChatGPT erreichen können. Im vergangenen Monat begann man, Sponsored Agents mit einigen US-Werbetreibenden zu testen.
OpenAIs Werbegeschäft erreichte im August einen annualisierten Umsatz von einer Milliarde Dollar, ein Anstieg von 100 Millionen Dollar im März, wie Ashley Capoot für CNBC berichtete.
Der Wettbewerber Anthropic machte OpenAIs Werbung im Februar zum Thema seiner ersten Super-Bowl-Kampagne, wie CNBC berichtete. Anthropic versprach, den eigenen Chatbot Claude werbefrei zu halten.
OpenAI baut sein Werbegeschäft vor einer möglichen Börsennotierung aus, berichtete Reuters. OpenAI-Führungskräfte haben eine Notierung im Jahr 2027 signalisiert, so CNBC.
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OpenAI is bringing ads in ChatGPT to 26 more countries, taking the total to 89. More than 100,000 advertisers have now run campaigns on the platform, the company said. It launched ChatGPT ads just over eight months ago.
OpenAI announced the expansion in a blog post on Wednesday. The new markets include 14 more Latin American countries, among them Argentina, Chile, Colombia and Peru. Ads are also launching in Nigeria, South Africa, Serbia, Ukraine, Cambodia, Bangladesh and Pakistan, and in more European markets. OpenAI brought ads to 31 European countries in August.
The platform had about 20,000 advertisers in late August, Alix Coutures reported for The Information.
Ads appear only for users on ChatGPT’s Free and Go plans. Plus, Pro and Enterprise subscriptions stay ad-free. Advertisers can buy them through technology partners or on their own through OpenAI’s Ads Manager.
“Ads in ChatGPT are clearly labeled and separate from ChatGPT’s answers, and advertising does not influence the answers ChatGPT provides,” OpenAI wrote.
The company said it keeps conversations private from advertisers and does not sell customer data. Next, it plans more ad formats, buying options and ways to measure results. It is also looking at new ways for businesses to reach people inside ChatGPT. Last month, it started testing Sponsored Agents with some US advertisers.
OpenAI’s ad business reached an annualised $1bn in revenue in August, up from $100m in March, Ashley Capoot reported for CNBC.
Rival Anthropic made OpenAI’s ads the focus of its first Super Bowl campaign in February, CNBC reported. Anthropic pledged to keep its own chatbot, Claude, ad-free.
OpenAI is building up its ad business ahead of a potential stock market listing, Reuters reported. OpenAI executives have signalled a 2027 listing, according to CNBC.
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