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Red Hat und Nvidia bauen Partnerschaft fuer sichere KI-Agenten aus

Red Hat und Nvidia weiten ihre Zusammenarbeit aus, um Unternehmen bei der Absicherung autonomer KI-Agenten, der Steuerung des Zugriffs auf KI-Modelle und dem Deployment auf der kommenden Vera-Rubin-Infrastruktur zu unterstuetzen. Vorgestellt wurde das auf der GTC in Berlin.

SiliconANGLE AIMittwoch 17:25 · 21.10.DE4 Min. Lesezeit
Bild: SiliconANGLE AI

SHARE AKTUALISIERT 11:25 EDT / 21. OKTOBER 2026

Red Hat Inc. hat heute seine Zusammenarbeit mit Nvidia Corp. ausgeweitet, um Unternehmen dabei zu helfen, autonome KI-Agenten abzusichern, den Zugriff auf KI-Modelle zu regeln und Workloads auf Nvidias kommender Vera Rubin Datacenter-Infrastruktur bereitzustellen.

Die auf Nvidias GTC-Veranstaltung in Berlin angekündigten Neuerungen konzentrieren sich auf Red Hat AI Factory with Nvidia, das Agent-Runtime-Kontrollen, Modell-Inferenz-Software und Hardwareunterstützung über hybride Cloud-Umgebungen hinweg vereint. Red Hat kündigte außerdem an, Nvidias OpenShell Reference Architecture als native Funktion in seine KI-Plattformen integrieren zu wollen.

Der Sicherheitsansatz richtet sich gegen zwei Risiken: Agenten, die ihre autorisierten Grenzen überschreiten, und Angreifer, die Agenten mittels Techniken wie Prompt Injection oder Supply-Chain-Angriffen kompromittieren. Die Unternehmen wollen die Sicherheitskontrollen außerhalb des Agenten und, wo sinnvoll, auch außerhalb des Host-Betriebssystems ansiedeln.

„Ein Agent sollte nicht seine eigenen Grenzen durchsetzen“, erklärte John Fanelli, Vice President of Enterprise Software bei Nvidia, in einer Erklärung. „Diese Kontrollen gehören außerhalb des Agenten, in die Runtime und die Infrastruktur darunter.“

OpenShell bietet eine Sandbox-Runtime für Agenten. Unterhalb dieser Softwareschicht läuft Nvidias Sentry-Sicherheitsframework auf den BlueField Data Processing Units des Unternehmens und nutzt die DOCA-Argus-Software, um Workloads aus einer separaten Hardware-Sicherheitsdomäne heraus zu überwachen.

In einem begleitenden technischen Blogbeitrag erläuterte Red Hat, dass Argus ausgewählte Host-Speicherstrukturen inspiziert, um Prozesse, Dateien und Netzwerkaktivitäten zu beobachten, ohne dass Überwachungssoftware auf dem Host erforderlich ist. Ein integriertes Sicherheitssystem kann seine Warnmeldungen nutzen, um BlueField-Richtlinien auszulösen, die einen betroffenen Workload isolieren.

Die Architektur baut auf der bestehenden BlueField-3-Unterstützung in Red Hat OpenShift 4.22 auf. Sie trennt KI-Workloads, die auf Server-CPUs laufen, von Netzwerk- und Sicherheitsdiensten, die auf BlueFields Arm-Prozessoren ausgeführt werden. Wird sie so konfiguriert, dass der Host-Zugriff eingeschränkt wird, hilft diese Trennung dabei, die Infrastrukturkontrollen selbst dann zu schützen, wenn ein Angreifer den Host kompromittiert.

Laut Red Hat kann Sentry einen kompromittierten Agenten binnen Millisekunden unter Quarantäne stellen. Die Verlagerung von Überwachungs- und Netzwerkfunktionen auf die Data Processing Unit reduziert zudem die Belastung der Host-CPUs und lässt mehr Kapazität für KI-Workloads.

Die Partnerschaft behandelt auch die Modellinfrastruktur, die Agenten zum Reasoning und Handeln benötigen. Ein gemeinsames Referenzdesign kombiniert die Zugriffssteuerungen von Model-as-a-Service und ein AI Gateway mit Inferenztechnologien wie vLLM, llm-d, Nvidia Dynamo und den Nvidia NIM-Microservices.

Basierend auf Nvidias Inference Hub Reference Design unterstützt es Self-Service-Modellentdeckung, Zugriffsrichtlinien, Rate Limits und die Nachverfolgung von Abonnement-Berechtigungen. Die Trennung von Zugriffs-Governance und Modellausführung soll Unternehmen dabei helfen, Kontingente zu verwalten, Kosten zuzuordnen und die Leistung in hybriden Umgebungen aufrechtzuerhalten.

Die Unternehmen kündigten außerdem gemeinsame Unterstützung für Nvidias Nemotron-Modelle an, darunter Nemotron 3.5 Super VL, in der vLLM-Inferenz- und Serving-Engine sowie in Red Hat AI Factory with Nvidia. Red Hat hob Quantisierungs- und Speculative-Decoding-Verfahren hervor, die die Inferenz-Latenz reduzieren und dabei die Genauigkeit erhalten sollen.

Für den Hardware-Einsatz teilte Red Hat mit, dass sein Enterprise Linux for Nvidia nun Vera CPUs unterstützt und auf die Vera Rubin Plattform vorbereitet ist. Die Unternehmen zielen auf Kompatibilität von Betriebssystem und Plattform ab, sobald die neue Hardware verfügbar ist.

Ein begleitender Betriebssystem-Blogbeitrag erläuterte, dass RHEL for Nvidia 26.03 eine begrenzte Anzahl von Kernpaketen anpasst, um die neue Hardware zu unterstützen, während das standardmäßige RHEL-Userspace und die Sicherheitskontrollen, einschließlich Security-Enhanced Linux, erhalten bleiben. Nutzer können zu Mainline-RHEL wechseln, ohne neu installieren zu müssen, sobald die Hardware-Patches ausgereift sind und in den Upstream-Linux-Kernel eingeflossen sind.

Red Hat zufolge sind die gemeinsamen Anwendungsfälle, Referenzdesigns und Agent-Funktionen über Partner wie Cisco Systems Inc., Dell Technologies Inc. und Lenovo Group Ltd. verfügbar, während an der nativen OpenShell-Integration weitergearbeitet wird.

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Automatisch übersetzt. Das Original auf Englisch ist unten aufklappbar.

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Red Hat Inc. today expanded its collaboration with Nvidia Corp. to help enterprises secure autonomous artificial intelligence agents, govern access to AI models and deploy workloads on Nvidia’s upcoming Vera Rubin data center infrastructure.

Announced at Nvidia’s GTC event in Berlin, the updates center on Red Hat AI Factory with Nvidia, combining agent runtime controls, model inference software and hardware support across hybrid cloud environments. Red Hat also said it’s working to integrate Nvidia’s OpenShell Reference Architecture into its AI platforms as a native capability.

The security approach addresses two risks: agents exceeding their authorized boundaries and attackers compromising agents through techniques such as prompt injection or supply chain attacks. The companies aim to place security controls outside the agent and, where appropriate, the host operating system as well.

“An agent shouldn’t enforce its own boundaries,” John Fanelli, vice president of enterprise software at Nvidia, said in a statement. “Those controls belong outside the agent, in the runtime and the infrastructure beneath it.”

OpenShell provides a sandbox runtime for agents. Beneath that software layer, Nvidia’s Sentry security framework runs on the company’s BlueField data processing units, using its DOCA Argus software to monitor workloads from a separate hardware security domain.

In an accompanying technical blog, Red Hat said Argus inspects selected host memory structures to observe processes, files and network activity without requiring monitoring software on the host. An integrated security system can use its alerts to trigger BlueField policies that isolate an affected workload.

The architecture builds on existing BlueField-3 support in Red Hat OpenShift 4.22. It separates AI workloads running on server CPUs from networking and security services running on BlueField’s Arm processors. When configured to restrict host access, that separation helps protect infrastructure controls even if an attacker compromises the host.

Red Hat says Sentry can quarantine a compromised agent in milliseconds. Moving monitoring and networking functions onto the data processing unit also reduces demands on host CPUs, leaving more capacity for AI workloads.

The partnership also addresses the model infrastructure agents need to reason and act. A joint reference design combines Model-as-a-Service access controls and an AI Gateway with inference technologies including vLLM, llm-d, Nvidia Dynamo and Nvidia NIM microservices.

Based on Nvidia’s Inference Hub reference design, it supports self-service model discovery, access policies, rate limits and subscription entitlement tracking. Separating access governance from model execution is intended to help enterprises manage quotas, attribute costs and maintain performance across hybrid environments.

The companies also announced joint support for Nvidia Nemotron models, including Nemotron 3.5 Super VL, in the vLLM inference and serving engine and Red Hat AI Factory with Nvidia. Red Hat highlighted quantization and speculative decoding techniques intended to reduce inference latency while preserving accuracy.

For hardware deployment, Red Hat said its Enterprise Linux for Nvidia now supports Vera CPUs and is prepared for the Vera Rubin platform. The companies are targeting operating system and platform compatibility when the new hardware becomes available.

An accompanying operating system blog explained that RHEL for Nvidia 26.03 modifies a limited set of core packages to accommodate new hardware while retaining standard RHEL userspace and security controls, including Security-Enhanced Linux. Users can transition to mainline RHEL without reinstalling once the hardware patches mature and enter the upstream Linux kernel.

Red Hat said the joint use cases, reference designs and agent capabilities are available through partners including Cisco Systems Inc., Dell Technologies Inc. and Lenovo Group Ltd., while work continues on native OpenShell integration.

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Originaltitel: Red Hat and Nvidia expand their partnership to secure autonomous AI agentsQuelle: SiliconANGLE AI (SiliconANGLE AI). Original öffnen