SpaceX und Tesla prüfen Fusion in Sonderausschüssen
SpaceX und Tesla haben eigene Komitees gebildet, um eine Fusion zu verhandeln. Bei SpaceX drückt indes ein hohes Kreditrisiko: Das Unternehmen will rund 40 Milliarden Dollar leihen, um Nvidia-Chips zu kaufen.

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Ja, natürlich spielt Musks Vergütungspaket dabei eine Rolle. Aber das ist nicht alles.
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Share Gift Der Mars ist nicht dargestellt. | Bild: Cath Virginia / The Verge, Getty Images AI Schließen AI Beiträge zu diesem Thema werden zu Ihrem täglichen E-Mail-Digest und Ihrem Startseiten-Feed hinzugefügt.
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Oh ja, das Kreditrisiko von SpaceX ist durchaus hoch, denn das Unternehmen will sich weitere 40 Milliarden Dollar leihen, um Nvidia-Chips zu kaufen, aber wen kümmert das? SpaceX und Tesla haben Sonderausschüsse gebildet, um über eine Fusion zu sprechen!
Inwieweit Sie diese Fusion überzeugend finden, hängt vermutlich davon ab, inwieweit Sie Elon Musk glauben, dass er zum Mars will, oder wie er es in dieser Woche im SpaceX-Earnings-Call (und zuvor im S-1) formulierte, das „Licht des Bewusstseins zu verbreiten“. Eine hinreichend informierte Person weiß allerdings, dass wir die Technologie dafür nicht haben, beziehungsweise schlicht nicht einmal die Grundlageninformationen, um sie zu bauen, um menschliches Leben im Weltraum zu unterstützen. Das heißt also: Roboter. Doch die Verzögerung zwischen Erde und Mond oder Mars macht die Steuerung der Roboter schwierig. Der nächste logische Science-Fiction-Schritt sind daher künstlich intelligente Roboter, die mit minimaler Aufsicht von der Erde eigenständig Entscheidungen treffen können.
„Von einer Zusammenarbeit bei der Entwicklung von Superintelligence-Software ist viel zu gewinnen.“
Glaubt man Musks Erzählung, dann wird die Technologie, über die wir sprechen, durch selbstfahrende Autos (Tesla), LLMs (SpaceX) und humanoide Roboter (Tesla) entwickelt, und all das erfordert Rechenzentren (SpaceX). Bequemlicherweise hatten wir gerade die Quartalsberichte beider Unternehmen. Betrachtet man den Mars hingegen als eine nützliche Fiktion, mit der Musk sein öffentliches Treiben erklärt, dann bringt ihm die Fusion eine Menge Geld und jede Menge Kontrolle.
Musk sagte im aktuellen SpaceX-Earnings-Call, dass es „viel dafür spricht, SpaceX und Tesla zusammenzulegen“. Warum? „Von einer Zusammenarbeit bei der Entwicklung von Superintelligence-Software ist viel zu gewinnen.“ Aber künstliche Intelligenz, ach, entschuldigung, Superintelligence-Software ist nicht wirklich das Geschäft, in dem sich SpaceX gerade befindet. Im Q3-Bericht am Dienstag wies SpaceX 7,56 Milliarden Dollar Umsatz aus der künstlichen Intelligenz aus, pardon, pardon, der Superintelligence-Sparte aus.
Die Unterkategorie „SI solutions & infrastructure revenues“, unter der ich mir Grok, Cursor und das Neocloud-Geschäft zusammengefasst vorstelle, sprang auf 7 Milliarden Dollar, mehr als das Dreifache des Vorquartals. Ein Teil davon war die Übernahme von Cursor, das 608 Millionen Dollar Umsatz beisteuerte. Der Großteil der restlichen 7 Milliarden stammte vermutlich aus der Vermietung von Rechenleistung an Anthropic und Google; Grok dürfte weniger beitragen, sagt Gil Luria, Analyst bei DA Davidson.
Auf den ersten Blick mag das vergleichbar mit dem Umsatz eines Unternehmens wie Anthropic erscheinen, dessen geleaktes S-1 zeigt, dass das Unternehmen im ersten Halbjahr dieses Jahres 16,3 Milliarden Dollar Umsatz mit seinen Frontier-Modellen erzielte. Aber SpaceXs KI-Geschäft sieht eher wie CoreWeave aus als wie Anthropic. Zwar heißt es in der Pressemitteilung, es habe eine „zunehmende Grok-Adoption bei Unternehmenskunden und Verbrauchern“ gegeben, doch diese Zahl wurde nicht vom Bare-Metal-Umsatz getrennt ausgewiesen. Und wenn Musk damit angeben wollte, würde er es tun.
Was Tesla betrifft, das am Mittwoch seine Q3-Zahlen veröffentlichte, dann waren die Earnings miserabel, der zweite Quartalserfolg in Folge mit sinkenden Gewinnen. Das liegt daran, dass Musk sich offenbar nicht mehr sonderlich für normale Autos interessiert. Stattdessen konzentriert sich Tesla auf Roboter und, ich vermute, selbstfahrende Taxis. (Es gab kürzlich auch eine Demo eines hüpfenden Roadsters, aber der geht erst in ein paar Jahren in Produktion, er ist sehr teuer, und Tesla kann nicht garantieren, dass er ausgeliefert wird.) Auf dem Tesla-Call ging Musk nicht näher auf seine Äußerungen zur Fusion ein.
SpaceX und Tesla haben bereits einige Verflechtungen; SpaceX kaufte beispielsweise für 131 Millionen Dollar schlecht verkaufte Cybertrucks von Tesla. In der Vergangenheit hielt das Unternehmen zudem Tesla-Anleihen. Noch wichtiger: Die Unternehmen haben gemeinsam zwei KI, ach, wir bleiben einfach bei KI, Projekte angekündigt: Terafab und Macrohard.
Terafab ist das Chipfertigungsunternehmen, das Musk in Texas bauen und betreiben will, um sich selbst mit Chips zu versorgen; Intel ist so ein bisschen Partnerschaft, mit der Technologieentwicklung mit Musk. Macrohard ist, nun ja, ein KI-Projekt, das es Menschen ermöglichen soll, bereits von Microsoft entwickelte Software zu simulieren. Zumindest, glaube ich, ist das der Sinn. Schon das Eintippen des Namens Letzterem lässt mich dafür beten, dass der Asteroid uns jetzt alle trifft, daher ist es vielleicht ganz gut, dass wir seit der Ankündigung im März nicht viel davon gehört haben.
„Musk hat eine Geschichte damit, Zeitpläne zu setzen, die seine Unternehmen verfehlt haben“, stellt Reuters fest, mit einem Grad an schmunzelnder Untertreibung, wie ich es kaum besser beschreiben könnte
SpaceXs S-1 vom Mai besagt, dass Terafab und Microhard „sich in einem sehr frühen Stadium befinden, weshalb wir und Tesla eine Vielzahl von Details unserer Zusammenarbeit noch nicht abschließend geklärt haben, darunter, aber nicht beschränkt auf, finanzielle Konditionen, Rechte an geistigem Eigentum und die endgültige Laufzeit unserer Zusammenarbeit.“ Anfang dieses Monats erklärte Intels Chef, das Unternehmen stehe weiter zur Partnerschaft, aber es ist nicht verpflichtet, Teil von Terafab zu bleiben, und im S-1 heißt es, es könnte nie eine verbindliche Vereinbarung geben. Intels Thomas Hannaford hat meine E-Mails, in denen ich fragte, ob in der Zwischenzeit etwas unterzeichnet wurde, nicht umgehend beantwortet.
Im Call mit SpaceX-Investoren in dieser Woche behauptete Musk, Terafab werde in der zweiten Hälfte von 2028 die Serienproduktion erreichen. Er sagte auch, das Unternehmen werde im Mai oder Juni 2027 seinen ersten Testchip aus der Anlage haben. „Musk hat eine Geschichte damit, Zeitpläne zu setzen, die seine Unternehmen verfehlt haben“, stellt Reuters fest, mit einem Grad an schmunzelnder Untertreibung, wie ich es kaum besser beschreiben könnte. Als ein Analyst im Call fragte, ob Musk Bestellungen für die Maschinen aufgegeben habe, die für die Herstellung modernster Anlagen nötig sind, antwortete Musk nicht.
Unternehmen tun oft mehr, als sie öffentlich ankündigen, daher betrachte ich die S-1-Einreichung nicht als endgültig. Aber Macrohard wird im letzten 10Q nicht erwähnt. Terafab auch nicht.
Musk wird für den Mond, den Mars „und darüber hinaus“ trommeln, und ein erheblicher Teil seiner Fangemeinde ist ganz scharf darauf. Aber es gibt möglicherweise einige langweilige finanzielle Gründe, aus denen Aktionäre ein Interesse haben könnten.
Nehmen wir an, Sie sind von Grund auf ganz anders gestrickt als ich, deutlich reicher, und besitzen deshalb eine Reihe von Tesla-Aktien. Sie sind ein großer Anhänger von Elon Musk, natürlich, aber Ihnen fällt auf, dass der Mann die Aufmerksamkeitsspanne eines Eichhörnchens auf Kokain hat. Er ist praktisch ständig auf X und oft auf rassistische Weise. Er taucht immer wieder im Weißen Haus auf, um Dinge zu tun, die potenzielle Tesla-Kunden verärgern. Dann legt er sich öffentlich mit dem Präsidenten an. Manchmal ist er sehr begeistert von Raketen, manchmal von Dogecoin, manchmal total von Grok angetan und manchmal denkt er an Autos. Aber Ihnen fällt auf, dass er in letzter Zeit, so oder so, deutlich weniger über Autos nachdenkt.
Im Grunde muss man nur „Nvidia“ sagen, und jemand gibt einem eine verdammt große Menge Geld
Da er sich, soweit man bei ihm von Fokussierung sprechen kann, offenbar auf KI konzentriert, fallen Ihnen einige ziemlich große Interessenkonflikte auf. Musks Unternehmen „brauchen alle dieselben knappen Nvidia-Chips, um ihre KI anzutreiben“, etwa, stellt Matt Levine fest, ein langjähriger Musk-Beobachter. Aber wenn man die Unternehmen zusammenlegt, nun, vielleicht baut man dann die beste Allzweck-KI. Und dann? „Wenn man das beste Allzweck-KI-Modell baut, kann es vielleicht die Autos fahren, die Roboter bedienen, die Gehirne der Menschen hochladen und rechte Hot Takes auf Twitter ausspielen.“
Außerdem findet gerade ein gewaltiger Ausbau der KI-Infrastruktur statt, und im Grunde muss man nur „Nvidia“ sagen, und jemand gibt einem eine verdammt große Menge Geld. Die Fusion wirft alle KI-Projekte auf einen Haufen, plus eben noch ein paar Autos und Raketen und Satelliten, nehme ich an. „Gebt uns 100 Milliarden Dollar, um Rechenzentren im Weltraum zu bauen, und falls wir aus irgendeinem Grund keine Rechenzentren im Weltraum bauen, könnt ihr unsere Autofabriken und Rechenzentren auf der Erde pfänden“ ist ein gutes Angebot an Kreditinvestoren“, schreibt Levine.
Musk hat zudem eine Geschichte, nicht immer erfolgreiche, darin, physische Infrastruktur zu bauen. Das ist, zumindest aus meiner Sicht, beim Bau von Rechenzentren eine bessere Wette als einige umgestiegene Bitcoin-Miner. „Wenn Elon in dem Tempo baut, über das er gesprochen hat, wird er jede Menge zusätzliche Kapazität haben und einen Großteil davon verkaufen können“, sagt Luria.
Aus dieser Perspektive sollten SpaceX und Tesla natürlich fusionieren, schreibt Levine:
Es ist verrückt, dass das zwei getrennte Unternehmen sind! Ein einziger Mann leitet zwei gigantische KI-Unternehmen mit physischen Produkten, die riesige Überschneidungen aufweisen! Was für ein Albtraum von Interessenkonflikten und Bürokratie!
Man sollte sie einfach zusammenlegen, damit der eine Mann jeden Tag mit einem simplen Auftrag ins Büro kommen kann: Triff die Entscheidungen, die den Gesamtwert des riesigen KI-Komplexes und den Wert für die Aktionäre dieses Komplexes maximieren. Wenn einige Chips, Ingenieure oder Bohrer oder was auch immer an Robotern arbeiten sollen, dann an Robotern; wenn sie an Rechenzentren arbeiten sollen, dann an Rechenzentren. Die Aktionäre sind so weit gekommen; sie vertrauen sicher darauf, dass Musk diese Entscheidungen trifft.
Das Problem ist nur, dass die Arbeit an Robotern derzeit gut für Tesla und schlecht für SpaceX ist; die Arbeit an Rechenzentren ist schlecht für Tesla und gut für SpaceX. Musk kann nicht die Interessen beider Unternehmen gleichzeitig priorisieren. Dafür gibt es eine einfache Lösung.
Natürlich ist es nicht ganz so einfach. Die Details des Deals sind entscheidend; viele gehen von einer Aktientausch-Fusion aus. („Ich gehe davon aus, dass SpaceX der übernehmende Teil wäre, zum einen, weil es eine größere Marktkapitalisierung hat, aber vor allem wegen Musks größerer Kontrolle dort“, schreibt Levine.) Ebenso das regulatorische Umfeld. Das Argument, dass SpaceX und Tesla wegen der KI zusammengehen sollten, ist allerdings auch in gewisser Weise ein kartellrechtlicher Grund, warum sie es nicht sollten?
Das derzeitige regulatorische Umfeld ist, sagen wir, großteils wegen Musks Einmischung über seine DOGE-Kumpane eher lasch. Donald Trump, der amtierende Präsident, hat noch zwei Jahre seiner Amtszeit vor sich. Zudem machen sich an den Märkten Wellen der Nervosität rund um KI breit. Earlier this summer gab es die Situational-Awareness-Geschichte, dann die neuere CoreWeave-Geschichte, und nun, die Stimmung der Investoren könnte sich wandeln. Das bedeutet, „es gibt einen Druck, den Deal bis zum ersten Halbjahr 2027 bekannt zu geben, damit er während dieser Regierung abgeschlossen wird“, schreibt Bloomberg unter Berufung auf „Personen, die mit der Sache vertraut sind“.
Musk hat bei SpaceX mehr Kontrolle als bei Tesla. Seine Stimmrechtsmacht liegt bei über 50 Prozent, weil er spezielle Aktien mit Mehrfachstimmrecht besitzt. Er ist CEO, CTO und Vorsitzender des Aufsichtsrats. Die Aktionäre können diese Macht rechtlich nur sehr eingeschränkt anfechten. In der Unterlage heißt es dazu: „Dies wird Ihre Fähigkeit einschränken oder verhindern, auf Unternehmensangelegenheiten und die Wahl unserer Direktoren Einfluss zu nehmen.“
Bei Tesla hat Musk hingegen nur etwa 20 Prozent der Stimmen. („Nur“!) Bei einer Aktientausch-Fusion, bei der SpaceX der Übernehmer ist, hätte Musk plötzlich die Stimmrechtskontrolle über das ganze Paket. „Er erhält die Stimmrechtskontrolle über Tesla auf dem einzigen Weg, der ihm offensteht“, sagt Ann Lipton, Professorin an der juristischen Fakultät der University of Colorado Boulder. „Er kann es jetzt nicht mehr in ein Unternehmen mit Doppelaktienklassen umwandeln, da es börsennotiert ist. Das ist der einzige Weg.“
Wenn SpaceX 2 Billionen Dollar oder mehr für Tesla zahlt, erhält Musk eine Auszahlung
Beide Unternehmen haben ihren Sitz in Texas, was es für Aktionäre sehr schwierig macht zu klagen, sagt Lipton. „Die Chancen, dass ein Aktionär auf der Tesla- oder SpaceX-Seite klagen kann, sind extrem gering, weil Texas so viele Hürden für Aktionärsprozesse errichtet hat.“ Dieses Risiko wäre also vom Tisch.
Lässt man die komplizierteren Fragen der nationalen Sicherheit (bei SpaceX) und des Kartellrechts beiseite: Auf Bundesebene lauten die Wertpapiergesetze im Wesentlichen „Haben Sie es offengelegt?“, stellt Lipton fest. Die SEC, oder was von ihr übrig bleibt, will also sehen, dass den Aktionären vor der Abstimmung alles offengelegt wird. Solange die Offenlegungen korrekt sind, ist die Sache damit erledigt. Auf Landesebene könnte es einige Probleme geben, denn es ist eine Verletzung der Treuepflicht, infolge von Interessenkonflikten ein unfaires Geschäft zu schaffen, aber Shari Redstone hat tatsächlich Paramount und CBS fusioniert, also ist es nicht unmöglich.
Was hat Musk von dieser Fusion? Nun, Kontrolle, die Sache, die er historisch am meisten liebt. Möglicherweise erhöht die Kombination auch sein Vermögen um 110 Milliarden Dollar, wie Bloomberg berichtet. Interessanter ist jedoch, wie die Fusion mit Musks gewaltigem Tesla-Vergütungspaket zusammenwirkt. Bei einem rechtlichen Kontrollwechsel, etwa weil SpaceX Tesla kauft, fallen die operativen Meilensteine in Musks riesigem Vergütungspaket weg.
Entscheidend ist dann die Bewertung von Tesla. Zahlt SpaceX 2 Billionen Dollar oder mehr, erhält Musk eine Auszahlung. Bei 2 Billionen Dollar bekommt Musk Aktien im Wert von 6 Milliarden Dollar. Er erhält zudem eine beschleunigte Übertragung der Aktien aus seinem Vergütungspaket von 2018, die andernfalls erst 2028 übertragen worden wären. Der Kontrollwechsel bedeutet auch, dass er sie früher verkaufen kann.
Ist das gut für SpaceX? Gehen wir davon aus, dass wir am oder um den Wert von 2 Billionen Dollar landen, dann handelt es sich im Grunde um eine Fusion unter Gleichen, was bedeutet, dass die aktuellen SpaceX-Aktionäre massiv verwässert werden. Schlimmer noch: Teslas Geschäft stagniert, und seine KI-Ambitionen sind teuer. „Es ist wahrscheinlich, dass SpaceX und Tesla zusammen im vierten Quartal nahezu unglaubliche 50 Milliarden Dollar für Investitionen ausgeben werden, und ihre Geschäfte werden diese Zahl bei Weitem nicht decken“, schreibt Shawn Tully in Fortune.
Rein zahlenmäßig denke ich also eher: nein, nicht wirklich, nicht so gut für SpaceX. Aber keines von Musks Unternehmen geht am Ende um Zahlen; sie sind in gewissem Maße ein Ausdruck davon, wie sehr man an Elon Musk glaubt. Das war schon der Kern der Tesla-Bewertung im Vergleich zu gewöhnlichen Automobilherstellern. Also gut, vielleicht klatscht man sie einfach zusammen und schaut, was passiert. Die Leute, die Musks Angebot kaufen, wissen inzwischen sicherlich, worauf sie sich eingelassen haben.
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Yes, of course there are pay package incentives in play for Musk. But that’s not all.
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Oh sure, SpaceX’s credit risk is pretty high because it’s about to borrow another $40 billion to spend on Nvidia chips, but who cares about that? SpaceX and Tesla have formed special committees to discuss a merger!
The degree to which you find this merger compelling likely has to do with the degree to which you believe Elon Musk about wanting to go to Mars, or “spread the light of consciousness,” as he put it in this week’s SpaceX earnings call (and earlier S-1). Now, a reasonably informed person knows that we don’t have the technology — or, frankly, even the raw information to build the technology — in order to support human life in space. So that means robots. But a lag between Earth and the Moon or Mars makes for difficulty in controlling the robots. So having artificially intelligent robots who can make decisions on their own with minimal supervision from Earth is the next sci-fi logic step.
“There’s a lot to be gained from cooperating on developing superintelligence software.”
If you believe Musk’s story, the technology we are talking about is being developed through self-driving cars (Tesla), LLMs (SpaceX), and humanoid robots (Tesla), all of which require data centers (SpaceX). Conveniently, we have just had earnings for both companies. On the other hand, if you view Mars as a useful fiction Musk uses to explain his antics in public, well, there’s a lot of money and a lot of control Musk gets from the merger.
Musk said on the recent SpaceX earnings call that “there’s a lot of merit to combining” SpaceX and Tesla. Why? “There’s a lot to be gained from cooperating on developing superintelligence software.” But artificial intelligence — ah, excuse me, super intelligence software isn’t the business SpaceX is really in right now. In its Q3 earnings on Tuesday, SpaceX reported $7.56 billion in revenue from the artificial intelligence — sorry, sorry, super intelligence division.
The subcategory “SI solutions & infrastructure revenues” — which I think is Grok, Cursor, and the neocloud business wrapped together — jumped to $7 billion, or more than three times what it was last quarter. Now some of this was getting Cursor stapled on, which added $608 million in revenue. Most of the rest of that $7 billion was likely renting out compute to Anthropic and Google; Grok is probably contributing less, says Gil Luria, an analyst at DA Davidson.
At first blush, this may look comparable to the revenue of a company like Anthropic, whose leaked S-1 shows the company had $16.3 billion in revenue in the first half of this year from its frontier models. But SpaceX’s AI business looks more like CoreWeave than Anthropic. While we are told in the press release there was “increased Grok adoption across enterprise customers and consumers,” that number wasn’t broken out from bare-metal revenue. And if Musk wanted to brag about it, he would.
As for Tesla, which released Q3 results on Wednesday, its earnings sucked — a second consecutive quarter of declining profits. That’s because Musk is apparently not especially interested in normal cars anymore. Instead, Tesla is focusing on robots and, I guess, self-driving taxis. (There was also a Roadster hopping car demo recently, but that’s not going into production for a couple years, it’s very expensive, and Tesla cannot guarantee it will be delivered.) Musk did not elaborate on his comments about the merger on the Tesla call.
SpaceX and Tesla have some tie-ups already; SpaceX, for instance, bought $131 million of the low-selling Cybertrucks from Tesla. It has, in the past, held Tesla bonds. More crucially, the companies have also announced two AI — fuck it, we’re just sticking with AI — projects together: Terafab and Macrohard.
Terafab is the chip-making venture that Musk intends to build in Texas and run to supply himself with chips; Intel is partnered, kinda, with Musk to develop the technology. Macrohard is, uh, an AI project that lets people simulate software already made by Microsoft. At least, I think that’s what it’s supposed to be. Typing the name of the latter makes me pray for the asteroid to hit us all right now, so perhaps it’s fortunate that we haven’t heard much about it since the announcement in March.
“Musk has a history of setting timelines that his companies have missed,” Reuters notes, with a degree of what I can only describe as wry understatement
SpaceX’s S-1 from May said that Terafab and Microhard “are in the very early stages, as a result of which we and Tesla have not finalized a variety of details relating to our collaboration, including, but not limited to, financial terms, intellectual property rights, and the ultimate term of our collaboration.” As of earlier this month, Intel’s CEO said the company remained committed to the partnership, but it’s not obligated to remain part of Terafab and the S-1 says there may never be a definitive agreement. Intel’s Thomas Hannaford didn’t immediately respond to my emails asking if anything had been signed in the interim.
On this week’s call with SpaceX investors, Musk claimed the Terafab will reach volume production in the second half of 2028. He also said the company will have its first test chip from the facility in May or June 2027. “Musk has a history of setting timelines that his companies have missed,” Reuters notes, with a degree of what I can only describe as wry understatement. When an analyst on the call asked if Musk had placed orders for machines needed to make cutting-edge equipment, Musk did not answer.
Companies often are doing more privately than they announce publicly, so I do not view the S-1 filing as fully definitive. But Macrohard isn’t mentioned in the last 10Q. Neither is Terafab.
Musk is going to pound the table about the Moon, Mars, “and beyond,” and a significant chunk of his fan base is very into this. But there are maybe some boring financial reasons shareholders may have an interest.
Let’s say you are constitutionally very different from me, and much richer, and for this reason you own a number of shares in Tesla. You’re a big believer in Elon Musk — obviously — but you notice that the man has an attention span of a squirrel on cocaine. He’s on X basically constantly and often racistly. He keeps showing up at the White House to do stuff that pisses off would-be Tesla customers. Then he publicly feuds with the president. Sometimes he’s very excited about rockets, and sometimes he’s very excited about Dogecoin and sometimes he’s really into Grok and sometimes he thinks about cars. But you notice that one way or the other he’s been thinking about cars a lot less lately.
Basically all you have to do is say “Nvidia” and someone will give you a fuckton of money
Since he seems to be focused — insofar as he can be said to focus — on AI, you notice some pretty big conflicts of interest. Musk’s companies “all need the same scarce Nvidia chips to power their AI, for instance,” notes Matt Levine, a longtime Musk observer. But if you combine the companies, well, maybe you build the best general-purpose AI. And then? “If you build the best general-purpose AI model, maybe it can drive the cars and operate the robots and upload people’s brains and serve right-wing takes on Twitter.”
Also, there’s a massive AI infrastructure buildout happening, and so basically all you have to do is say “Nvidia” and someone will give you a fuckton of money. The merger puts all the AI projects in one pile, plus also some cars and rockets and satellites I guess. “‘Give us $100 billion to build data centers in space, but if for some reason we don’t build data centers in space you can repossess our car factories and data centers on earth’ is a good pitch to credit investors,” Levine writes.
Musk also has a history — not always successful — of building physical infrastructure. This is, at least from my point of view, a better bet when it comes to building data centers than some Bitcoin miners who pivoted. “If Elon builds at the rate he talked about, he will have lots of extra capacity and be able to sell much of it,” says Luria.
From this point of view, obviously SpaceX and Tesla should merge, Levine writes:
It’s crazy that they are separate companies! One guy runs two gigantic physical AI companies with huge overlaps! What a nightmare of conflicts of interest and red tape!
Just merge them, so that the one guy can come into the office each day with a simple mandate: Make the choices that maximize overall value for the giant AI complex, and for the shareholders of that complex. If some chips or engineers or drills or whatever should be working on robots, work on the robots; if they should be working on data centers, work on the data centers. The shareholders have come this far; surely they trust Musk to make those decisions.
It’s just that right now, working on the robots is good for Tesla and bad for SpaceX; working on the data centers is bad for Tesla and good for SpaceX. Musk can’t put both of their interests first. There’s an easy fix.
It’s not exactly that simple, of course. The details of the deal matter; a lot of people are assuming a stock-for-stock merger. (“I assume the acquirer would be SpaceX, in part because it has a bigger market capitalization but mostly because of Musk’s greater control there,” Levine writes.) So does the regulatory environment. The case that SpaceX and Tesla should combine due to AI is also kind of an antitrust reason they shouldn’t?
The current regulatory environment is, in large part due to Musk’s meddling via his DOGE cronies, let’s say lax. Donald Trump, the current president, has two more years left in his term. Also, the markets have started getting waves of nervousness around AI. Earlier this summer, there was the Situational Awareness thing, and then there was the more recent CoreWeave thing, and, well, investor sentiment may be changing. That means “ there’s a push to announce a deal by the first half of 2027 so that it closes during this administration,” Bloomberg writes, attributing this to “people who are familiar with the matter.”
Musk has more control at SpaceX than he does at Tesla. His voting power is above 50 percent, because he owns special supervoting shares. He is the CEO, CTO, and chairman of the board. Shareholders are very limited in how they can legally challenge that power. The filing puts it this way: “This will limit or preclude your ability to influence corporate matters and the election of our directors.”
At Tesla, however, Musk only has about 20 percent of the vote. (“Only!”) So in a stock-for-stock merger, where SpaceX is the acquirer, Musk suddenly has voting control of the whole enchilada. “He gets voting control of Tesla in the only way he can,” says Ann Lipton, a professor at the University of Colorado Boulder’s law school. “He can’t change it to a dual-class entity now that it’s publicly traded. This is the only way to do it.”
If SpaceX pays $2 trillion or more for Tesla, Musk gets a payout
Both companies are based in Texas, which makes it very difficult for shareholders to sue, says Lipton. “The chances of a shareholder being able to sue on the Tesla or SpaceX side are vanishingly small because Texas has erected so many barriers to shareholder litigation.” So there’s that risk gone.
Leave aside the more complicated issues of national security (for SpaceX) and antitrust. At a federal level, securities laws are largely “Did you disclose it?” notes Lipton. So the SEC, or what remains of it, will want to see that everything is disclosed to shareholders before the vote. As long as the disclosures are accurate, that’s that. At the state level, there may be some issues — it’s a breach of fiduciary duty to create an unfair transaction as a result of conflicts of interest — but Shari Redstone did merge Paramount and CBS, so it’s not impossible.
What does Musk get from this merger? Well, control, a thing he historically loves most of all. Potentially also, the combination adds $110 billion to his net worth, according to Bloomberg. More interesting, however, is how the merger interacts with Musk’s massive Tesla compensation package. If there’s a legal change of control — for instance, because SpaceX buys Tesla — the operational milestones in Musk’s enormous pay package fall away.
What matters then is Tesla’s valuation. If SpaceX pays $2 trillion or more, Musk gets a payout. At $2 trillion, Musk gets $6 billion of shares. He also gets accelerated vesting of shares from his 2018 pay package — which would otherwise have vested in 2028. The change of control also means he can sell them sooner.
Is that good for SpaceX? Assuming we wind up at or around the $2 trillion figure, we’re looking at basically a merger of equals — which means current SpaceX shareholders get diluted all to hell. Worse, Tesla’s business is stagnating, and its AI ambitions are expensive. “It’s likely that SpaceX and Tesla combined will spend close to a staggering $50 billion on capex in Q4, and their businesses won’t come close to covering that number,” writes Shawn Tully in Fortune.
So on a numbers basis, I kind of think no, not really, not that good for SpaceX. But none of Musk’s businesses are about numbers in the end — they are, to some extent, about how much you believe in Elon Musk. That’s what the Tesla valuation versus regular automakers was about in the first place. So sure, fine, slap them together and see what happens. The people who are buying what Musk’s selling, at this point, surely know what they signed up for.
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